Verteilaufträge

Inhaltsverzeichnis

Verteilaufträge im Vertrieb haben die Aufgabe, Waren, die an mehreren Standorten einer Organisation benötigt werden, von einem Standort zu einem anderen zu liefern, und, falls die Standorte verschiedenen rechtlich eigenständigen Organisationen angehören, deren Verrechnung innerhalb der Organisation zu gewährleisten. Die Waren werden bei diesem Verfahren technisch mit der Lieferung auf einen Transit-Lagerort umgebucht. Der Wareneingang bucht dann auf den Ziel-Lagerort um. Die wertmäßige Verrechnung erfolgt ggf. mithilfe paarigen Ausgangs- und Eingangsrechnungen zwischen den Firmen der Standorte.

Im Verteilauftrag ist der Leistungsumfang des Auftrags genau beschrieben: Die zu liefernden Artikel werden erfasst und mit Mengen, Preisen sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen versehen. Bereits im Verteilauftrag werden alle für die Kommissionierung, die Lieferung und die interne Verrechnung relevanten Daten als Basis für den weiteren Ablauf festgelegt.

In diesem Dokument wird beschrieben, wie die Anwendung Verteilaufträge aufgebaut ist. Die Bereiche der Anwendung und die Eingabefelder werden beschrieben. Unter anderem wird pro Feld erläutert, was das Feld bedeutet, welche Werte oder Daten Sie erfassen können oder woher ggf. automatisch angezeigte Vorschlagswerte und Standard-Einstellungen übernommen werden.

Welche Aktionen Sie nutzen können, um einen Verteilauftrag zu bearbeiten und Folgebelege zu erzeugen, wie z. B. einen Lieferschein, wird in der Dokumentation Verteilaufträge: Aktionen beschrieben.

Anleitungen für den Umgang mit Verteilaufträgen, z. B. wie Sie Verteilaufträge erfassen oder bearbeiten, finden Sie in der Dokumentation Vorgehensweisen: Verteilaufträge.

Verteilauftragsarten dienen zur Identifikation von Verteilaufträgen und enthalten Einstellungen und Vorschlagswerte. Sie werden in der Dokumentation Verteilauftragsarten beschrieben. Für Verteilaufträge des Typs Wertkorrektur und für Verteilaufträge ohne Preise gelten Besonderheiten, die ebenfalls in der Dokumentation Verteilauftragsarten beschrieben sind.

Einen Überblick über die Verteilaufträge erhalten Sie in der Dokumentation Einführung: Verteilaufträge. Diese Dokumentation beschreibt u. a. die betriebswirtschaftlichen Prozesse für die Verteilaufträge.

Begriffsbestimmung

  • Verteilauftrag – Verteilaufträge dienen der Verteilung von Waren zwischen den Standorten innerhalb eines Unternehmens oder Konzerns. Die Verteilaufträge dienen ähnlich wie die Vertriebsaufträge dazu, die Waren mengen- und wertmäßig zu spezifizieren, die von einem Standort an einen anderen Standort geliefert werden sollen.
  • Verteilauftragsarten – Verteilauftragsarten dienen der Identifikation von Verteilaufträgen und der Festlegung des Typs des Verteilauftrages (Lieferung, Wertkorrektur). Außerdem enthalten Verteilauftragsarten automatische Einträge (Vorschlagswerte) und Einstellungen für die erzeugten Verteilaufträge. Die Einstellungen steuern Prüfungen und Berechnungen des Systems für die Verteilaufträge dieser Art sowie die Weiterbearbeitung der Aufträge in nachgelagerten Belegen. Ergänzend ist die Auftragsart für die einschränkende Auswahl in einer Suche relevant.

Anwendungsbeschreibung

Die Anwendung Verteilaufträge dient dazu, Verteilaufträge zu erfassen und zu bearbeiten. Im Verteilauftrag werden der Leistungsumfang und die Bedingungen für die Umlagerung von einem Standort zum anderen festgelegt. Im Verteilauftrag werden auch bereits alle für den weiteren Ablauf relevanten Daten erfasst, als Vorschlagswerte oder Einstellungen für die folgende Pro-forma-Rechnung, Lieferzuteilung, Lieferauftragserzeugung, Kommissionierung, Lieferung und interne Verrechnung.

Über die zugeordnete Verteilauftragsart wird der Typ des Verteilauftrags festgelegt:

  • Lieferung – Ausschließlich für eine Lieferung vorgesehene Verteilaufträge.
  • Wertkorrektur – Wertkorrekturen dienen nur der Korrektur von internen Verrechnungen. In diesem Fall hat eine Verteilauftragsposition zwingend einen Bezug zu einer Ausgangsrechnungsposition, die im Rahmen einer internen Verrechnung erzeugt wurde.

Die Anwendung Verteilaufträge besteht aus einem Identifikationsbereich und aus einem Arbeitsbereich.

Identifikationsbereich

Der Identifikationsbereich enthält u. a. die Felder, mit denen ein Verteilauftrag eindeutig identifiziert werden kann, sowie die Verteilauftragsbasis. Diese enthält die für einen Verteilauftrag allgemeingültigen Felder. Sie sind unter Karteireiter angeordnet, die in folgenden Kapiteln beschrieben sind:

Vorschlagswerte

Die Verteilauftragsbasis enthält folgende Daten:

  • Allgemeingültige Daten des Auftrags, die für alle Positionen gelten und pro Position nicht abweichend erfasst werden können, wie z. B. die Auftragswährung.
  • Vorschlagswerte für die Auftragspositionen, die pro Position abweichend hinterlegt werden können, wie z. B. Lieferbedingungen.

In vielen Feldern sowohl der Verteilauftragsbasis als auch der einzelnen Auftragspositionen werden automatisch Daten angezeigt, die als Einstellungen und Vorschlagswerte aus den Stammdaten anderer Bereiche übernommen wurden. So werden viele Daten des Verteilauftrages aus der Verteilauftragsart übernommen. Sind in der Auftragsart bestimmte Daten nicht erfasst, dann können diese Daten im Auftrag z. B. aus den Partner-Stammdaten des Lieferempfängers (Standort mit Rolle Kunde) übernommen werden. Vorschlagswerte können in der Regel verändert werden.

Felder zur Identifikation

Zur Identifizierung dienen die Verteilauftragsart und die Verteilauftragsnummer. Neben dieser Identifikation werden der zusammengefasste Status des Verteilauftrags und der Lieferempfänger angezeigt.

  • Nummer – Im Feld Nummer wird die eindeutige Identifikation des Verteilauftrags angezeigt. Sie besteht aus zwei Angaben: der Verteilauftragsart im ersten Eingabefeld und der Verteilauftragsnummer im zweiten Eingabefeld.
    Die verwendete Verteilauftragsart dient gemeinsam mit der Verteilauftragsnummer zur Identifizierung des Verteilauftrags.

    • Auftragsart – Wählen Sie eine vorhandene Verteilauftragsart für den Verteilauftrag, den Sie neu erfassen oder bearbeiten möchten. Nach dem Ausführen einer Neu-Aktion kann die Verteilauftragsart nicht mehr geändert werden. Über die Verteilauftragsart wird auch der Typ des Verteilauftrags festgelegt, wie der Typ Lieferung oder Wertkorrektur. Für Wertkorrekturen gelten Besonderheiten, die in der Dokumentation Verteilauftragsarten beschrieben sind.
    • Auftragsnummer – Die Verteilauftragsnummer wird automatisch vom System auf der Basis des Nummernkreises erzeugt, der in der Verteilauftragsart festgelegt wurde. Sie kann nicht manuell vergeben werden. Erfassen Sie bei Bedarf als Auswahlmerkmal die Verteilauftragsnummer des Verteilauftrags, den Sie bearbeiten möchten.
      Hinweis
      Eine einmal einem Auftrag zugeteilte Nummer kann nicht wieder verwendet werden, auch wenn der Auftrag nicht gespeichert wurde.
  • Status – Die Statusinformationen zu diesem Verteilauftrag werden angezeigt. Der Verteilauftrag erhält zuerst den Status, der in der verwendeten Auftragsart als Eröffnungsstatus hinterlegt ist. Er kann ggf. manuell geändert werden.
    Siehe auch Kapitel Status und Statusänderungen.
  • Lieferempfänger – Als Lieferempfänger wird in diesem Feld der Ziel-Standort über seine Partneridentifikation eindeutig identifiziert und zugeordnet. Als Lieferempfänger kann nur ein Standort mit der Partnerrolle Kunde bezogen auf die Vertriebsorganisation erfasst werden. Außerdem muss der Lieferempfänger in seinen Kunden-Stammdaten sich selbst als Lieferempfänger zugeordnet sein.
    Weitere Informationen zur Partnerrolle Kunde finden Sie in dieser Dokumentation: Partner, Ansicht Kunde
    Wurde in der Verteilauftragsart ein Ziel-Standort angegeben, dann wird dieser als Lieferempfänger übernommen. Sobald Auftragspositionen erfasst wurden, kann der zugeordnete Standort nicht mehr geändert werden.
    Nachdem Sie den Lieferempfänger und Lieferpartner erfasst oder ausgewählt haben, lösen Sie z. B. über die Eingabetaste aus, dass das System die bei diesen Partnern hinterlegten Vorschlagswerte und Einstellungen in die Auftragsbasis übernimmt.
Basis: Karteireiter „Allgemeines“

Unter dem Karteireiter Allgemeines finden Sie u. a. Informationen zum Ziel-Standort und zu den beteiligten Personen sowie zu Datums- und Fristangaben.

Die Felder im Einzelnen:

  • Name/Adresse (jeweils Lieferempfänger) – Die Felder Name und Adresse werden vom System automatisch gefüllt. Die Daten stammen aus den Partner-Stammdaten des ausgewählten Lieferempfängers oder aus dem Vorgängerbeleg. Sie können die Daten in diesen Feldern nicht verändern.
  • zu Händen – Ein Ansprechpartner beim Lieferempfänger kann unter zu Händen ausgewählt, geändert oder frei erfasst werden. Dabei wird aus den Partner-Stammdaten des Lieferempfängers ggf. ein Vertriebs-Ansprechpartner vorgeschlagen.
    Weitere Informationen zur Funktionalität dieses Feldes und den möglichen Vorgehensweisen entnehmen Sie bitte dieser Dokumentation: Feld zu Händen
  • Umsatzsteuer-ID Lieferempfänger – Die Umsatzsteuer-ID des Lieferempfängers wird aus den Stammdaten des Lieferempfängers übernommen. Ist dort keine Umsatzsteuer-ID hinterlegt und entspricht das Land des Lieferempfängers dem Land der Beschaffungsorganisation, dann wird die Umsatzsteuer-ID der Beschaffungsorganisation vorgeschlagen.
  • Wunschtermin – Der Wunschtermin bezeichnet den Zeitpunkt, zu dem der Lieferempfänger die Lieferung der Artikel erwartet. Das System schlägt ein Datum vor, dass sich aus der Einstellung im Feld Wunschtermin-Berechnung in der verwendeten Verteilauftragsart ergibt.
    Dieses Feld wird mit der Terminart angezeigt, die in den Stammdaten des Lieferempfängers festgelegt wurde. Die Terminart bestimmt u. a. eine Genauigkeit für Terminangaben in Form eines festgelegten Zeitraums von z. B. Tagen oder Kalenderwochen. Diese Terminart kann nicht verändert werden. Sie müssen den Wunschtermin in dieser vorgegebenen Terminart erfassen, z. B. als einen bestimmten Kalendertag, eine Kalenderwoche oder einen Monat. Wenn Sie einen Termin in einer anderen Terminart erfassen, dann wird Ihre Eingabe beim Prüfen automatisch in das zulässige Format umgewandelt.
  • Erfassungsdatum – Das Erfassungsdatum ist das Datum, an dem der Verteilauftrag erfasst wurde. Das System trägt automatisch das aktuelle Datum ein. Es kann geändert werden, wenn dies z. B. für Auswertungen und Statistiken sinnvoll ist.
  • Ziel-Lagerort – Der Ziel-Lagerort bezeichnet den Lagerort, zu dem die Artikel geliefert werden sollen.
    Vorgeschlagen wird der Lagerort, der in der Anwendung Customizing, Funktion Multi-Site für den Ziel- und Quell-Standort als Ziel-Lagerort festgelegt ist.
    Der Lagerort kann geändert werden. Wählen Sie dazu einen anderen im System vorhandenen Lagerort des Ziel-Standortes (Lieferempfänger).
    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass der Vorschlagswert von der Einstellung im Feld Ziel-Lagerort-Vorschlagswert abhängt.
  • Zuständiger Mitarbeiter – Als Ansprechpartner im eigenen Haus können Sie in diesem Feld einen Mitarbeiter wählen. Er muss als Partner der Rolle Mitarbeiter erfasst und dadurch dem eigenen Unternehmen zugeordnet sein.
    Ermittlung des Vorschlagswerts:
    Das System prüft, ob der aktuelle Benutzer, der den Verteilauftrag gerade bearbeitet, einem internen Mitarbeiter zugeordnet ist.
    Relevant ist dabei die vom System aktuell verwendete Datenbank. Das System führt alle Stamm- und Bewegungsdaten für die betriebswirtschaftlichen Anwendungen pro Unternehmen in einer Online-Transaction-Processing (OLTP)–Datenbank. Auch die Mitarbeiterdaten des Unternehmens werden in dieser OLTP-Datenbank als Stammdaten erfasst.
    Findet nun das System in der aktuell verwendeten OLTP-Datenbank einen Mitarbeiter, dem der aktuelle Benutzer zugeordnet ist, dann wird die Partneridentifikation dieses Mitarbeiters in diesem Feld vorgeschlagen.
  • Ziel-Lagerort-Vorschlagswert – In diesem Feld wird festgelegt, ob bzw. unter welchen Bedingungen der Ziel-Lagerort vorgeschlagen werden soll. Die gewählte Einstellung wird beim Erfassen einer Grundposition verwendet. Diese Einstellung kann pro Position geändert werden.
    Wählen sie zwischen folgenden Einträgen:

    • Immer vorschlagen
    • Vorschlagen, wenn leer
    • Kein Vorschlagswert

    Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Dokumentation Verteilauftragsarten.

  • Transit-Lagerort – In diesem Feld wird der Transit-Lagerort angezeigt. Der Transit-Lagerort ist der Lagerort, an dem ein Artikel nach Lieferung und vor Wareneingang verbleibt. Der Transit-Lagerort wird aus der Anwendung Customizing ermittelt und ist nicht änderbar.
    Hinweis
    Der Bestandseigentümer des Transit-Lagerortes ist die Quell-Firma. Der Transit-Lagerort muss weder dem Ziel- noch dem Quell-Standort zugeordnet sein.
  • Verteilanfrage – Für Verteilaufträge ohne Positionen können Sie in diesem zweiteiligen Feld, bestehend aus Verteilanfrageart und Nummer, eine bestehende Identifikation einer Verteilanfrage erfassen. Sie stellen damit einen Bezug zu einer Verteilanfrage her, woraufhin
    • in der Basis die relevanten Daten aus der Verteilanfrage übernommen werden, wie z. B. der Lieferpartner,
    • nur solche Positionen im Verteilauftrag erfasst werden können, die in der referenzierten Verteilanfrage bestehen.

    Die Identifikation der Anfrage wird in den Positionseditor übernommen und muss dort mit einer Positionsnummer ergänzt werden.
    Das Feld Verteilanfrage steht nur für Verteilaufträge des Typs Lieferung zur Verfügung. Es ist nicht mehr editierbar, wenn eine Position in die Positionstabelle übernommen wurde.
    Mithilfe der Aktion Aus Verteilanfrage erzeugen… (unter dem Neu-Menü in der Standard-Symbolleiste) erfassen Sie die Identifikation bereits vor dem Erzeugen des Verteilauftrages und stellen damit den Bezug her.

  • Original-Verteilauftrag – In diesem Feld wird die Identifikation des Verteilauftrages angezeigt, mit dem die Lieferung ursprünglich erfolgte und für den die Aktion Rück-Verteilauftrag erzeugen… ausgeführt wurde. Dieser Bezug wird nur dann angezeigt, wenn der Verteilauftrag dem Typ Rücksendung entspricht und dieser sich auf einen Verteilauftrag des Typs Lieferung bezieht.
Basis: Karteireiter „Lieferpartner“

Unter dem Karteireiter Lieferpartner sind die Daten der bei der Lieferung beteiligten Partner und die Bedingungen für die Lieferung zusammengefasst.

Die Felder im Einzelnen:

  • Lieferpartner – Der Lieferpartner ist der Quell-Standort und führt die Lieferung der bestellten Artikel aus. Als Lieferpartner kann nur ein Standort mit der Partnerrolle Lieferant bezogen auf die Beschaffungsorganisation verwendet werden. Außerdem muss der Lieferpartner in seinen Partner-Stammdaten sich selbst als Lieferpartner zugeordnet sein. Er wird in diesem Feld über seine Partneridentifikation eindeutig identifiziert und zugeordnet. Aus seinen Partner-Stammdaten werden die Namens- und Adressdaten übernommen.
    Weitere Informationen zur Partnerrolle Lieferant finden Sie in dieser Dokumentation: Partner, Ansicht Lieferant
    Wurde in der Verteilauftragsart ein Quell-Standort festgelegt, dann wird dieser als Lieferpartner übernommen. Sobald Auftragspositionen erfasst wurden, kann der Lieferpartner nicht mehr geändert werden.
    Nachdem Sie den Lieferempfänger und Lieferpartner festgelegt haben, können Sie z. B. über die Eingabetaste auslösen, dass das System die bei diesen Partnern hinterlegten Vorschlagswerte und Einstellungen in die Auftragsbasis übernimmt.
  • Name/Adresse (jeweils Lieferpartner) – Die Felder Name und Adresse werden vom System automatisch gefüllt. Die Daten stammen aus den Partner-Stammdaten des ausgewählten Lieferpartners oder aus dem Vorgängerbeleg und können in diesen Feldern nicht verändert werden.
  • zu Händen – Ein Ansprechpartner beim Lieferpartner kann unter zu Händen ausgewählt, geändert oder frei erfasst werden. Dabei wird aus den Partner-Stammdaten des Lieferpartners ggf. ein Beschaffungs-Ansprechpartner vorgeschlagen.
    Weitere Informationen zur Funktionalität dieses Feldes und den möglichen Vorgehensweisen entnehmen Sie bitte dieser Dokumentation: Feld zu Händen
  • Produktionsauftrag – Im Rahmen einer Multi-Site-Produktion werden Artikel außerhalb der eigenen Organisation von einer anderen Organisation innerhalb der Unternehmensstruktur gefertigt. Der Transport der Artikel erfolgt mit einem Verteilauftrag, der den zugehörigen Produktionsauftrag referenziert. In diesem zweiteiligen Feld wird der zugehörige Produktionsauftrag mit diesen Identifikationsmerkmalen angezeigt: Produktionsauftragsart und -nummer.
  • Quell-Bestandseigentümer-Herkunft – Der Bestandseigentümer ist der rechtmäßige Eigentümer eines Artikelbestandes. Mit dem Quell-Bestandseigentümer wird festgelegt, wem der Artikelbestand am Quell-Standort gehört.
    In diesem Feld wird angezeigt über welchen Weg der Quell-Bestandseigentümer für einen Verteilauftrag des Typs Lieferung ermittelt wird:

    • Firma des Lieferpartners – Dieser Eintrag wird immer dann angezeigt, wenn ein Verteilauftrag ohne Referenz zu einem Produktionsauftrag entsteht.
    • Gemäß Produktionsauftrag – Dieser Eintrag wird immer dann angezeigt, wenn im Feld Produktionsauftrag ein Produktionsauftrag referenziert wird. Bei einem Verteilauftrag des Typs Wertkorrektur steht das Feld Quell-Bestandseigentümer-Herkunft nicht zur Verfügung. In diesem Fall können die Werte für Quell- und Ziel-Bestandseigentümer bis zum Erfassen der ersten Position manuell festgelegt werden. Eine interne Verrechnung entsteht nur dann, wenn Quell- und Ziel-Bestandseigentümer unterschiedlich sind.
  • Ziel-Bestandseigentümer-Herkunft – Der Bestandseigentümer ist der rechtmäßige Eigentümer eines Artikelbestandes. Beim Verteilauftrag ist der Ziel-Bestandseigentümer zugleich die Ziel-Firma.
    In diesem Feld wird festgelegt über welchen Weg der Ziel-Bestandseigentümer bzw. die Ziel-Firma für einen Verteilauftrag des Typs Lieferung ermittelt werden soll.
    Wählen Sie zwischen folgenden Einträgen:

    • Firma des Lieferempfängers
    • Firma der Vertriebsorganisation

    Hinweis
    Diese Einstellung ist nur für Verteilaufträge des Typs Lieferung verwendbar und wirkt nur auf die Ziel-Firma. Die Quell-Firma ist immer die Firma der Vertriebsorganisation und zugleich die Firma des Lieferpartners (Standort zu Quell-Lagerort). Diese ist auch für die Abgangsbuchung bzw. die Verfügbarkeitsprüfung relevant.

    Bei einem Verteilauftrag des Typs Wertkorrektur können stattdessen die Werte für Quell-Firma und Ziel-Firma bis zum Erfassen der ersten Position erfasst werden.
    Eine interne Verrechnung entsteht nur dann, wenn Quell- und Ziel-Firma unterschiedlich sind.
    Die Einstellung wird über die Art vorgeschlagen und ist bis zum Erfassen der ersten Position änderbar.
  • Quell-Lagerort – Der Quell-Lagerort bezeichnet den Abgangslagerort, von dem aus die Lieferung der Artikel erfolgen soll.
    Als Vorschlagswert wird der Lagerort herangezogen, der in der Anwendung Customizing, Funktion Multi-Site für den Ziel- und Quell-Standort als Quell-Lagerort festgelegt ist.
    Der Lagerort kann geändert werden. Wählen Sie dazu einen anderen im System vorhandenen Lagerort des Quell-Standortes (Lieferpartner).
    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass der Vorschlagswert von der Einstellung im Feld Quell-Lagerort-Vorschlagswert abhängt.
  • Quell-Lagerort-Vorschlagswert – In diesem Feld wird festgelegt, ob bzw. unter welchen Bedingungen der Quell-Lagerort vorgeschlagen werden soll. Die gewählte Einstellung wird für neue Grundpositionen ausgewertet. Sie kann pro Position geändert werden.
    Wählen Sie zwischen folgenden Einträgen:

    • Immer vorschlagen
    • Vorschlagen, wenn leer
    • Kein Vorschlagswert

    Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Dokumentation Verteilauftragsarten.

  • Spediteur – Der Spediteur sorgt für die Güterversendung. Er beauftragt ein Unternehmen mit dem Transport (Speditionsgeschäft) oder führt den Transport selbst durch.
    Als Spediteur ist jeder Partner zulässig, der in seinen Partner-Stammdaten als Spediteur gekennzeichnet wurde. Als Vorschlagswert wird ggf. der Spediteur aus den Stammdaten des Lieferempfängers übernommen, er kann mit dem Lieferempfänger übereinstimmen. Sind dem Lieferempfänger mehrere Spediteure zugeordnet, dann wird der als Bevorzugt gekennzeichnete vorgeschlagen.
  • Route – In diesem Feld wird die Route angezeigt, die bei einer Einstellung von automatischer Routenfindung beim Lieferempfänger in Kombination mit dem Standort und der als regelmäßig festgelegten Routen ermittelt wurde oder die beim Lieferpartner für diesen Standort fest hinterlegte Route. Die Route ist änderbar. Routen dienen der Transportplanung.
    Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation Einführung: Versand.
Basis: Karteireiter „Lieferkonditionen“

Unter dem Karteireiter Lieferkonditionen finden Sie Bedingungen für die Lieferung.

Die Felder im Einzelnen:

  • Lieferbedingung – Lieferbedingungen beschreiben Vereinbarungen zwischen Käufer und Verkäufer. Mit ihnen werden ggf. die Art der Lieferung und der Erfüllungsort festgelegt, z. B. frei Haus oder Abholung. Dort ist auch einstellbar, ob ggf. Frachtkosten berechnet werden sollen oder nicht.
    Bei einem INCO-Term als Lieferbedingung müssen Sie einen Ortsbezug angeben.
    Weitere Informationen zu den INCO-Terms und der Steuerung der Frachtkosten finden Sie in der Dokumentation Lieferbedingungen.
    Die Lieferbedingung wird aus der Verteilauftragsart übernommen. Ist die Lieferbedingung dort nicht erfasst, dann wird sie als Vorschlagswert aus den Daten des Lieferempfängers übernommen. Solange der Auftrag keine Positionen enthält, können Sie den Vorschlagswert ändern.
  • Versandbedingung – Versandbedingungen beschreiben die Art und Weise, wie die Artikel transportiert werden, z. B. per Spedition, per Kurier oder per Post. Sie dient auch als Parameter für die Frachtkostenberechnung.
    Weitere Informationen zu den Frachtkosten finden Sie in der Dokumentation Einführung: Frachtkosten und weitere Informationen zu Versandbedingungen in der Dokumentation Versandbedingungen.
    Die Versandbedingung wird aus der Verteilauftragsart übernommen. Ist sie dort nicht erfasst, dann wird sie aus den Daten des Lieferempfängers übernommen.
    Solange der Auftrag keine Positionen enthält, können Sie den Vorschlagswert ändern.
  • Lieferrestriktion – Das Feld Lieferrestriktion ist nur dann editierbar, wenn in der Auftragsart eine Lieferzuteilung festgelegt wurde. Die in diesem Feld hinterlegte Lieferrestriktion wird bei der Lieferzuteilung berücksichtigt. Die Lieferzuteilung sperrt ggf. den Auftrag für die Weiterbearbeitung.
    Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation Einführung: Lieferzuteilungen.
    Erfassen Sie in diesem Feld die Lieferrestriktionen seitens des Lieferempfängers. Darf Ihr Standort Teillieferungen durchführen oder nicht?
    Wählen Sie eine der folgenden Einstellungen:

    • Keine Restriktion
    • Auftrag komplett liefern
    • Positionen komplett liefern – Solange der Auftrag keine Positionen enthält, kann die Lieferrestriktion in diesem Feld geändert werden.

    Sie wird als Vorschlagswert aus der Auftragsart übernommen. Wenn in der Auftragsart keine Lieferrestriktion festgelegt ist, dann kann die Lieferrestriktion im Auftrag ggf. aus den Daten des Lieferempfängers als Vorschlagswert übernommen werden.

  • Lieferpriorität – In diesem Feld weisen Sie dem Lieferempfänger eine der im System vorhandenen Lieferprioritäten zu. Ihnen stehen in der Regel die Lieferprioritäten 0 (höchste) bis 8 (niedrigste) zur Auswahl. Die Lieferpriorität wird ggf. aus den Daten des Lieferempfängers als Vorschlagswert übernommen und kann geändert werden, solange der Auftrag keine Positionen enthält.
    Die in diesem Feld festgelegte Lieferpriorität ist nur relevant, wenn im Auftrag eine Lieferzuteilung erfolgt. Dann wird die in diesem Feld festgelegte Lieferrestriktion bei der Lieferzuteilung berücksichtigt.
    Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation Einführung: Lieferzuteilungen.
  • Frachtkosten-Klassifikation – Die Frachtkosten-Klassifikation ist ein Parameter bei der Ermittlung von Frachtkosten und wird nur dann verwendet, wenn die Frachtkostenberechnung für den jeweiligen Verteilauftrag gemäß verwendeter Auftragsart aktiviert ist.
    Die Frachtkosten-Klassifikation wird immer aus dem Lieferempfänger übernommen und kann im Auftrag nicht geändert werden.
  • Eigentumsübergang – In diesem Feld wird der in der verwendeten Verteilauftragsart festgelegte Zeitpunkt des Eigentumsüberganges angezeigt. Er ist abhängig vom Typ der Verteilung. Folgende Einträge können angezeigt werden:
    • Für Verteilaufträge des Typs Lieferung:
      • Mit Zugang am Ziel-Lagerort
      • Mit Zugang am Transit-Lagerort
    • Für Verteilaufträge des Typs Rücksendung:
      • Mit negativem Zugang am Ziel-Lagerort
      • Mit negativem Zugang am Transit-Lagerort

    Hinweis
    Für eine Verteilauftragsart des Typs Wertkorrektur wird dieses Feld nicht verwendet.
Basis: Karteireiter „Beschaffungsorganisation“

Unter dem Karteireiter Beschaffungsorganisation sind die Daten der für den Verteilauftrag zuständigen Beschaffungsorganisation angegeben.

Die Felder im Einzelnen:

  • Beschaffungsorganisation – Die Beschaffungsorganisation ist jene Organisation, welche die Rechnung für die bestellten Artikel empfängt. Sie wird in diesem Feld über ihre Partneridentifikation eindeutig identifiziert. Die Namens- und Adressdaten werden zum Zeitpunkt der Auftragserfassung in den Auftrag kopiert.
    Die Beschaffungsorganisation muss bezogen auf die Vertriebsorganisation die Partnerrolle Kunde besitzen. Zusätzlich muss die Beschaffungsorganisation dem Lieferempfänger in seinen Stammdaten als Rechnungsempfänger zugeordnet sein.
    Weitere Informationen zur Partnerrolle Kunde finden Sie in dieser Dokumentation: Partner, Ansicht Kunde
    Sobald Auftragspositionen erfasst wurden, kann die Beschaffungsorganisation nicht mehr geändert werden.
  • Name/Adresse (jeweils Beschaffungsorganisation) – Die Felder Name und Adresse werden vom System automatisch gefüllt. Die Daten stammen aus den Partner-Stammdaten der Beschaffungsorganisation oder aus dem Vorgängerbeleg. Sie können die Daten in diesen Feldern nicht verändern.
  • zu Händen – Ein Ansprechpartner der Beschaffungsorganisation kann unter zu Händen ausgewählt, geändert oder frei erfasst werden. Dabei wird aus den Partner-Stammdaten der Beschaffungsorganisation ggf. ein Beschaffungs-Ansprechpartner vorgeschlagen.
    Weitere Informationen zur Funktionalität dieses Feldes und den möglichen Vorgehensweisen entnehmen Sie bitte dieser Dokumentation: Feld zu Händen
  • Ziel-Bestandseigentümer – Der Bestandseigentümer ist der rechtmäßige Eigentümer eines Artikelbestandes. Mit dem Quell-Bestandseigentümer wird festgelegt, wem der Artikelbestand am Quell-Standort gehört. Mit dem Ziel-Bestandseigentümer wird festgelegt, wem der Artikelbestand am Ziel-Standort gehört. Sind Quell- und Ziel-Bestandseigentümer unterschiedlich, dann findet durch den Transport ein Eigentümer-Wechsel statt und eine interne Verrechnung entsteht. In diesem Fall müssen für den Verteilauftrag in der Art auch die Preise aktiviert sein.
    Für einen Verteilauftrag des Typs Lieferung ergibt sich der Ziel-Bestandseigentümer aus dem Eintrag im Feld Ziel-Bestandseigentümer-Herkunft und wird dann nur angezeigt.
    Bei einem Verteilauftrag des Typs Wertkorrektur wird die Firma der Beschaffungsorganisation vorgeschlagen. In diesem Fall kann der Ziel-Bestandseigentümer bis zur Erfassung der ersten Auftragsposition manuell geändert werden.
  • Zahlungsart/Ziel-Zahlungsart – Die Zahlungsart bezeichnet die Art und Weise, wie die Rechnung bezahlt werden soll, z. B. per Bankeinzug oder per Nachnahme.
    In das Feld Zahlungsart wird die Zahlungsart als Vorschlagswert aus den Kunden-Stammdaten der Beschaffungsorganisation bezogen auf die Quell-Firma übernommen.
    In das Feld Ziel-Zahlungsart wird die Zahlungsart als Vorschlagswert aus den Lieferanten-Stammdaten der Vertriebsorganisation bezogen auf die Ziel-Firma übernommen.
    Im Feld Zahlungsart können Sie eine andere Zahlungsart auswählen. Das Feld Ziel-Zahlungsart dient nur der Anzeige.
    Eine Zahlungsart muss genau dann angegeben werden, wenn eine Ziel-Zahlungsart ermittelt wurde. Wenn Zahlungsarten angegeben wurden, dann müssen die Zahlungsbedingung und Ziel-Zahlungsbedingung bis auf Identifikation und Bezeichnung die gleichen Inhalte besitzen.
    Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation Zahlungsarten.
  • Firma der Beschaffungsorganisation – Die am Verteilprozess beteiligte Beschaffungsorganisation ist einer Firma zugeordnet. In diesem Feld wird die relevante Firma angezeigt, sie ist im Verteilauftrag nicht gespeichert.
  • Preis-Klassifikation – Die Preis-Klassifikation ist ein Parameter bei der Ermittlung von Preisen und Rabatten. Die Klassifikation wird aus den Kunden-Stammdaten des Partners übernommen, der über das Feld Partnerverwendung eingestellt ist. Die Klassifikation ist nicht direkt änderbar.
    Siehe auch Partnerverwendung.
Basis: Karteireiter „Vertriebsorganisation“

Unter dem Karteireiter Vertriebsorganisation sind die Daten der für den Verteilauftrag zuständigen Vertriebsorganisation angegeben.

Die Felder im Einzelnen:

  • Vertriebsorganisation – Die Vertriebsorganisation ist jene Organisation, die sich um die Bearbeitung des Verteilauftrages kümmert. Zugleich ist sie diejenige, in deren Namen die Rechnung für die vom Lieferempfänger bestellten Artikel erzeugt wird. Sie wird in diesem Feld über ihre Partneridentifikation eindeutig identifiziert.
    Die Namens- und Adressdaten werden zum Zeitpunkt der Auftragserfassung in den Auftrag kopiert.
    Die Vertriebsorganisation muss bezogen auf die Beschaffungsorganisation die Partnerrolle Lieferant besitzen. Zusätzlich muss die Vertriebsorganisation dem Lieferpartner in seinen Partner-Stammdaten als Rechnungssteller zugeordnet sein.
    Weitere Informationen zur Partnerrolle Lieferant finden Sie in dieser Dokumentation: Partner, Ansicht Lieferant
    Sobald Auftragspositionen erfasst wurden, kann die Vertriebsorganisation nicht mehr geändert werden.
    Die Vertriebsorganisation ist zudem die für die Berechtigung relevante Organisation.
    Weitere Informationen finden Sie in den Dokumentationen Einführung: Multi-Site und Inhaltsbezogene Berechtigungen.
  • Name/Adresse (jeweils Vertriebs- organisation) – Die Felder Name und Adresse werden vom System automatisch gefüllt. Die Daten stammen aus den Partner-Stammdaten der Vertriebsorganisation oder aus dem Vorgängerbeleg. Sie können in diesen Feldern nicht verändert werden.
  • zu Händen – Ein Ansprechpartner der Vertriebsorganisation kann unter zu Händen ausgewählt, geändert oder frei erfasst werden. Dabei wird aus den Partner-Stammdaten der Vertriebsorganisation ggf. ein Vertriebs-Ansprechpartner vorgeschlagen.
    Weitere Informationen zur Funktionalität dieses Feldes und den möglichen Vorgehensweisen entnehmen Sie bitte dieser Dokumentation: Feld zu Händen
  • Quell-Bestandseigentümer – Der Bestandseigentümer ist der rechtmäßige Eigentümer eines Artikelbestandes. Mit dem Quell-Bestandseigentümer wird festgelegt, wem der Artikelbestand am Quell-Standort gehört. Mit dem Ziel-Bestandseigentümer wird festgelegt, wem der Artikelbestand am Ziel-Standort gehört. Sind Quell- und Ziel-Bestandseigentümer unterschiedlich, dann findet durch den Transport ein Eigentümer-Wechsel statt und eine interne Verrechnung entsteht. In diesem Fall müssen für den Verteilauftrag in der Art auch die Preise aktiviert sein.
    Für einen Verteilauftrag des Typs Lieferung ergibt sich der Quell-Bestandseigentümer aus dem Eintrag im Feld Quell-Bestandseigentümer-Herkunft und wird nur angezeigt.
    Bei einem Verteilauftrag des Typs Wertkorrektur wird die Firma der Vertriebsorganisation vorgeschlagen. In diesem Fall kann der Wert bis zur Erfassung der ersten Auftragsposition manuell geändert werden.
  • Firma der Vertriebsorganisation – Die am Verteilprozess beteiligte Vertriebsorganisation ist einer Firma zugeordnet. In diesem Feld wird die relevante Firma angezeigt, sie ist im Verteilauftrag nicht gespeichert.
Basis: Karteireiter „Rechnungskonditionen“

Unter dem Karteireiter Rechnungskonditionen finden sich Bedingungen für die Fakturierung der zu verteilenden Artikel.

    • Währung – Eine Währung ist eine Geldeinheit. In diesem Feld wird die Auftragswährung festgelegt. Da die verwendete Währung abhängig vom Ziel-Standort ist und für externe Belege wie z. B. Rechnungen verwendet wird, spricht man auch von einer Fremdwährung. Alle Preise und Werte werden führend in dieser Währung ermittelt bzw. berechnet.
      Die Auftragswährung wird aus den Kunden-Stammdaten der Beschaffungsorganisation bezogen auf die Firma der Vertriebsorganisation vorgeschlagen. Sie kann in diesem Feld nicht mehr geändert werden, sobald Positionen erfasst und in die Positionstabelle übernommen wurden.
      Das System prüft, ob die in diesem Feld gewählte Auftragswährung in alle Hauswährungen der Vertriebsorganisation umrechenbar ist. Die relevante Wechselkursverwendung sowie der Kurstyp ergeben sich abhängig von der Vertriebsorganisation aus der Anwendung Customizing für den Vertrieb. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation Wechselkurse.
      Das System zeigt eine Warnung an, wenn Auftragswährung und Währung der Preis-Listung nicht identisch sind. Diese Warnung kann ignoriert werden.
      Hinweis
      Weicht die Auftragswährung von der Währung der Preis-Listung ab, dann werden die bei der Preisermittlung gefundenen Preise in die Auftragswährung umgerechnet. Dabei werden die umgerechneten Preise kaufmännisch gerundet.
    • Rabattherkunft – Wählen Sie in diesem Feld, ob Basis-Rabatte und ‑Zuschläge manuell erfasst oder aus einer Preis-Listung übernommen werden sollen.
      Wählen Sie eine der folgenden Einstellungen:

      • Preisliste
      • Preisliste, manuell
      • Manuell – Bis zu vier Rabatte und Zuschläge können zusätzlich zu evtl. bei den einzelnen Auftragspositionen bereits erfassten Rabatten und Zuschlägen wirken. Wird bei Rabattherkunft Preisliste oder Preisliste, manuell angezeigt, dann werden die vom System gefundenen Rabatte und Zuschläge angezeigt und können nicht verändert werden.

      Wenn Sie die Einstellung Preisliste, manuell wählen, dann hat das bei der Vorschlagsermittlung folgende Auswirkungen:
      Findet das System entsprechende Basisrabatte in den gültigen Preislisten, dann trägt es diese in die Felder ein. Die Einstellung Preisliste, manuell bleibt dabei erhalten.
      Falls das System keine entsprechenden Basisrabatte gefunden hat, dann schaltet es die Rabattherkunft auf Manuell um, und Sie können manuell Auftragsbasisrabatte und -zuschläge erfassen.
      Die Rabattherkunft kann so lange geändert werden, bis Positionen erfasst und in die Positionstabelle übernommen wurden.

      Hinweis
      Sie können die Rabattherkunft über die Aktion Rechnungskonditionen ändern jederzeit bearbeiten (siehe auch die Dokumentation Aktion: Rechnungskonditionen ändern).

      Weitere Informationen zu den Vertriebspreisen und der Preisermittlung finden Sie in der Dokumentation Einführung: Vertriebspreise.
    • Preis-Listung – Einer Preis-Listung können mehrere Preislisten zugeordnet sein. Eine Preis-Listung muss für erfolgreiche Preisermittlungen bezogen auf den Berechnungszeitpunkt und das Bezugsdatum mindestens eine gültige Preisliste enthalten. Die Preislisten sind in einem bestimmten Zeitraum gültig.
      Die Vertriebspreislisten beschreiben die gültigen Preiskomponenten: Preise, Rabatte, Zuschläge sowie – nur im Vertrieb – nicht auszuweisende Preisdifferenzen. Jede kann sich dabei auf einzelne Artikel, auf Artikelpreis-Klassifikationen, auf Kunden oder auf Kundenpreis-Klassifikationen beziehen. Über die in diesem Feld gewählte Preis-Listung mit den enthaltenen Preislisten werden also die Grundlagen für die Ermittlung der Beträge im Verteilauftrag festgelegt.
      Weitere Informationen zu den Vertriebspreisen und der Preisermittlung finden Sie in der Dokumentation Einführung: Vertriebspreise.
      Hinweis
      Ein Eintrag in diesem Feld hat nur dann eine Auswirkung, wenn die Preise für die einzelnen Auftragspositionen über eine Preisliste ermittelt und nicht manuell erfasst werden. Dazu wird in den Positionen unter Preise im Feld Preisherkunft Preisliste oder Preisliste, manuell gewählt.

      Die Preis-Listung wird als Vorschlagswert aus den Stammdaten des relevanten Partners übernommen. Sie kann in diesem Feld nicht mehr geändert werden, sobald Positionen erfasst und in die Positionstabelle übernommen wurden.
      Hinweis
      Sie können die Preis-Listung über die Aktion Rechnungskonditionen ändern für einen gespeicherten Auftrag ändern (siehe auch die Dokumentation Aktion: Rechnungskonditionen ändern).

      Die für die Preisermittlung im Vertrieb relevante Partnerverwendung wird abhängig von der Vertriebsorganisation in der Anwendung Customizing, Funktion Vertrieb, Unterfunktion Preise im Feld Partnerverwendung hinterlegt. Die dort hinterlegte Partnerverwendung dient im Auftrag als Vorschlagswert.
    • Bezugsdatum für Preisermittlung – Zu verschiedenen Terminen können sich die Preise für einen Artikel unterscheiden, da Preislisten einen Gültigkeitszeitraum haben.
      In diesem Feld wird festgelegt, welche Preisliste aufgrund ihres Gültigkeitszeitraums ggf. für die Preisermittlung herangezogen wird. Als Vorschlagswert wird immer das aktuelle Datum angezeigt.
      Hinweis
      Das Preisermittlungsdatum in den Kundendaten wird nicht berücksichtigt. Der Wert dort wird lediglich intern bei der Preisermittlung verwendet.

      Der Wert kann so lange geändert werden, bis Positionen erfasst und in die Positionstabelle übernommen wurden.
      Hinweis
      Sie können das Bezugsdatum über die Aktion Rechnungskonditionen ändern für einen gespeicherten Auftrag ändern (siehe auch die Dokumentation Aktion: Rechnungskonditionen ändern).

      Hinweis
      Ein Eintrag in diesem Feld hat nur dann eine Auswirkung, wenn die Preise für die einzelnen Auftragspositionen über eine Preisliste ermittelt und nicht manuell erfasst werden. Dazu wird in den Positionen unter Preise im Feld Preisherkunft Preisliste oder Preisliste, manuell gewählt.

      Weitere Informationen zu den Vertriebspreisen und der Preisermittlung finden Sie in der Dokumentation Einführung: Vertriebspreise.
    • Berechnungszeitpunkt – Das in diesem Feld eingetragene Datum und die Uhrzeit bestimmen, für welchen Zeitpunkt das System in einer Preisliste nach gültigen Preisen sucht. Falls innerhalb eines Gültigkeitszeitraums mehrmals die Preise geändert wurden, dann wird über den Eintrag in diesem Feld der exakte Zeitpunkt für die Ermittlung des gültigen Preises bestimmt.
      Die Preisliste wird über das unter Bezugsdatum für Preisermittlung erfasste Datum bestimmt.
      Als Vorschlagswert für den Berechnungszeitpunkt wird der aktuelle Zeitpunkt verwendet. Der Berechnungszeitpunkt kann so lange geändert werden, bis Positionen erfasst und in die Positionstabelle übernommen wurden.
      Hinweis
      Sie können den Berechnungszeitpunkt über die Aktion Rechnungskonditionen ändern für einen gespeicherten Auftrag ändern (siehe auch die Dokumentation Aktion: Rechnungskonditionen ändern).

      Hinweis
      Ein Eintrag in diesem Feld hat nur dann eine Auswirkung, wenn die Preise für die einzelnen Auftragspositionen über eine Preisliste ermittelt und nicht manuell erfasst werden. Dazu wird in den Positionen unter Preise im Feld Preisherkunft Preisliste gewählt.

      Weitere Informationen zu den Vertriebspreisen und der Preisermittlung finden Sie in der Dokumentation Einführung: Vertriebspreise.
    • Zahlungsbedingung/Ziel-Zahlungsbedingung – Die Zahlungsbedingung beschreibt Bedingungen, die für die Bezahlung der Rechnung gelten sollen: Bei den Zahlungsbedingungen können Fristen und Prozentsätze für die Gewährung von Skonto hinterlegt werden.
      Hält sich der jeweilige Partner bei der Bezahlung an eine der festgelegten Fristen, dann kann er den für dieses Intervall hinterlegten Skontoprozentsatz vom Rechnungsbetrag abziehen.
      Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation Zahlungsbedingungen.
      Im Feld Zahlungsbedingung wird die Zahlungsbedingung aus den Kunden-Stammdaten der Beschaffungsorganisation bezogen auf die Quell-Firma vorgeschlagen.
      Im Feld Ziel-Zahlungsbedingung wird die Zahlungsbedingung aus den Lieferanten-Stammdaten der Vertriebsorganisation bezogen auf die Ziel-Firma vorgeschlagen.
      Die Felder der Zahlungsbedingung und Ziel-Zahlungsbedingung müssen bis auf Identifikation und Bezeichnung die gleichen Inhalte besitzen.
    • Rabatt 1/Rabatt 2/Rabatt 3/Rabatt 4 – In diesen Eingabefeldern können Preiskomponenten der Typen Rabatte oder Zuschläge erfasst werden, abhängig von der Preiskomponentenart, die jeweils im zweiten, rechten Eingabefeld gewählt wurde.
      Ein Rabatt ist eine Preiskomponente und wirkt bei Berechnungen als Nachlass auf den vereinbarten Preis bzw. Betrag. Der Rabatt wird in der Auftragsbasis prozentual ausgedrückt und in der Regel als positiver Prozentsatz erfasst.
      Ein Zuschlag ist eine Preiskomponente und wirkt bei Berechnungen auch als Zuschlag auf den vereinbarten Preis bzw. Betrag. Der Zuschlag wird in der Auftragsbasis als positiver Prozentsatz erfasst.
      Rabatte und Zuschläge können auch als negative Werte erfasst werden. Sie werden dann jedoch entsprechend ihrem Vorzeichen ermittelt, d. h. ein Rabatt mit negativem Vorzeichen wirkt dann wie ein Zuschlag und umgekehrt.
      Bis zu vier Rabatte und Zuschläge können in der Auftragsbasis zusätzlich zu eventuell bei den einzelnen Auftragspositionen bereits erfassten Rabatten und Zuschlägen wirken. Die Rabatte und Zuschläge können bei Bedarf geändert werden, wenn als Rabattherkunft der Eintrag Manuell angezeigt wird, und das so lange, bis Positionen erfasst und in die Positionstabelle übernommen wurden.
      Ist bei Rabattherkunft Preisliste oder Preisliste, manuell gewählt, dann werden die vom System gefundenen Rabatte und Zuschläge in diesem Feld nur angezeigt und können nicht verändert werden.
      Wenn das System bei der Einstellung Preisliste, manuell keine entsprechenden Basisrabatte gefunden hat, dann schaltet es die Rabattherkunft auf Manuell um und Sie können manuell Auftragsbasisrabatte und -zuschläge erfassen.
      Hinweis
      Sie können die Rabatte und Zuschläge ggf. auch über die Aktion Rechnungskonditionen ändern bearbeiten (siehe auch die Dokumentation Aktion: Rechnungskonditionen ändern).

      Beachten Sie, dass neben den Basisrabatten – je nach Einstellung des Systems und abhängig von den Positionsdaten – auch positionsübergreifende Rabatte und Auftragswertrabatte auftreten können. Bei diesen werden im Gegensatz zu den Basisrabatten auch Mengen- und Wertstaffeln unterstützt.
      Weitere Informationen zu den Vertriebspreisen und der Preisermittlung finden Sie in der Dokumentation Einführung: Vertriebspreise.
    • Partnerverwendung – Die Partnerverwendung bestimmt, welcher Partner vom System bei der Preisermittlung als relevanter Partner ggf. herangezogen wird. Das heißt, die für diesen Partner hinterlegten preisrelevanten Informationen werden bei der Preisermittlung berücksichtigt. Aus den Stammdaten des eingestellten Partners stammt z. B. auch die Preis-Klassifikation.
      Weitere Informationen zu den Vertriebspreisen und der Preisermittlung finden Sie in der Dokumentation Einführung: Vertriebspreise.
      Wählen Sie im ersten Teil des Feldes eine Partnerverwendung aus:

      • Lieferempfänger
      • Beschaffungsorganisation
      • Zahlungspartner

      Die für die Preisermittlung im Vertrieb relevante Partnerverwendung wird abhängig von der Vertriebsorganisation in der Anwendung Customizing unter Vertrieb, Preise im Feld Partnerverwendung hinterlegt. Die dort hinterlegte Partnerverwendung dient im Auftrag als Vorschlagswert, der noch geändert werden kann, solange noch keine Positionen erfasst und in die Positionstabelle übernommen wurden.
      Ist in der Anwendung Customizing die Partnerverwendung Auftraggeber hinterlegt, dann wird der Eintrag Lieferempfänger vorgeschlagen. Ist die Partnerverwendung Rechnungsempfänger hinterlegt, dann wird der Eintrag Beschaffungsorganisation vorgeschlagen.
      Im zweiten Teil des Feldes wird die Identifikation des Partners entsprechend der ausgewählten Partnerverwendung angezeigt.

      Hinweis
      Sie können die Partnerverwendung über die Aktion Rechnungskonditionen ändern für einen gespeicherten Auftrag ändern (siehe auch die Dokumentation Aktion: Rechnungskonditionen ändern).
  • Preisdarstellung – Die Preisdarstellung steuert die Berechnung der Werte und legt fest, ob die Rabatte ausgewiesen werden (Brutto) oder nicht (Netto).
    Weitere Informationen finden Sie bei den jeweiligen Beschreibungen der Netto- und Brutto-Betragsfelder.
    Hinweis
    Sie können die Preisdarstellung über die Aktion Rechnungskonditionen ändern für einen gespeicherten Auftrag ändern (siehe auch die Dokumentation Aktion: Rechnungskonditionen ändern).
  • Steuer-Register – Steuer-Register gehören zu den länderspezifischen Stammdaten für Italien. Die Verwendung von Steuer-Registern ist in Italien gesetzlich vorgeschrieben. In Italien werden die Werte der Steuer-Register in die Vorsteuer- bzw. Umsatzsteuer-Erklärung eingetragen.
    Ist in der verwendeten Ausgangsrechnungsart zum Zeitpunkt der Rechnungserzeugung ein Steuer-Register eingetragen, dann wird dieses verwendet. Ansonsten ergibt sich der Wert aus den Rechnungswesendaten des Rechnungsempfängers (bezogen auf die Firma der Vertriebsorganisation).
    Hinweis
    Der Wert in diesem Feld, wird nur dann verwendet, wenn für die Firma der Vertriebsorganisation die Länderbesonderheiten Italien aktiviert sind.

    Hinweis
    Der Karteireiter Rechnungskonditionen wird nur dann angezeigt, wenn in der verwendeten Verteilauftragsart die Funktion Preise verwenden aktiviert ist.
Basis: Karteireiter „Kontierung“

Unter dem Karteireiter Kontierung der Verteilauftragsbasis können Sie Daten zur Kontenermittlung erfassen, die für neue Positionen verwendet werden.

  • Quell-Geschäftsart-Konten-Klassifikation – Erfassen Sie eine Geschäftsart-Konten-Klassifikation, die als Vorschlagswert für das gleichnamige Feld in neuen Belegpositionen verwendet werden soll. Die Quell-Geschäftsart-Konten-Klassifikation wird für die Ermittlung des Erlöskontos verwendet.
    Mithilfe einer Geschäftsart-Konten-Klassifikation kann einer Gruppe von Belegen in der Anwendung Konten-Zuordnungen ein Konto zugewiesen werden. Der Vorschlagswert stammt aus der Verteilauftragsart.
    Hinweis
    Für Verteilauftragsarten der Typen Wertkorrektur und Lieferung mit deaktivierter Funktion Preise verwenden steht das Feld nicht zur Verfügung.
  • Ziel-Geschäftsart-Konten-Klassifikation – Erfassen Sie eine Geschäftsart-Konten-Klassifikation, die als Vorschlagswert für das gleichnamige Feld in neuen Belegpositionen verwendet werden soll. Die Ziel-Geschäftsart-Konten-Klassifikation wird für die Ermittlung des Aufwands- und Verrechnungskontos verwendet.
    Mithilfe einer Geschäftsart-Konten-Klassifikation kann einer Gruppe von Belegen in der Anwendung Konten-Zuordnungen ein Konto zugewiesen werden. Der Vorschlagswert stammt aus der Verteilauftragsart.
    Hinweis
    Für Verteilauftragsarten der Typen Wertkorrektur und Lieferung mit deaktivierter Funktion Preise verwenden steht das Feld nicht zur Verfügung.
Basis: Karteireiter „Klassifikationen“

Ein Verteilauftrag kann unter diesem Karteireiter mit Verteilauftrags-Klassifikationen klassifiziert werden.

  • Klassifikation 1/Klassifikation 2/Klassifikation 3/Klassifikation 4/Klassifikation 5 – Ein Verteilauftrag kann vorhandenen Klassifikationen des Typs Verteilauftrags-Klassifikation 1 bis 5 zugeordnet werden.
    Auf Basis der Zuordnungen zu Klassifikationen lassen sich Daten organisieren und für beliebige Auswertungen und Abfragen strukturieren.
Basis: Karteireiter „Intrastat“

Unter diesem Karteireiter können Sie die Daten erfassen, die für die Intrastat-Meldungen erforderlich sind. Die Intrastat-Meldungen dokumentieren den grenzüberschreitenden Warenverkehr zwischen den EU-Mitgliedsstaaten.

Hinweis
Beachten Sie bitte, dass dieser Karteireiter nur dann angezeigt wird, wenn in der Anwendung Customizing die Intrastat-Funktion innerhalb der Funktion Länderbesonderheiten für den Mandanten aktiviert ist. Siehe auch folgende Kapitel: Customizing, Funktion Basis, Unterfunktion Länderbesonderheiten
  • Lieferung von/Lieferung nach/Meldepflichtige Firma – Versendung/Meldepflichtige Firma – Eingang – Diese Felder informieren Sie darüber, ob ein Intrastat-meldepflichtiger Warenverkehr vorliegt und welche Firma auskunftspflichtig ist. Die Informationen werden vom System ermittelt und sind nicht änderbar.
    Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation Einführung: Intrastat.
Rubrik „Versendung“
  • (Flug-)Hafen/Geschäftsart/Verkehrszweig/Statistisches Verfahren – Falls für die Versendung der Artikel vom Quell-Standort eine Meldepflicht vorliegt, können Sie in den genannten Feldern die für diese Meldung notwendigen Daten erfassen. Wählen Sie bei Bedarf die gewünschten Intrastat-Stammdaten aus. Die in diesen Feldern erfassten Daten haben für den Verteilauftrag keine direkten Auswirkungen. Sie werden als Grundlage für die Ausgabe der Intrastat-Meldung benötigt.
    Als Vorschlagswert werden die in den Kundendaten des Lieferempfängers (Ziel-Standort) bezogen auf die Vertriebsorganisation hinterlegten Intrastat-Daten verwendet.
Rubrik „Eingang“
  • (Flug-)Hafen/Geschäftsart/Verkehrszweig/Statistisches Verfahren – Falls für den Eingang der Artikel am Ziel-Standort eine Meldepflicht vorliegt, können Sie in den genannten Feldern die für diese Meldung notwendigen Daten erfassen. Wählen Sie bei Bedarf die gewünschten Intrastat-Stammdaten aus. Die in diesen Feldern erfassten Daten haben für den Verteilauftrag keine direkten Auswirkungen. Sie werden als Grundlage für die Ausgabe der Intrastat-Meldung benötigt. Als Vorschlagswert werden die in den Lieferantendaten des Lieferpartners (Quell-Standort) bezogen auf die Beschaffungsorganisation hinterlegten Intrastat-Daten verwendet.
Rubrik „Versendung bei Rücksendung“
  • (Flug-)Hafen/Geschäftsart/Verkehrszweig/Statistisches Verfahren – Falls die mit dem Auftrag verteilten Artikel vollständig oder zum Teil zurückgesendet werden, dann kann für die Versendung der Rücksendung ebenfalls eine Intrastat-Meldung notwendig sein. In den genannten Feldern werden vom System die Intrastat-Daten angezeigt, die für eine solche Intrastat-Meldung relevant sind. Diese werden vom System aus den Intrastat-Daten für den Eingang berechnet und können nicht geändert werden.
Rubrik „Eingang bei Rücksendung“
  • (Flug-)Hafen/Geschäftsart/Verkehrszweig/Statistisches Verfahren – Falls die mit dem Auftrag verteilten Artikel vollständig oder zum Teil zurückgesendet werden, kann für den Eingang der Rücksendung ebenfalls eine Intrastat-Meldung notwendig sein. In den genannten Feldern werden vom System die Intrastat-Daten angezeigt, die für eine solche Intrastat-Meldung relevant sind. Diese werden vom System aus den Intrastat-Daten für die Versendung berechnet und sind nicht änderbar.
Basis: Karteireiter „Auftragsrabatte“

Die Berechnungsgrundlage der Basisrabatte, der positionsübergreifenden Rabatte sowie der Auftragswertrabatte werden unter diesem Karteireiter in einer Liste dargestellt. Die Liste enthält auch die entsprechenden Rabatte sowie die dazugehörigen Rabattwerte.

  • Keine positionsübergreifenden Rabatte (Checkbox) – Mit dieser Funktion können Sie steuern, ob für diesen Auftrag die Berechnung der positionsübergreifenden Rabatte erfolgt. Beachten Sie folgende Auswirkungen:
    • aktiviert

    Für diesen Auftrag werden bei der Preisermittlung keine positionsübergreifenden Rabatte berücksichtigt.

    • deaktiviert – Abhängig von den relevanten Positionsdaten (z. B. Gesamtmenge, Artikelpreis-Klassifikation usw.) und Basisdaten (z. B. Preis-Listung) werden positionsübergreifende Rabatte berücksichtigt.
  • Keine Auftragswertrabatte (Checkbox) – Mit dieser Funktion können Sie steuern, ob für diesen Auftrag die Berechnung der Auftragswertrabatte erfolgt. Beachten Sie folgende Auswirkungen:
    • aktiviert

    Für diesen Auftrag werden bei der Preisermittlung keine Rabatte abhängig vom Auftragswert ermittelt.

    • deaktiviert – Abhängig von den relevanten Positions- und Basisdaten werden Auftragswertrabatte berücksichtigt.
Rabattliste

Die Rabattliste enthält die Spalten, mit denen Sie die angewendeten Rabatte auf Ebene der Basis eines Verteilauftrages einsehen können. Beachten Sie auch die angewendeten Rabatte auf Ebene der Positionen.

Die Liste umfasst in ihrer Symbolleiste neben den Buttons zur Ausgabe und Anzeige einer Liste diese speziellen Buttons:

  • [Details] – Mithilfe dieses Buttons blenden Sie in der Liste weiter Details zu den berechneten Rabatten ein. Ist der Button aktiviert, dann wird der Liste eine weitere Zeile hinzugefügt. Die Spalten sind in der nachfolgenden Tabelle beschrieben.
  • [Liste vergrößert im Dialogfenster anzeigen] – Rechts in der Listen-Symbolleiste finden Sie einen Button, mit dem Sie die Liste vergrößert in einem Dialogfenster anzeigen lassen können.

Die Spalten der Liste im Einzelnen:

  • Rabatt-Typ – In dieser Spalte wird mithilfe von Icons der jeweilige Rabatt-Typ angezeigt, der in der Zeile behandelt wird. Nutzen Sie bei Bedarf den Tooltip zum Icon. Folgende Rabatt-Typen kommen infrage:
    • Basisrabatt
    • Positionsübergreifender Rabatt
    • Auftragswertrabatt
  • Klassifikation – In dieser Spalte werden für positionsübergreifende Rabatte bis zur untersten Ebene einer zugeordneten Vertriebs-Artikelpreis-Klassifikation mögliche Rabatte aufgelistet.
  • Menge – Anzeige der Menge, auf die sich ein Rabatt bezieht.
  • Rabattbasis – In dieser Spalte wird jeweils der Betrag angezeigt, der als Basis für die Berechnung des Rabatts herangezogen wird.
  • Angewendeter Rabattwert – In dieser Spalte wird der berechnete Rabattwert angezeigt, der den Nettowert verändert.
  • Angewendeter Rabattwert in Hauswährung – Anzeige des angewendeten und ggf. umgerechneten Rabattwertes in der Hauswährung.

Spalten, die über den [Detail]-Button angezeigt werden:

  • Preis-Komponentenart – Anzeige der Preis-Komponentenart, die aus der Preisliste ermittelt wurde.
  • Prozent – Anzeige des angewendeten Prozentsatzes.
  • Angewendeter Rabattwert – Anzeige des mithilfe des Prozentsatzes berechneten Rabattwertes, der angewendet wird.
  • Angewendeter Rabattwert in Hauswährung – Anzeige des mithilfe des Prozentsatzes berechneten und ggf. umgerechneten Rabattwertes in der Hauswährung.
Basis: Karteireiter „Beträge“

Zur Übersicht werden unter diesem Karteireiter die Beträge und verschiedenen Werte des Auftrages zusammengefasst angezeigt. Sie werden vom System für die einzelnen Auftragspositionen automatisch errechnet. Die in der Basis angezeigten Gesamtbeträge unterscheiden sich abhängig von der gewählten Preisdarstellung (Brutto oder Netto). Alle anderen Werte wie z. B. die offenen Beträge ergeben sich als Summe der Positionswerte.

Die Anzeige der Beträge erfolgt mindestens in allen Hauswährungen der in der Titelleiste ausgewählten Organisation, wobei die Währung des direkt im Feld angezeigten Betrages von Ihren Benutzereinstellungen abhängt. Weicht diese Währung von der Belegwährung ab oder ist sie nicht Bestandteil der Währungskombination der Vertriebsorganisation, dann werden die Werte zusätzlich in der Fremdwährung angezeigt. Letztere ist auch bei allen Berechnungen führend.

Hinweis
Weicht die Belegwährung von der Währung der Preis-Listung ab, dann werden die bei der Preisermittlung gefundenen Preise pro Position in die Belegwährung umgerechnet. Dabei werden die umgerechneten Preise kaufmännisch und gemäß in der Anwendung Customizing eingestellter Nachkommastellenanzahl gerundet.

Direkt unter diesem Karteireiter werden abhängig von der Preisdarstellung (Brutto/Netto) und sonstigen Besonderheiten (z. B. 5-Rappen-Rundung falls gemäß Einstellungen in der Anwendung Customizing unter Länderbesonderheiten für die Vertriebsorganisation gewünscht) die Gesamtwerte dargestellt, die sich aus den Positionsdaten ergeben.

  • Brutto-Gesamtbetrag – Der Bruttobetrag des Auftrages auf Basis der Bruttobeträge der Auftragspositionen wird ermittelt und angezeigt.
    Die Bruttobeträge in den weiteren Rubriken ergeben sich aus der Summe der zugehörigen, gleichnamigen Positionswerte. Ein Positionswert wird anteilig aus dem Brutto-Gesamtbetrag der Position und der relevanten Menge berechnet. Sie ergeben sich also nicht aus den Folgebelegen.
  • Netto-Gesamtbetrag – Der Nettobetrag des Auftrages auf Basis der Beträge der Auftragspositionen wird ermittelt und angezeigt. Der ermittelte Betrag und die Ausgabe der ermittelten Werte variieren in Abhängigkeit der eingestellten Preisdarstellung:
    • Ermittlung und Ausgabe in der Bruttodarstellung
      1. Die Summe der relevanten Positionswerte nach Abzug der Positionsrabatte und vor Anwendung der Belegrabatte wird ermittelt.
      2. Von diesem ermittelten Betrag werden alle Belegrabatte abgezogen. Die Belegrabatte werden also nicht pro Position berücksichtigt, sondern gesammelt abgezogen. In den Folgebelegen werden die Werte bezogen auf die relevanten Mengen ausgewiesen. Zu berücksichtigen ist, dass in dieser Variante dennoch Nettobeträge in den Positionen ermittelt werden, bei denen die Belegrabatte anteilig berücksichtigt sind. Die Nettobeträge und Nettopreise in den Positionen werden jedoch nicht ausgegeben.
    • Ermittlung und Ausgabe in der Nettodarstellung – Die Summe der Nettobeträge aller relevanten Auftragspositionen wird ermittelt. Bei der Ermittlung der Nettobeträge der Positionen wurden die Belegrabatte (Basisrabatte, Positionsübergreifende Rabatte, Auftragswertrabatte) bereits berücksichtigt. Der Nettopreis wurde vor dem Nettobetrag gemäß Rundungseinstellungen für Preise gerundet. Der Gesamtbetrag ergibt sich aus den gerundeten Positionsnettobeträgen. Bei der Ausgabe der Folgebelege werden weder der Bruttobetrag noch die Rabatte ausgewiesen.
      Hinweis
      Beachten Sie bitte, dass die Anzeige der Beträge in den jeweiligen Preisdarstellungen (Brutto/Netto) in den Positionen voneinander abweichen können: Nur in der Nettodarstellung gilt für eine Position die Formel Nettobetrag = Menge * Nettopreis. In der Bruttodarstellung können durch die anzuwendenden Rundungen für Preise und Beträge für eine Position abweichende Werte entstehen. Grundsätzlich sind die Beträge der Belegbasis maßgeblich.
      Die Nettobeträge in den weiteren Rubriken ergeben sich aus der Summe der zugehörigen, gleichnamigen Positionswerte. Ein Positionswert wird anteilig aus dem Netto-Gesamtbetrag der Position und der relevanten Menge berechnet. Sie ergeben sich also nicht aus den Folgebelegen. Bei der Ermittlung des Netto-Gesamtbetrages ist unter Umständen eine Beleg-Endwertbehandlung zu berücksichtigen (z. B. 5-Rappen-Rundung in der Schweiz).
    • Deckungsbeitrag – Das System ermittelt den Deckungsbeitrag aus dem Nettobetrag und dem Wareneinsatz der Basis. Die Rechenlogik für die Berechnung der einzelnen Deckungsbeiträge wird in der Dokumentation Deckungsbeitragsprüfung erläutert.
      Hinweis
      Der Deckungsbeitrag wird im Verteilauftrag nicht geprüft.
    • Wareneinsatz – Das System zeigt die Summe der Wareneinsätze aller relevanten Auftragspositionen an. Ein Wareneinsatz ist ein Betrag, der unter anderem zur Ermittlung des Deckungsbeitrages verwendet wird. Siehe auch die Beschreibung des Feldes Wareneinsatz für die Position in diesem Kapitel: Positionseditor: Karteireiter Beträge.

Die Rubriken unter diesem Karteireiter werden in diesen Kapiteln beschrieben:

Rubrik „Geliefert (Quelle)“

Die Summen der jeweiligen Beträge für die bereits vom Quell-Lagerort gelieferten Mengen oder noch zur Lieferung offenen Mengen der Auftragspositionen werden automatisch errechnet und angezeigt.

  • Gelieferter Bruttobetrag (Quelle)/Offener Liefer-Bruttobetrag (Quelle) – Die Summe der Bruttobeträge der relevanten Auftragspositionen wird ermittelt und angezeigt.
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtbetrag des Auftrages bezogen auf die gelieferte Menge durch den Quell-Lagerort bzw. die noch zu liefernde Menge.
    Siehe auch die Beschreibung der gleichnamigen Felder im Positionseditor: Rubrik Geliefert (Quelle)
  • Gelieferter Nettobetrag (Quelle)/Offener Liefer-Nettobetrag (Quelle) – Die Summe der Nettobeträge der relevanten Auftragspositionen wird ermittelt und angezeigt. In die Nettobeträge der Positionen sind die Belegrabatte (Basisrabatte, Positionsübergreifende Rabatte, Auftragswertrabatte) bereits inkludiert. Bei der Ausgabe der Folgebelege werden weder der Bruttobetrag noch die Rabatte ausgewiesen.
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtbetrag des Auftrages bezogen auf die gelieferte Menge durch den Quell-Lagerort bzw. die noch zu liefernde Menge.
    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass die Anzeige der Beträge in den jeweiligen Preisdarstellungen (Brutto/Netto) in den Positionen voneinander abweichen können: Nur in der Nettodarstellung gilt für eine Position die Formel Nettobetrag = Menge * Nettopreis. In der Bruttodarstellung können durch die anzuwendenden Rundungen für Preise und Beträge für eine Position abweichende Werte entstehen. Grundsätzlich sind die Beträge der Belegbasis maßgeblich.

    Siehe auch die Beschreibung der gleichnamigen Felder im Positionseditor: Rubrik Geliefert (Quelle)
Rubrik „Geliefert (Ziel)“

Die Summen der jeweiligen Beträge für die bereits am Ziel-Lagerort empfangenen Mengen oder noch zu empfangenen Mengen der Auftragspositionen werden automatisch errechnet und angezeigt.

  • Gelieferter Bruttobetrag (Ziel)/Offener Liefer-Bruttobetrag (Ziel) – Die Summe der Bruttobeträge der relevanten Auftragspositionen wird ermittelt und angezeigt.
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtbetrag des Auftrages bezogen auf die vom Ziel-Lagerort bestätigte Empfangsmenge bzw. die noch zur Bestätigung offene Empfangsmenge.
    Siehe auch die Beschreibung der gleichnamigen Felder im Positionseditor: Rubrik Geliefert (Ziel)
  • Gelieferter Nettobetrag (Ziel)/Offener Liefer-Nettobetrag (Ziel) – Die Summe der Nettobeträge der relevanten Auftragspositionen wird ermittelt und angezeigt.
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtbetrag des Auftrages bezogen auf die vom Ziel-Lagerort bestätigte Empfangsmenge bzw. die noch zur Bestätigung offene Empfangsmenge.
    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass die Anzeige der Beträge in den jeweiligen Preisdarstellungen (Brutto/Netto) in den Positionen voneinander abweichen können: Nur in der Nettodarstellung gilt für eine Position die Formel Nettobetrag = Menge * Nettopreis. In der Bruttodarstellung können durch die anzuwendenden Rundungen für Preise und Beträge für eine Position abweichende Werte entstehen. Grundsätzlich sind die Beträge der Belegbasis maßgeblich.

    Siehe auch die Beschreibung der gleichnamigen Felder im Positionseditor: Rubrik Geliefert (Ziel)
Rubrik „Fakturiert“

Die Summen der Beträge für die bereits intern verrechneten Mengen oder noch zur Verrechnung offenen Mengen der Auftragspositionen werden automatisch errechnet und angezeigt.

  • Fakturierter Bruttobetrag/Offener Rechnungsbruttobetrag – Die Summe der Bruttobeträge der relevanten Auftragspositionen wird ermittelt und angezeigt.
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtbetrag des Auftrages bezogen auf den bereits intern verrechneten Betrag bzw. den noch zur Verrechnung offenen Betrag.
    Siehe auch die Beschreibung der gleichnamigen Felder im Positionseditor: Rubrik Fakturiert
  • Fakturierter Nettobetrag/Offener Rechnungsnettobetrag – Die Summe der Nettobeträge der relevanten Auftragspositionen wird ermittelt und angezeigt.
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtbetrag des Auftrages bezogen auf den bereits intern verrechneten Betrag bzw. den noch zur Verrechnung offenen Betrag.
    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass die Anzeige der Beträge in den jeweiligen Preisdarstellungen (Brutto/Netto) in den Positionen voneinander abweichen können: Nur in der Nettodarstellung gilt für eine Position die Formel Nettobetrag = Menge * Nettopreis. In der Bruttodarstellung können durch die anzuwendenden Rundungen für Preise und Beträge für eine Position abweichende Werte entstehen. Grundsätzlich sind die Beträge der Belegbasis maßgeblich.

    Siehe auch die Beschreibung der gleichnamigen Felder im Positionseditor: Rubrik Fakturiert
Basis: Karteireiter „Beträge (Leitwährung)“

Zur Übersicht werden unter diesem Karteireiter Beträge des Auftrages in der Leitwährung zusammengefasst und angezeigt. Sie werden vom System für die einzelnen Auftragspositionen automatisch errechnet. Die in der Basis angezeigten Gesamtbeträge unterscheiden sich abhängig von der gewählten Preisdarstellung (Brutto oder Netto).

Die Anzeige der Beträge erfolgt mindestens in allen Hauswährungen der in der Titelleiste ausgewählten Organisation, wobei die Währung des direkt im Feld angezeigten Betrages von Ihren Benutzereinstellungen abhängt. Weicht diese Währung von der Belegwährung ab oder ist sie nicht Bestandteil der Währungskombination der Vertriebsorganisation, dann werden die Werte zusätzlich in der Fremdwährung angezeigt. Letztere ist auch bei allen Berechnungen führend.

Hinweis
Weicht die Belegwährung von der Währung der Preis-Listung ab, dann werden die bei der Preisermittlung gefundenen Preise pro Position in die Belegwährung umgerechnet. Dabei werden die umgerechneten Preise kaufmännisch und gemäß in der Anwendung Customizing eingestellter Nachkommastellenanzahl gerundet.

Direkt unter diesem Karteireiter werden abhängig von der Preisdarstellung (Brutto/Netto) und sonstigen Besonderheiten (z. B. 5-Rappen-Rundung falls gemäß Einstellungen in der Anwendung Customizing unter Länderbesonderheiten für die Vertriebsorganisation gewünscht) die Gesamtwerte dargestellt, die sich aus den Positionsdaten ergeben.

  • Brutto-Gesamtbetrag (Leitwährung) – Der Bruttobetrag des Auftrages auf Basis der Bruttobeträge der Auftragspositionen wird in der Leitwährung ermittelt und angezeigt.
    Die Bruttobeträge in den weiteren Rubriken ergeben sich aus der Summe der zugehörigen, gleichnamigen Positionswerte. Ein Positionswert wird anteilig aus dem Brutto-Gesamtbetrag (Leitwährung) der Position und der relevanten Menge berechnet. Sie ergeben sich also nicht aus den Folgebelegen.
  • Netto-Gesamtbetrag (Leitwährung) – Der Nettobetrag des Auftrages auf Basis der Beträge der Auftragspositionen wird in der Leitwährung ermittelt und angezeigt. Der ermittelte Betrag und die Ausgabe der ermittelten Werte variieren in Abhängigkeit der eingestellten Preisdarstellung:
    • Ermittlung und Ausgabe in der Bruttodarstellung
      1. Die Summe der relevanten Positionswerte nach Abzug der Positionsrabatte und vor Anwendung der Belegrabatte wird ermittelt. 2. Von diesem ermittelten Betrag werden alle Belegrabatte abgezogen. Die Belegrabatte werden also nicht pro Position berücksichtigt, sondern gesammelt abgezogen. In den Folgebelegen werden die Werte bezogen auf die relevanten Mengen ausgewiesen. Zu berücksichtigen ist, dass in dieser Variante dennoch Nettobeträge in den Positionen ermittelt werden, bei denen die Belegrabatte anteilig berücksichtigt sind. Die Nettobeträge und Nettopreise in den Positionen werden jedoch nicht ausgegeben.
    • Ermittlung und Ausgabe in der Nettodarstellung – Die Summe der Nettobeträge aller relevanten Auftragspositionen wird ermittelt. Bei der Ermittlung der Nettobeträge der Positionen wurden die Belegrabatte (Basisrabatte, Positionsübergreifende Rabatte, Auftragswertrabatte) bereits berücksichtigt. Der Nettopreis wurde vor dem Nettobetrag gemäß Rundungseinstellungen für Preise gerundet. Der Gesamtbetrag ergibt sich aus den gerundeten Positionsnettobeträgen. Bei der Ausgabe der Folgebelege werden weder der Bruttobetrag noch die Rabatte ausgewiesen.
      Hinweis
      Beachten Sie bitte, dass die Anzeige der Beträge in den jeweiligen Preisdarstellungen (Brutto/Netto) in den Positionen voneinander abweichen können: Nur in der Nettodarstellung gilt für eine Position die Formel Nettobetrag = Menge * Nettopreis. In der Bruttodarstellung können durch die anzuwendenden Rundungen für Preise und Beträge für eine Position abweichende Werte entstehen. Grundsätzlich sind die Beträge der Belegbasis maßgeblich.
      Die Nettobeträge in den weiteren Rubriken ergeben sich aus der Summe der zugehörigen, gleichnamigen Positionswerte. Ein Positionswert wird anteilig aus dem Netto-Gesamtbetrag (Leitwährung) der Position und der relevanten Menge berechnet. Sie ergeben sich also nicht aus den Folgebelegen. Bei der Ermittlung des Netto-Gesamtbetrages (Leitwährung) ist unter Umständen eine Beleg-Endwertbehandlung zu berücksichtigen (z. B. 5-Rappen-Rundung in der Schweiz).

Die Rubriken unter diesem Karteireiter werden in diesen Kapiteln beschrieben:

Rubrik „Geliefert (Quelle)“

Die Summen der jeweiligen Beträge für die bereits vom Quell-Lagerort gelieferten Mengen oder noch zur Lieferung offenen Mengen der Auftragspositionen werden automatisch errechnet und angezeigt.

  • Gelieferter Bruttobetrag (Quelle, Leitwährung)/Offener Liefer-Bruttobetrag (Quelle, Leitwährung) – Der Summe der Bruttobeträge der relevanten Auftragspositionen wird in der Leitwährung ermittelt und angezeigt.
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtbetrag (Leitwährung) des Auftrages bezogen auf die gelieferte Menge durch den Quell-Lagerort bzw. die noch zu liefernde Menge.
    Siehe auch die Beschreibung der gleichnamigen Felder im Positionseditor: Rubrik Geliefert (Quelle)
  • Gelieferter Nettobetrag (Quelle, Leitwährung)/Offener Liefer-Nettobetrag (Quelle, Leitwährung) – Die Summe der Nettobeträge der relevanten Auftragspositionen wird in der Leitwährung ermittelt und angezeigt. In die Nettobeträge der Positionen sind die Belegrabatte (Basisrabatte, Positionsübergreifende Rabatte, Auftragswertrabatte) bereits inkludiert. Bei der Ausgabe der Folgebelege werden weder der Bruttobetrag noch die Rabatte ausgewiesen.
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtbetrag (Leitwährung) des Auftrages bezogen auf die gelieferte Menge durch den Quell-Lagerort bzw. die noch zu liefernde Menge.
    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass die Anzeige der Beträge in den jeweiligen Preisdarstellungen (Brutto/Netto) in den Positionen voneinander abweichen können: Nur in der Nettodarstellung gilt für eine Position die Formel Nettobetrag = Menge * Nettopreis. In der Bruttodarstellung können durch die anzuwendenden Rundungen für Preise und Beträge für eine Position abweichende Werte entstehen. Grundsätzlich sind die Beträge der Belegbasis maßgeblich.

    Siehe auch die Beschreibung der gleichnamigen Felder im Positionseditor: Rubrik Geliefert (Quelle)
Rubrik „Geliefert (Ziel)“

Die Summen der jeweiligen Beträge für die bereits am Ziel-Lagerort empfangenen Mengen oder noch zu empfangenen Mengen der Auftragspositionen werden automatisch errechnet und angezeigt.

  • Gelieferter Bruttobetrag (Ziel, Leitwährung)/Offener Liefer-Bruttobetrag (Ziel, Leitwährung) – Die Summe der Bruttobeträge der relevanten Auftragspositionen wird in der Leitwährung ermittelt und angezeigt.
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtbetrag (Leitwährung) des Auftrages bezogen auf die vom Ziel-Lagerort bestätigte Empfangsmenge bzw. die noch zur Bestätigung offene Empfangsmenge.
    Siehe auch die Beschreibung der gleichnamigen Felder im Positionseditor: Rubrik Geliefert (Ziel)
  • Gelieferter Nettobetrag (Ziel, Leitwährung)/Offener Liefer-Nettobetrag (Ziel, Leitwährung) – Die Summe der Nettobeträge der relevanten Auftragspositionen wird in der Leitwährung ermittelt und angezeigt.
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtbetrag (Leitwährung) des Auftrages bezogen auf die vom Ziel-Lagerort bestätigte Empfangsmenge bzw. die noch zur Bestätigung offene Empfangsmenge.
    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass die Anzeige der Beträge in den jeweiligen Preisdarstellungen (Brutto/Netto) in den Positionen voneinander abweichen können: Nur in der Nettodarstellung gilt für eine Position die Formel Nettobetrag = Menge * Nettopreis. In der Bruttodarstellung können durch die anzuwendenden Rundungen für Preise und Beträge für eine Position abweichende Werte entstehen. Grundsätzlich sind die Beträge der Belegbasis maßgeblich.

    Siehe auch die Beschreibung der gleichnamigen Felder im Positionseditor: Rubrik Geliefert (Ziel)
Rubrik „Fakturiert“

Die Summen der Beträge für die bereits intern verrechneten Mengen oder noch zur Verrechnung offenen Mengen der Auftragspositionen werden automatisch errechnet und angezeigt.

  • Fakturierter Bruttobetrag (Leitwährung)/Offener Rechnungsbruttobetrag (Leitwährung) – Die Summe der Bruttobeträge der relevanten Auftragspositionen wird in der Leitwährung ermittelt und angezeigt.
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtbetrag (Leitwährung) des Auftrages bezogen auf den bereits intern verrechneten Betrag bzw. den noch zur Verrechnung offenen Betrag.
    Siehe auch die Beschreibung der gleichnamigen Felder im Positionseditor: Rubrik Fakturiert
  • Fakturierter Nettobetrag (Leitwährung)/Offener Rechnungsnettobetrag (Leitwährung) – Die Summe der Nettobeträge der relevanten Auftragspositionen wird in der Leitwährung ermittelt und angezeigt.
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtbetrag (Leitwährung) des Auftrages bezogen auf den bereits intern verrechneten Betrag bzw. den noch zur Verrechnung offenen Betrag.
    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass die Anzeige der Beträge in den jeweiligen Preisdarstellungen (Brutto/Netto) in den Positionen voneinander abweichen können: Nur in der Nettodarstellung gilt für eine Position die Formel Nettobetrag = Menge * Nettopreis. In der Bruttodarstellung können durch die anzuwendenden Rundungen für Preise und Beträge für eine Position abweichende Werte entstehen. Grundsätzlich sind die Beträge der Belegbasis maßgeblich.

    Siehe auch die Beschreibung der gleichnamigen Felder im Positionseditor: Rubrik Fakturiert
Basis: Karteireiter „Frachtkosten“

Unter diesem Karteireiter sehen Sie die Berechnungsgrundlage für die Frachtkosten, die anhand der Positionsdaten und der sonstigen Einstellungen für den aktuellen Verteilauftrag ermittelt wurden. Zudem werden pro Parameter-Kombination jeweils der ermittelte Betrag sowie der dazugehörige Verrechnungs-Artikel angezeigt.

Hinweis
Beachten Sie bitte, dass die Frachtkosten auch in der Brutto-Darstellung immer auf den relevanten Positionswerten nach Abzug aller Rabatte basieren.

Zusätzlich legen Sie fest, wie die Frachtkostenbuchung für die Bestandsbewertung erfolgen soll. Dazu stehen folgende Felder zur Verfügung:

  • Frachtkostenbuchung für Bestandsbewertung – In diesem Feld können Sie für die Bewertung festlegen, ob Buchungen für erwartete Frachtkosten bereits beim Wareneingang erzeugt werden sollen oder erst dann, wenn die tatsächlichen Frachtkosten abgerechnet werden.
    Folgende Einträge stehen zur Auswahl, wenn Frachtkosten überhaupt gemäß gewählter Verteilauftragsart berechnet werden:

    • Mit Eingangsrechnung – Die Frachtkosten werden beim Buchen der Eingangsrechnung (Zusatzkostenposition oder Zusatzkostenrechnung) anteilig zur Auftragsmenge des Verteilauftrags als Bestandswertkorrektur für den Ziel-Lagerort gebucht. Die relevante Bezugsmenge ist die gebuchte Eingangsmenge.
    • Mit Wareneingang auf Basis Verteilauftragspositionen – Die Frachtkosten werden bezogen auf die im Wareneingang gebuchte Menge anteilig zur Auftragsmenge des Verteilauftrags als Bestandswertkorrektur vom Wareneingang für den Ziel-Lagerort gebucht.
    • Mit Lieferschein auf Basis Verteilauftragspositionen – Die Frachtkosten werden bezogen auf die im Lieferauftrag gebuchte Menge anteilig zur Auftragsmenge des Verteilauftrags als Bestandswertkorrektur vom Wareneingang für den Transit-Lagerort gebucht.

    Die angezeigte Einstellung stammt aus der verwendeten Verteilauftragsart. Wenn Frachtkosten berechnet werden, dann können Sie die Einstellung so lange ändern, bis eine Position erfasst wurde. Werden mit der gewählten Verteilauftragsart keine Frachtkosten berechnet oder sind Quell- und Ziel-Firma gleich oder werden keine Preise verwendet, dann wird der Eintrag Mit Eingangsrechnung angezeigt. Das Feld ist in diesem Fall nicht einstellbar.
    Für Verteilaufträge vom Typ Wertkorrektur ist das Feld leer und deaktiviert.

  • Frachtkostenverteilung für Bestandsbewertung – In diesem Feld wird angezeigt, wonach die Frachtkosten verteilt werden. Der Eintrag stammt aus den internen Verrechnungseinstellungen für die Ziel-Firma und wird nur dann angezeigt, wenn im Feld Frachtkostenbuchung für Bestandsbewertung der Eintrag Mit Wareneingang auf Basis Verteilauftragspositionen gewählt ist. Anderenfalls bleibt das Feld leer. Einer der folgenden Einträge kann angezeigt werden:
    • Menge
    • Wert
    • Gewicht
    • Volumen
Basis: Karteireiter „Gewichte und Volumen“

Zur Übersicht werden unter diesem Karteireiter verschiedene Werte zu Gewicht und Volumen des Auftrags zusammengefasst und angezeigt.

  • Brutto-Gesamtgewicht – Das Brutto-Gesamtgewicht des Auftrages wird als Summe der Brutto-Gesamtgewichte der Auftragspositionen ermittelt und angezeigt. Weitere Informationen zum Brutto-Gesamtgewicht einer einzelnen Position finden Sie in diesem Kapitel: Positionseditor: Karteireiter Gewichte und Volumen
  • Netto-Gesamtgewicht – Das Netto-Gesamtgewicht des Auftrages wird als Summe der Netto-Gesamtgewichte der Auftragspositionen ermittelt und angezeigt. Weitere Informationen zum Netto-Gesamtgewicht einer einzelnen Position finden Sie in diesem Kapitel: Positionseditor: Karteireiter Gewichte und Volumen
  • Gesamtvolumen – Das Gesamtvolumen des Auftrages wird als Summe der Gesamtvolumen der Auftragspositionen ermittelt und angezeigt. Weitere Informationen zum Gesamtvolumen einer einzelnen Position finden Sie in diesem Kapitel: Positionseditor: Karteireiter Gewichte und Volumen

Die Rubriken unter diesem Karteireiter werden in diesen Kapiteln beschrieben:

Rubrik „Geliefert (Quelle)“

Die Werte für die bereits vom Quell-Lagerort gelieferten Mengen oder noch zur Lieferung offenen Mengen des Auftrages werden automatisch errechnet und angezeigt.

  • Geliefertes Bruttogewicht (Quelle)/Offenes Liefer-Bruttogewicht (Quelle) – Das gelieferte oder noch zu liefernde Bruttogewicht des Auftrags wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtgewicht (siehe bei Bedarf Brutto-Gesamtgewicht) bezogen auf die gelieferte Menge durch den Quell-Lagerort bzw. die noch zu liefernde Menge.
  • Geliefertes Nettogewicht (Quelle)/Offenes Liefer-Nettogewicht (Quelle) – Das gelieferte oder noch zu liefernde Nettogewicht dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtgewicht (siehe bei Bedarf Netto-Gesamtgewicht) bezogen auf die gelieferte Positionsmenge durch den Quell-Lagerort bzw. die noch zu liefernde Menge.
  • Geliefertes Volumen (Quelle)/Offenes Liefer-Volumen (Quelle) – Das gelieferte oder noch zu liefernde Volumen dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Gesamtvolumen (siehe bei Bedarf Gesamtvolumen) bezogen auf die gelieferte Positionsmenge durch den Quell-Lagerort bzw. die noch zu liefernde Menge.
Rubrik „Geliefert (Ziel)“

Die Werte für die bereits am Ziel-Lagerort gelieferten Mengen einer Auftragsposition werden automatisch errechnet und angezeigt.

  • Geliefertes Bruttogewicht (Ziel)/Offenes Liefer-Bruttogewicht (Ziel) – Das am Ziel-Lagerort empfangene oder noch zu empfangene Bruttogewicht dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtgewicht (siehe bei Bedarf Brutto-Gesamtgewicht) bezogen auf das vom Ziel-Lagerort bestätigte Empfangsgewicht bzw. das noch zur Bestätigung offene Empfangsgewicht.
  • Geliefertes Nettogewicht (Ziel)/Offenes Liefer-Nettogewicht (Ziel) – Das am Ziel-Lagerort empfangene oder noch zu empfangene Nettogewicht dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtgewicht (siehe bei Bedarf Netto-Gesamtgewicht) bezogen auf das vom Ziel-Lagerort bestätigte Empfangsgewicht bzw. das noch zur Bestätigung offene Empfangsgewicht.
  • Geliefertes Volumen (Ziel)/Offenes Liefer-Volumen (Ziel) – Das am Ziel-Lagerort empfangene oder noch zu empfangene Volumen dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Gesamtvolumen (siehe bei Bedarf Gesamtvolumen) bezogen auf das vom Ziel-Lagerort bestätigte Empfangsvolumen bzw. das noch zur Bestätigung offene Empfangsvolumen.
Rubrik „Fakturiert“

Die Werte für die bereits intern verrechneten Mengen einer Auftragsposition werden automatisch errechnet und angezeigt.

  • Fakturiertes Bruttogewicht/Offenes Rechnungsbruttogewicht – Das fakturierte oder noch zu fakturierende Bruttogewicht dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtgewicht (siehe bei Bedarf Brutto-Gesamtgewicht) bezogen auf das bereits intern verrechnete oder noch zur Verrechnung offene Brutto-Positionsgewicht.
  • Fakturierter Nettogewicht/Offenes Rechnungsnettogewicht – Das fakturierte oder noch zu fakturierende Nettogewicht dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtgewicht (siehe bei Bedarf Netto-Gesamtgewicht) bezogen auf das bereits intern verrechnete oder noch zur Verrechnung offene Netto-Positionsgewicht.
  • Fakturiertes Volumen/Offenes Rechnungsvolumen – Das fakturierte oder noch zu fakturierende Volumen dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Gesamtvolumen (siehe bei Bedarf Gesamtvolumen) bezogen auf das bereits intern verrechnete oder noch zur Verrechnung offene Positionsvolumen.
Basis: Karteireiter „Belegausgabe“

Unter dem Karteireiter Belegausgabe werden einige der gültigen Einstellungen für die Ausgabe der Verteilauftrags-Belegdokumente in einer Tabelle mit mehreren Zeilen angezeigt. Für einen Verteilauftrag können die folgenden Belegdokumente ggf. ausgegeben werden:

  • Lieferschein
  • Ladeeinheiten-Etikett
  • Pro-forma-Rechnung
  • Ausgangsrechnung

Die Aktionen zum Erzeugen der Folgebelege und zur Ausgabe der Belegdokumente werden in der Dokumentation Verteilaufträge: Aktionen beschrieben.

Hinweis
Die Einstellungen für die Ausgabe der Kommissionen werden für die Logistikorganisation (Standort zu Lagerort) in der Anwendung Customizing, Funktion Lagerlogistik, Unterfunktion Dokumente festgelegt. Sie können im Auftrag nicht verändert werden und werden unter diesem Karteireiter nicht angezeigt.

Die unter diesem Karteireiter angezeigten Ausgabeeinstellungen stammen aus den Belegdokument-Vorlagen für die verschiedenen Belegtypen, also z. B. für eine Ausgangsrechnung oder einen Lieferschein. Die gültigen Belegdokument-Vorlagen werden in den Kunden-Stammdaten des Lieferempfängers (Lieferschein) bzw. Rechnungsempfänger (Pro-forma-Rechnung, Ausgangsrechnung) eingestellt. Die Belegeinstellungen in den Kundendaten wiederum werden aus den für die Vertriebsorganisation in der Anwendung Customizing, Funktion Vertrieb, Unterfunktion Dokumente, hinterlegten Einstellungen als Kopie übernommen und können dort kundenspezifisch geändert werden. Sind für einen Belegdokumenttyp mehrere Einstellungen hinterlegt, dann wird die als Bevorzugt gekennzeichnete herangezogen.

Weitere Informationen zu den Ausgabeeinstellungen finden Sie im Bedienungsleitfaden unter Belegdokumente ausgeben. Dort wird auch beschrieben, welche weiteren Anwendungen, System- und Benutzereinstellungen bei der Belegdokumentausgabe eine Rolle spielen und wann welche Einstellungen zum Tragen kommen.

Die folgenden Einstellungen können Sie in diesen Feldern unter den angegebenen Spaltenüberschriften ansehen und ggf. ändern.

  • Belegtyp – Der Belegdokumenttyp wird angezeigt, für den in dieser Zeile die Ausgabeeinstellungen dargestellt werden.
  • Medium – Das Ausgabemedium wird angezeigt, auf dem das Belegdokument gemäß Vorlage ausgegeben wird. Grundsätzlich möglich sind die Ausgabemedien:
    • Drucker (dabei auch Ausgabe in Datei möglich)
    • E-Mail
    • Fax – Sofern mehrere Belegdokument-Vorlagen für einen Belegdokumenttyp existieren und in den Kunden-Stammdaten oder der Anwendung Customizing für mehrere Ausgabemedien hinterlegt sind, können Sie in diesem Feld ein Ausgabemedium auswählen.
  • Kommunikationsverbindung – In diesem Feld können Sie eine Faxnummer oder E‑Mail-Adresse erfassen, wenn Sie die entsprechenden Berechtigungen haben.
    Siehe auch Kapitel Berechtigungen.
    Mehrere E-Mail-Empfänger erfassen Sie, indem Sie die E-Mail-Adressen mit Kommata und Leerzeichen getrennt hintereinander eintragen. Diese manuell erfassten Empfängerdaten ersetzen die ggf. automatisch ermittelten Empfängerdaten für die Ausgabemedien E-Mail und Fax.
Basis: Karteireiter „Datei-Anhänge/Texte“

Unter dem Karteireiter Datei-Anhänge/Texte können Texte, Textbausteine und Datei-Anhänge hinterlegt werden. Auf gespeicherte Texte und Datei-Anhänge wird durch ein Notiz-Icon hingewiesen, das auf dem Karteireiter Datei-Anhänge/Texte zu finden ist.

Weitere Informationen zu Texten und Datei-Anhängen und deren Verwendung finden Sie in der Dokumentation Texte.

Hinweis
Als Vorschlagswert für die Sprache der Texte und Textbausteine im Verteilauftrag wird die Korrespondenzsprache des Lieferempfängers übernommen. Dies gilt auch dann, wenn der Rechnungsempfänger eine abweichende Korrespondenzsprache verwendet. Sie können die Texte auch in der Sprache des Rechnungsempfängers erfassen, indem Sie vor dem Erfassen des Textes die Sprache im Feld Sprache in der Symbolleiste der Tabelle ändern.

Arbeitsbereich

Der Arbeitsbereich enthält die Verteilauftragspositionen. Diese umfassen den zu liefernden Leistungsumfang:

  • Welche Artikel wurden beauftragt:
    • in welcher Menge?
    • zu welchem Preis?
    • zu welchem Termin?
  • Wie sollen die Artikel geliefert werden:
    • zu welchen Bedingungen?
    • an welche Adresse?
    • von welchem Abgangslagerort?

Der Arbeitsbereich besteht aus der Auftragspositionstabelle und dem Auftragspositionseditor. In der Auftragspositionstabelle wird in Ansichten ein Ausschnitt der Daten der Auftragspositionen dargestellt. Welche Daten angezeigt werden, ist abhängig von der gewählten Ansicht. Die Spalten der Positionstabelle sind mit den gleichen Daten gefüllt wie die gleichnamigen Felder im Positionseditor.

Die Verteilauftragspositionen werden im Positionseditor einzeln erfasst. Dort werden ggf. weitere Daten der Auftragspositionen angezeigt. Beim Erfassen einer neuen Position werden einige der Felder im Positionseditor mit Vorschlagswerten gefüllt, die aus der Auftragsbasis übernommen werden. Sie können für jede Auftragsposition mit anderen Daten ersetzt werden. Weitere Vorschlagswerte können u. a. aus den Artikel-Stammdaten übernommen werden.

Hinweis
Das System bietet die Massenerfassung von Positionen an: Im Positionseditor können Sie eine spezielle Tastatursteuerung für Beleganwendungen nutzen, um die Positionsdaten, auch mehrerer Positionen, bei Bedarf über den Nummernblock Ihrer Tastatur zu erfassen (statt Tabulator-Taste nutzen Sie die Plus- und Minus-Tasten). Dies wird im Bedienungsleitfaden unter Tastatursteuerung beschrieben.
Summenfeld

In der Symbolleiste des Positionseditors wird rechts ein Summenfeld angezeigt. Die angezeigte Summe bezieht sich auf die in der Positionstabelle dargestellten Daten, nicht auf die Daten im Positionseditor. Im Verteilauftrag wird hierfür vom System die Summe der Bruttobeträge über alle Auftragspositionen ermittelt und im Summenfeld angezeigt.

Detailpositionen

In Verteilaufträgen können neben den Grundpositionen auch Detailpositionen verwendet werden. Detailpositionen werden ergänzend zu vorhandenen Grundpositionen erfasst oder erzeugt und sind von diesen abhängig. Wird die Grundposition gelöscht, werden auch die Detailpositionen gelöscht. Für Detailpositionen werden zum Teil die Daten der Grundposition übernommen. Einige Daten können nur auf Ebene der Grundposition geändert werden und werden automatisch für die Detailpositionen übernommen.

Detailpositionen können als Naturalrabatte in Form einer Draufgabe genutzt werden. Dazu wird zu einer vorhandenen Auftragsposition manuell eine Detailposition mit einem Artikel des Typs Material erfasst.

Hinweis
Naturalrabatte können nur erfasst werden, wenn in der Grundposition als Preisherkunft Manuell gewählt ist.

Ändern Sie bei Bedarf die Preisherkunft und übernehmen Sie die Position in die Positionstabelle, um die Änderung zu aktivieren. Anschließend können Sie die Grundposition erneut in den Positionseditor übernehmen und über den Detailpositions-Button eine Detailposition erfassen.

Als alternative Vorgehensweise können Sie auch die Schaltfläche Bei Positionswechsel Änderungen übernehmen aktivieren, in der Grundposition die Preisherkunft auf Manuell schalten und Prüfen ausführen, sodass der Button für die Aktion Detailposition erfassen aktiviert wird. Führen sie nun die Aktion Detailposition erfassen aus, dann werden die Änderungen der Grundposition in die Positionstabelle übernommen und die neue Detailposition kann sofort bearbeitet werden.

Wenn unter Preisherkunft Preisliste gewählt ist, dann können Naturalrabatte in Form von Draufgaben, die in Preislisten erfasst sind, ggf. auch automatisch in den Auftrag eingefügt werden. Hauptparameter für die Ermittlung von Naturalrabatten ist neben den Basisdaten zum einen der Artikel und zum anderen die Gesamtmenge der Grundposition.

Auftragspositionstabelle

In der Positionstabelle im Verteilauftrag stehen verschiedene Ansichten zur Verfügung. Diese dienen der Übersicht über alle Auftragspositionen. Einige Ansichten dienen auch der Folgebearbeitung des Verteilauftrags.

Die Aktionen zum Erzeugen der Folgebelege und zur Ausgabe der Belegdokumente werden in der Dokumentation Verteilaufträge: Aktionen beschrieben.

  • Basis – Die wichtigsten Informationen zum Leistungsumfang der Auftragsposition werden angezeigt.
  • Gewichte und Volumen – Neben Artikel und Menge werden u. a. auch Netto- und Bruttogewicht oder -volumen der Auftragsposition angezeigt.
  • Werte – Neben dem Artikel werden verschiedene Werte und Beträge der Preisermittlung und Deckungsbeitragsberechnung angezeigt.
  • Abgangsreservierung (Quelle) – Eine Verteilauftragsposition des Typs Lieferung ist im Zusammenhang mit Reservierungen bzgl. der Quelle ein Bedarfsverursacher. Diese Ansicht zeigt Ihnen die dazugehörigen wichtigsten Informationen an. Sie steht Ihnen nur dann zur Verfügung, wenn in der Anwendung Customizing für den Mandanten die Funktion Reservierungen aktiviert ist.
  • Abgangsreservierung (Ziel) – Eine Verteilauftragsposition des Typs Rücksendung ist im Zusammenhang mit Reservierungen bzgl. des Ziels ein Bedarfsverursacher. Diese Ansicht zeigt Ihnen die dazugehörigen wichtigsten Informationen an. Sie steht Ihnen nur dann zur Verfügung, wenn in der Anwendung Customizing für den Mandanten die Funktion Reservierungen aktiviert ist.
  • Lieferauftrag – Neben Artikel und Menge werden die zur Lieferung offene Menge und eine Dispositionsmenge für den Lieferauftrag angezeigt. Diese Ansicht dient dazu, das Erzeugen einer Lieferung für den Verteilauftrag vorzubereiten, wenn
    • eine Lieferzuteilung durchgeführt wurde und jetzt die eingetragene Dispositionsmenge betrachtet werden soll oder
    • manuell eine Teil-Menge für die Lieferung vorgesehen werden soll.
Hinweis
Wenn Sie im Auftrag über die entsprechende Aktion eine Lieferzuteilung durchführen, dann wechselt die Anzeige der Positionstabelle automatisch in die Ansicht Lieferauftrag.
  • Lieferung (Quelle) – Neben Artikel und Menge werden die zur Lieferung an der Quelle (Versand) offene Menge angezeigt.
  • Zugangsreservierung (Ziel) – Eine Verteilauftragsposition des Typs Lieferung ist im Zusammenhang mit Reservierungen bzgl. des Ziels ein Bedarfsdecker. Diese Ansicht zeigt Ihnen die dazugehörigen wichtigsten Informationen an. Sie steht Ihnen nur dann zur Verfügung, wenn in der Anwendung Customizing für den Mandanten die Funktion Reservierungen aktiviert ist.
  • Zugangsreservierung (Quelle) – Eine Verteilauftragsposition des Typs Rücksendung ist im Zusammenhang mit Reservierungen bzgl. der Quelle ein Bedarfsdecker. Diese Ansicht zeigt Ihnen die dazugehörigen wichtigsten Informationen an. Sie steht Ihnen nur dann zur Verfügung, wenn in der Anwendung Customizing für den Mandanten die Funktion Reservierungen aktiviert ist.
  • Lieferung (Ziel) – Neben Artikel und Menge werden die zur Lieferung am Ziel (Wareneingang) offene Menge angezeigt.
  • Pro-forma-Rechnung – Neben Artikel und Menge wird eine Dispositionsmenge für die Pro-forma-Rechnung angezeigt. Diese Ansicht dient dazu, die Ausgabe einer Pro-forma-Rechnung für einen Teil der beauftragten Artikel vorzubereiten.
  • Rechnung – Neben Artikel und Menge werden die gelieferte, noch zur Fakturierung offene Menge und eine Dispositionsmenge für die interne Verrechnung angezeigt. Diese Ansicht dient dazu, das Erzeugen einer Rechnung für den Verteilauftrag vorzubereiten, bei der eine Lieferung erfolgt und bei der manuell eine Teil-Menge für die Fakturierung vorgesehen werden soll (vor oder nach der Lieferung).

Im Einzelnen werden die folgenden Daten der Auftragspositionen in der Tabelle in den genannten Ansichten unter den angegebenen Spaltenüberschriften angezeigt:

  • Position (Ansicht: Alle) – Die Positionsnummer dient der genauen Identifizierung der einzelnen Verteilauftragspositionen. Mithilfe der Positionsnummer können auch die einzelnen Positionen in verschiedenen Belegen über eine Belegreferenz verbunden werden.
    Die Positionsnummer wird vom System auf der Basis des Nummernkreises automatisch erzeugt, der in der verwendeten Verteilauftragsart festgelegt ist. Sie können die Positionsnummer im Positionseditor manuell vergeben. Sobald eine Position in die Positionstabelle übernommen wurde, lässt sich die Positionsnummer nicht mehr ändern.
    Siehe auch die Beschreibung des Feldes Position im Kapitel Positionseditor.
  • Texthinweis (Ansicht: Basis) – Wird in der Spalte Texthinweis ein Icon angezeigt, dann ist dies ein Hinweis auf bestehende Positionstexte.
  • Artikel (Ansicht: Alle) – Der beauftragte Artikel wird angezeigt.
    Siehe auch die Beschreibung des Feldes Artikel im Positionseditor in diesem Kapitel: „Positionseditor: Karteireiter Allgemeines
    Der Artikel wird im Positionseditor bearbeitet. Sobald eine Position gespeichert wurde, lässt sich der Artikel auch im Positionseditor nicht mehr ändern.
    Hinweis
    Der Artikel lässt sich vor dem Speichern einer Position auch noch in der Positionstabelle ändern.

    Für Pseudo-Artikel wird die ggf. von den Artikel-Stammdaten abweichende Artikelbezeichnung angezeigt.
  • Quell-Lagerort (Ansicht: · Abgangsreservierung (Quelle) · Lieferung (Quelle) · Lieferauftrag · Zugangsreservierung (Quelle)) – Der Quell-Lagerort wird angezeigt.
  • Ziel-Lagerort (Ansicht: · Abgangsreservierung (Ziel) · Zugangsreservierung (Ziel) · Lieferung (Ziel)) – Der Ziel-Lagerort wird angezeigt.
  • Liefertermin (Ansicht: · Basis · Gewichte und Volumen · Werte · Abgangsreservierung (Ziel) · Zugangsreservierung (Ziel) · Lieferung (Ziel) · Pro-forma-Rechnung · Rechnung) – Der beauftragte Liefertermin wird angezeigt.
    Siehe auch die Beschreibung des Feldes Liefertermin im Positionseditor in diesem Kapitel: Positionseditor: Karteireiter Allgemeines
    Sie können den Termin in diesem Feld ändern.
    Hinweis
    Sie können den Liefertermin mehrerer Zeilen auf einmal über die Aktion Liefertermin verschieben in der Aktionsliste Liefertermine und Status bearbeiten ändern.

    Hinweis
    Sofern in der Anwendung Customizing, Funktion Vertrieb die Funktion Versanddatum benutzen nicht aktiviert ist, wird in allen Sichten der Liefertermin angezeigt.
  • Versandtermin (Ansicht: · Lieferauftrag · Abgangsreservierung (Quelle) · Lieferung (Quelle) · Zugangsreservierung (Quelle)) – Der Versandtermin wird angezeigt. Sie können den Termin in diesem Feld ändern.
    Siehe auch die Beschreibung des Feldes Versandtermin im Positionseditor in diesem Kapitel: Positionseditor: Karteireiter Allgemeines
    Hinweis
    Sie können den Versandtermin mehrerer Zeilen auf einmal über die Aktion Versandtermin verschieben in der Aktionsliste Liefertermine und Status bearbeiten ändern.

    Sofern in der Anwendung Customizing, Funktion Vertrieb die Funktion Versanddatum benutzen nicht aktiviert ist, wird in den aufgeführten Ansichten statt Versandtermin der Liefertermin verwendet.
  • Gesamtmenge (Ansicht: Alle) – Die beauftragte Gesamtmenge des Artikels wird angezeigt. Sie können die Gesamtmenge in diesem Feld jederzeit noch ändern, z. B. erhöhen.
    Siehe auch die Beschreibung des Feldes Gesamtmenge im Positionseditor in diesem Kapitel: Positionseditor: Karteireiter Allgemeines
    Ausnahme: Nachdem Sie eine Position gespeichert haben, dürfen Sie das Vorzeichen der Menge nicht mehr ändern. Wenn der Auftrag geliefert wurde und Sie dann die Gesamtmenge noch verringern, erhalten Sie eine Warnung.
  • Nächste Staffel (Ansicht: Basis) – Diese Spalte wir nur angezeigt, wenn in der Anwendung Customizing, Funktion Vertrieb, Unterfunktion Preise die Funktion Nächste Staffel anzeigen aktiviert wurde.
    Ist die Funktion Nächste Staffel anzeigen aktiviert, dann ermittelt die Anwendung Verteilaufträge bei der Preisermittlung, ob für eine größere Menge als die im Feld Gesamtmenge eingetragene Menge eine weitere Staffel existiert. Dabei wird nicht geprüft, ob durch Heraufsetzen der Menge diese Staffel für die Position überhaupt zum Tragen kommen würde und ob die in der höheren Staffel hinterlegten Konditionen und Preise günstiger sind.
  • Bruttopreis (Ansicht: Basis) – Der Bruttopreis des beauftragten Artikels wird angezeigt.
    Siehe auch die Beschreibung des Feldes Bruttopreis im Positionseditor in diesem Kapitel: Positionseditor: Karteireiter Preise
    Sie können den Bruttopreis in diesem Feld ändern, wenn als Preisherkunft Manuell gewählt wurde. Sonst wird der Bruttopreis nur angezeigt.
  • Brutto-Gesamtbetrag (Ansicht: Basis) – Der Brutto-Gesamtbetrag für die beauftragte Menge des Artikels wird ermittelt und angezeigt.
    Siehe auch die Beschreibung des Feldes Brutto-Gesamtbetrag im Positionseditor in diesem Kapitel: Positionseditor: Karteireiter Beträge
  • Nettopreis (Ansicht: Werte) – Der Nettopreis des beauftragten Artikels wird angezeigt.
    Siehe auch die Beschreibung des Feldes Nettopreis im Positionseditor in diesem Kapitel: Positionseditor: Karteireiter Preise
    Sie können den Nettopreis in diesem Feld ändern, wenn als Preisherkunft Manuell gewählt wurde. Sonst wird der Nettopreis nur angezeigt.
  • Netto-Gesamtbetrag (Ansicht: Werte) – Der Netto-Gesamtbetrag für die beauftragte Menge des Artikels wird ermittelt und angezeigt.
    Siehe auch die Beschreibung des Feldes Nettobetrag im Positionseditor in diesem Positionseditor: Karteireiter Beträge
  • Brutto-Gesamtgewicht (Ansicht: Gewichte und Volumen) – Das Brutto-Gesamtgewicht für die beauftragte Menge des Artikels wird ermittelt und angezeigt.
    Siehe auch die Beschreibung des Feldes Brutto-Gesamtgewicht im Positionseditor in diesem Kapitel: Positionseditor: Karteireiter Gewichte und Volumen
  • Netto-Gesamtgewicht (Ansicht: Gewichte und Volumen) – Das Netto-Gesamtgewicht für die beauftragte Menge des Artikels wird ermittelt und angezeigt.
    Siehe auch die Beschreibung des Feldes Netto-Gesamtgewicht im Positionseditor in diesem Kapitel: Positionseditor: Karteireiter Gewichte und Volumen
  • Gesamtvolumen (Ansicht: Gewichte und Volumen) – Das Gesamtvolumen für die beauftragte Menge des Artikels wird ermittelt und angezeigt.
    Siehe auch die Beschreibung des Feldes Gesamtvolumen im Positionseditor in diesem Kapitel: Positionseditor: Karteireiter Gewichte und Volumen
  • Wareneinsatz (Ansicht: Werte) – Ein Wareneinsatz ist ein Betrag, der unter anderem zur Ermittlung des Deckungsbeitrages verwendet wird. Für jede Position wird der Wareneinsatz als Betrag bezogen auf die Gesamtmenge ermittelt bzw. kann zum Teil auch manuell geändert werden.
    Siehe auch die Beschreibung des Feldes Wareneinsatz im Positionseditor in diesem Kapitel: Positionseditor: Karteireiter Beträge
  • Deckungsbeitrag (Ansicht: Werte) – Der Deckungsbeitrag für die beauftragte Menge des Artikels wird ermittelt und angezeigt.
    Siehe auch die Beschreibung des Feldes Deckungsbeitrag im Positionseditor in diesem Kapitel: Positionseditor: Karteireiter Beträge
  • Dispositionsmenge für Lieferauftrag/Kommission (Ansicht: Lieferauftrag) – In dieser Spalte kann bei Bedarf ein Teil oder die gesamte noch offene Menge für die nachfolgenden Belege des Verteilauftrags disponiert werden.
    Diese Spalte ist nur dann relevant, wenn Sie den Auftrag nicht mit den angezeigten offenen Mengen weiter bearbeiten möchten. Steht in allen Positionen eines Auftrages in dieser Spalte Null, dann werden die offenen Mengen für die Folgebelege verwendet, ansonsten wird die Dispositionsmenge verwendet.
    Hinweis
    Ist in der Verteilauftragsart eine Lieferzuteilung aktiviert, dann muss in der Ansicht Lieferauftrag mit Dispositionsmengen gearbeitet werden. Diese kann bei der Lieferzuteilung vom System automatisch ermittelt werden. Alternativ können Sie bei Bedarf manuell eine Teil-Menge für die Folgebearbeitung vorsehen.

    Diese Spalte kann nur in der Positionstabelle bearbeitet werden.
    Die Besonderheiten werden in den einzelnen Aktionsbeschreibungen in der Dokumentation Verteilaufträge: Aktionen beschrieben.
    Hinweis
    Für Auftragspositionen mit der Gesamtmenge Null kann manuell keine Dispositionsmenge erfasst werden.
  • Dispositionsmenge für Proforma-Rechnung (Ansicht: Pro-forma-Rechnung) – In dieser Spalte kann bei Bedarf ein Teil oder die gesamte noch offene Menge für die nachfolgenden Belege des Verteilauftrags disponiert werden.
    Diese Spalte ist nur dann relevant, wenn Sie den Auftrag nicht mit den angezeigten offenen Mengen weiter bearbeiten möchten. Steht in allen Positionen eines Auftrages in dieser Spalte Null, dann werden die offenen Mengen für die Folgebelege verwendet, ansonsten wird die Dispositionsmenge verwendet.
    Diese Spalte kann nur in der Positionstabelle bearbeitet werden.
    Die Besonderheiten werden in den einzelnen Aktionsbeschreibungen in der Dokumentation Verteilaufträge: Aktionen beschrieben.
    Hinweis
    Für Auftragspositionen mit der Gesamtmenge Null kann manuell keine Dispositionsmenge erfasst werden.
  • Dispositionsmenge für interne Rechnung (Ansicht: Rechnung) – In dieser Spalte kann bei Bedarf ein Teil oder die gesamte noch offene Menge für die nachfolgenden Belege des Verteilauftrags disponiert werden.
    Diese Spalte ist nur dann relevant, wenn Sie den Auftrag nicht mit den angezeigten offenen Mengen weiter bearbeiten möchten. Steht in allen Positionen eines Auftrages in dieser Spalte Null, dann werden die offenen Mengen für die Folgebelege verwendet, ansonsten wird die Dispositionsmenge verwendet.
    Diese Spalte kann nur in der Positionstabelle bearbeitet werden.
    Die Besonderheiten werden in den einzelnen Aktionsbeschreibungen in der Dokumentation Verteilaufträge: Aktionen beschrieben.
    Hinweis
    Für Auftragspositionen mit der Gesamtmenge Null kann manuell keine Dispositionsmenge erfasst werden.
  • Reservierte Menge (Ansicht: · Abgangsreservierung (Quelle) · Zugangsreservierung (Quelle)) – Die für die Position als Bedarfsverursacher reservierte Menge wird angezeigt. Die Reservierung kann hierbei abhängig von den relevanten Einstellungen entweder Bestand oder geplante Zugänge betreffen.
  • Reservierte Menge (Ansicht: · Abgangsreservierung (Ziel) · Zugangsreservierung (Ziel)) – Die für die Position als Bedarfsdecker reservierte Menge wird angezeigt. Diese Menge ist bereits fest für Bedarfsverursacher verplant.
  • Offene Liefermenge (Quelle) (Ansicht: · Abgangsreservierung (Quelle) · Lieferung (Quelle) · Lieferauftrag · Zugangsreservierung (Quelle)) – Die noch zur Lieferung an der Quelle offene Menge wird vom System ermittelt und angezeigt. Sie kann in dieser Spalte nicht geändert werden.
    Die Besonderheiten werden in den einzelnen Aktionsbeschreibungen in der Dokumentation Verteilaufträge: Aktionen beschrieben.
  • Offene Liefermenge (Ziel) (Ansicht: · Abgangsreservierung (Ziel) · Zugangsreservierung (Ziel) · Lieferung (Ziel)) – Die noch am Ziel anzuliefernde Menge wird vom System ermittelt und angezeigt.
    Hinweis
    Die noch offene Liefermenge (Ziel) wird um die Mengen aus manuell erledigten Lieferungen für den Ziel-Lagerort reduziert. Mengen aus manuell erledigten Lieferungen (Ziel) werden als verlorene Mengen angezeigt.

    Die Besonderheiten werden in den einzelnen Aktionsbeschreibungen in der Dokumentation Verteilaufträge: Aktionen beschrieben.
  • Verlorene Menge (Quelle) (Ansicht: Lieferung (Quelle)) – Wird eine zurückgelieferte Positionsmenge per Aktion Lieferung für Quelle manuell erledigen… erledigt, dann wird die so erledigte Menge als verlorene Menge (Quelle) angezeigt.
    Die Besonderheiten werden in den einzelnen Aktionsbeschreibungen in der Dokumentation Verteilaufträge: Aktionen beschrieben.
  • Verlorene Menge (Ziel) (Ansicht: Lieferung (Ziel)) – Wird eine gelieferte Positionsmenge per Aktion Lieferung für Ziel manuell erledigen… erledigt, dann wird die so erledigte Menge als verlorene Menge (Ziel) angezeigt.
    Die Besonderheiten werden in den einzelnen Aktionsbeschreibungen in der Dokumentation Verteilaufträge: Aktionen beschrieben.
  • Schrottmenge (Quelle) (Ansicht: Lieferung (Quelle)) – Wird im Wareneingang am Quell-Lagerort für Verteilaufträge vom Typ Rücksendung eine Schrottmenge erfasst, dann wird diese im Verteilauftrag angezeigt.
  • Schrottmenge (Ziel) (Ansicht: Lieferung (Ziel)) – Wird im Wareneingang am Ziel-Lagerort eine Schrottmenge erfasst, dann wird diese im Verteilauftrag angezeigt.
  • 2.-Wahl-Menge (Quelle) (Ansicht: Lieferung (Quelle)) – Wird im Wareneingang am Quell-Lagerort für Verteilaufträge vom Typ Rücksendung eine 2.-Wahl-Menge erfasst, dann wird diese im Verteilauftrag angezeigt.
  • 2.-Wahl-Menge (Ziel) (Ansicht: Lieferung (Ziel)) – Wird im Wareneingang am Ziel-Lagerort eine 2.-Wahl-Menge erfasst, dann wird diese im Verteilauftrag angezeigt.
  • Reservierungsstatus (Ansicht: · Abgangsreservierung (Quelle) · Zugangsreservierung (Quelle)) – Der Reservierungsstatus der Position als Bedarfsverursacher wird angezeigt. Sofern für die Position die Reservierungen aktiv sind, kann eine Lieferung maximal mit der reservierten Bestandsmenge erfolgen.
  • Reservierungsstatus (Ansicht: · Abgangsreservierung (Ziel) · Zugangsreservierung (Ziel)) – Der Reservierungsstatus der Position als Bedarfsdecker wird angezeigt.
  • Status (Ansicht: Alle) – Die Statusinformationen zu dieser Auftragsposition werden angezeigt.
    Siehe auch das Kapitel Status und Statusänderungen.
Positionseditor

Mithilfe des Positionseditors erfassen Sie die Verteilauftragspositionen. Der Positionseditor umfasst eine Symbolleiste und mehrere Karteireiter. Diese Elemente sind in folgenden Kapiteln beschrieben:

Hinweis
Das System bietet die Massenerfassung von Positionen an: Im Positionseditor können Sie eine spezielle Tastatursteuerung für Beleganwendungen nutzen, um die Positionsdaten, auch mehrerer Positionen, nur über den Nummernblock Ihrer Tastatur zu erfassen. Dies wird im Bedienungsleitfaden unter Tastatursteuerung beschrieben.

Wenn der Button [Bei Übernahme prüfen] aktiviert ist, dann prüft das System bei der Übernahme der Auftragsposition in die Auftragspositionstabelle, ob alle Pflichtfelder erfasst wurden und ob alle erfassten Daten zulässig sind. Insbesondere werden die gemäß Auftragsart hinterlegten Prüfungen durchgeführt. Sonst wird dies nur beim Speichern bzw. Prüfen des Auftrags geprüft.

Hinweis
Zu einem Verteilauftrag vom Typ Wertkorrektur können keine Positionen manuell erfasst werden. Positionen einer Wertkorrektur können nur über die Aktion Positionen suchen und hinzufügen erfasst werden. Eine solche Position kann im Positionseditor bearbeitet werden.
Symbolleiste

Die Symbolleiste enthält Standard-Aktionen, deren Erläuterungen im Bedienungsleitfaden aufgeführt sind. Zudem ist rechts in der Symbolleiste das Summenfeld für die Positionstabelle integriert. Siehe dazu dieses Kapitel: Summenfeld

Darüber hinaus enthält die Symbolleiste folgendes Element:

  • Position – Die Positionsnummer dient der genauen Identifizierung der einzelnen Verteilauftragspositionen und wird automatisch erzeugt. Siehe auch Beschreibung zur gleichnamigen Spalte im Kapitel Auftragspositionstabelle.
    Sie können die Positionsnummer in diesem Feld manuell vergeben. Sobald eine Position in die Positionstabelle übernommen wurde, lässt sich die Positionsnummer aber nicht mehr ändern.
    Aufgrund der Positionsnummer werden die Positionen vom System automatisch sortiert. Diese Sortierung kann der Benutzer nicht direkt ändern. Die Sortierung kann nur über das manuelle Vergeben von Positionsnummern beeinflusst werden.
    Hinweis
    Aufgrund der automatischen Nummerierung und Sortierung können neue Positionen zwar eingefügt, aber nicht zwischen zwei vorhandene Positionen platziert werden. Neue Positionen erhalten zunächst immer die nächste fortlaufende Nummer und werden am Ende der Positionsliste einsortiert. Deshalb ist sinnvoll, im Nummernkreis festzulegen, dass die Positionen in 5er- oder 10er-Schritten nummeriert werden. Dann können Sie eine Position ergänzen und dieser manuell eine Positionsnummer geben, die zwischen den Nummern der vorhandenen Positionen liegt. Ergebnis: Die neue Position wird in der Liste an der gewünschten Stelle zwischen den vorhandenen Positionen einsortiert.
Positionseditor: Karteireiter „Allgemeines“

Unter dem Karteireiter Allgemeines werden die grundlegenden Daten der Auftragsposition erfasst: der Artikel, Mengen, Termine und der Abgangslagerort. Außerdem sind Belegreferenzen zu Ausgangsrechnungen (bei Wertkorrekturen) ebenso enthalten wie der Status der Auftragsposition und die Mengen und Werte aus Lieferung und interner Verrechnung.

Die Felder im Einzelnen:

  • Artikel – Pro Auftragsposition erfassen Sie einen Artikel. Sie können alle Artikel verwenden, die den Status Freigegeben haben und für die in den Artikel-Stammdaten folgende Daten erfasst wurden, oder Alias-Artikel sind:
    • die vertriebsrelevanten Daten in der Ansicht Vertrieb bezogen auf die Vertriebsorganisation
    • die beschaffungsrelevanten Daten in der Ansicht Beschaffung bezogen auf die Beschaffungsorganisation
    • für Artikel, die im Bestand geführt sind: die Lagerlogistik-Daten in der Ansicht Lagerlogistik bezogen auf den Quell-Standort, den Ziel-Standort und auf den Standort des Transit-Lagerortes

    Das System prüft die Verwendbarkeit des Artikels und zeigt eine entsprechende Meldung an.
    Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Dokumentationen:

    Bei Referenz-Artikeln bietet Ihnen das System ein Auswahl-Dialogfenster an.
    Für Alias-Artikel und Artikel mit dem Status Ersetzt bzw. Ersetzt, wenn Verfügbarkeit 0 gelten weitere Besonderheiten. Diese Besonderheiten werden im Kapitel Auswahl von Referenz‑, Alias- und Ersatz-Artikeln beschrieben.
    Sofern die Verfügbarkeitsprüfung aktiviert ist und der erfasste Artikel nicht verfügbar ist, werden evtl. Alternativ-Artikel zur Auswahl angeboten. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation Verfügbarkeitsprüfung.

    Hinweis
    Für Pseudo-Artikel wird die ggf. von den Artikel-Stammdaten abweichende Artikelbezeichnung angezeigt. Diese können Sie über die Aktion Pseudo-Artikelbezeichnung ändern bei Bedarf ändern.
  • Gesamtmenge – Die Gesamtmenge bezeichnet in diesem Feld die Menge dieses Artikels, die geliefert werden soll. Wählen Sie eine passende physikalische oder kaufmännische Maßeinheit (z. B. Kilogramm oder Stück) und erfassen Sie die gewünschte Menge.
    Das System prüft die Zulässigkeit der Mengeneinheit.
    Folgende Mengeneinheiten sind zulässig:

    • die für diesen Artikel in den Stammdaten unter Vertrieb, Kunden oder Kunden-Klassifikation hinterlegten Vertriebseinheiten
    • alle Mengeneinheiten desselben physikalischen Typs wie die Vertriebseinheiten, die in diese umrechenbar sind

    Ermittlung des Vorschlagswertes:

    • Wurde der Auftrag aus einem Verteilvorschlag erzeugt oder wurden Positionen über die Aktion Positionen suchen und hinzufügen aus anderen Vertriebsbelegen übernommen, dann wird die Menge zusammen mit der Einheit immer aus dem Quell-Beleg in den Ziel-Beleg übernommen.
    • Basiert bei einer Wertkorrektur die hinzugefügte Position auf der internen Verrechnung eines Verteilauftrages des Typs Lieferung, dann wird die Einheit von der Quelle übernommen und die Menge auf null gesetzt.
    • Andernfalls wird als Vorschlagswert die erste Vertriebseinheit aus der Kunden-Klassifikation des Artikels übernommen. Ist dort keine Vertriebseinheit definiert, wird sie stattdessen aus dem Vertriebsartikel übernommen.

    Die Gesamtmenge fließt in die Ermittlung der Positions- bzw. Auftragsbeträge ein.
    Bei Verteilaufträgen des Typs Lieferung muss die Gesamtmenge einer Auftragsposition größer Null sein.
    Bei Verteilaufträgen des Typs Wertkorrektur kann nach dem Speichern einer Auftragsposition das Vorzeichen der Gesamtmenge nicht mehr geändert werden. Auch Nullmengen dürfen bei Wertkorrekturen nach dem Speichern nicht mehr geändert werden.

    Hinweis
    Möchten Sie bei einer Wertkorrekturposition, die auf einer internen Verrechnung eines Verteilauftrags des Typs Lieferung basiert, die Gesamtmenge manuell erfassen, dann dürfen Sie die Positionen nicht mit der Aktion Gesamt übernehmen hinzufügen. Denn dann ist die Position gespeichert und die vorgeschlagene Nullmenge darf nicht mehr geändert werden.

    Verwenden Sie stattdessen die Aktion Einzeln übernehmen. Die Gesamtmenge kann dann bis zum Speichern geändert werden.
    Ist einer Auftragsposition ein in Lagerplätzen unterteilter Quell- oder Ziel-Lagerort zugeordnet, dann können Sie hierfür keine negativen Mengen erfassen.
  • Herkunft Einheiten-Verbindlichkeit – In diesem Feld wird festgelegt, woher die Einstellung für die Einheiten-Verbindlichkeit herangezogen wird.
    Wählen Sie zwischen folgenden Einträgen:

    • Artikel – Mit diesem Eintrag übernehmen Sie die Einstellung für die Einheiten-Verbindlichkeit aus den Artikel-Stammdaten. Im Feld Einheiten-Verbindlichkeit wird entsprechend die Einstellung aus den Artikel-Stammdaten angezeigt.
    • Manuell – Mit diesem Eintrag legen Sie eine Einstellung für die Einheiten-Verbindlichkeit individuell fest. Im Feld Einheiten-Verbindlichkeit können Sie eine Einstellung auswählen.

    Der Vorschlagswert stammt aus der verwendeten Verteilauftragsart. Beachten Sie bitte, dass der gewählte Eintrag nicht geändert werden kann, wenn zu dieser Position ein Lieferauftrag besteht, der im Status Nicht geliefert ist.
    Dieses Feld wird angezeigt, wenn in der Anwendung Customizing für den Mandanten die Funktion Bestand in logistischen Einheiten führen aktiviert ist. Diese Funktion finden Sie in der Funktion Lagerlogistik, Unterfunktion Bestände.

  • Einheiten-Verbindlichkeit – I
    m Feld Einheiten-Verbindlichkeit legen Sie fest, wie verbindlich die erfasste Mengeneinheit des Artikels zu berücksichtigen ist.
    Wählen Sie zwischen folgenden Einträgen:

    • Unverbindlich – Die Mengeneinheit ist nicht relevant, sodass ein Artikel in beliebigen Verpackungsgrößen geliefert werden darf.
    • In Verpackungsstruktur enthalten – Die Mengeneinheit muss berücksichtigt werden. Dabei muss der Artikel in der angegebenen Mengeneinheit geliefert werden, diese darf jedoch in einer größeren Verpackungseinheit enthalten sein.
    • Verbindlich – Die Mengeneinheit muss berücksichtigt werden. Der Artikel muss genau in der angegebenen Mengeneinheit geliefert werden. Die Lieferung in einer größeren Verpackungseinheit ist ausgeschlossen.

    Beispiel
    2 Kartons werden bestellt. In einem Karton sind jeweils 5 Stück enthalten.

    • Ist die Einheiten-Verbindlichkeit Unverbindlich festgelegt, dann dürfen sowohl 2 Kartons als auch 10 einzelne Stück oder eine andere Verpackungseinheit, z. B. 5 kleine Kartons à 2 Stück, geliefert werden.
    • Ist In Verpackungsstruktur enthalten festgelegt, dann muss die Einheit Karton in der Lieferung enthalten ist. Diese kann jedoch auch in einer größeren Verpackungseinheit vorkommen, wie z. B. 2 kleine Kartons, die in einem großen Karton enthalten sind.
    • Ist Verbindlich festgelegt, dann müssen genau 2 Kartons mit jeweils 5 Stück geliefert werden.


    Dieses Feld ist abhängig von der Einstellung im Feld Herkunft Einheiten-Verbindlichkeit. Ist darin der Eintrag Manuell festgelegt, dann ist das Feld Einheiten-Verbindlichkeit in der Regel einstellbar. In allen anderen Fällen wird eine Einheiten-Verbindlichkeit aus anderen Quellen herangezogen und angezeigt, z. B. aus den Artikel-Stammdaten.
    Dieses Feld wird angezeigt, wenn in der Anwendung Customizing für den Mandanten die Funktion Bestand in logistischen Einheiten führen aktiviert ist (Funktion Lagerlogistik: Bestände).
  • Bestellter Artikel – In dem Feld Bestellter Artikel ist der ursprünglich bestellte Artikel ersichtlich, wenn der Kunde (Ziel-Standort) nicht den gemäß Auftragsposition bestellten Artikel, sondern stattdessen einen anderen Artikel verlangt hatte. Unter Umständen verschiebt das System in dieses Feld automatisch eine Artikelidentifikation, die Sie zuvor unter Artikel ausgewählt haben. Dies ist der Fall, wenn Sie einen Alias-Artikel oder einen Artikel mit dem Status Ersetzt ausgewählt haben.
    Ist ein Artikel nicht verfügbar und haben Sie einen Alternativ-Artikel ausgewählt, dann wird der ursprünglich gewählte Artikel auch in dieses Feld verschoben. Siehe auch das Kapitel Auswahl von Referenz‑, Alias- und Ersatz-Artikeln.
    Dieses Feld wird zudem genutzt, wenn Sie im Feld Artikel eine EAN bzw. Kunden-Artikelnummer erfasst haben (sofern die entsprechende Funktion in der Anwendung Customizing aktiviert ist).
    Hinweis
    Für Pseudo-Artikel wird die ggf. von den Artikel-Stammdaten abweichende Artikelbezeichnung angezeigt. Diese können Sie über die Aktion Pseudo-Artikelbezeichnung ändern bei Bedarf ändern.
  • Ausprägung – Mithilfe einer Ausprägung kann ein bestimmter Artikel oder eine bestimmte Artikel-Variante identifiziert werden. Wird der Artikel in dieser Auftragsposition in Ausprägungen geführt, dann können Sie in diesem Feld bei Bedarf eine vorhandene Ausprägung auswählen. Beachten Sie Folgendes:
    • Angabe einer Ausprägung – Diese in diesem Feld erfasste Ausprägung dient als Vorgabe für die zu liefernde Ausprägung. Bei der Bildung der Liefereinheiten sowie beim Erzeugen eines Lieferauftrages, einer Kommission, einer Lieferung oder einer Rechnung mit Materialbuchung wird die in diesem Feld erfasste Ausprägung als Einstellung übernommen und kann nicht mehr geändert werden.
    • Keine Angabe einer Ausprägung – Haben Sie in diesem Feld keine Ausprägung ausgewählt, dann muss bei in Ausprägungen geführten Artikeln entweder in jedem Fall kommissioniert werden, um eine Ausprägung zuzuordnen, oder die automatische Ausprägungszuweisung muss aktiviert sein. Die automatische Ausprägungszuweisung ermittelt einen fixen Wert für die Ausprägung, der dann nicht mehr geändert werden kann.
    • Liefertermin – Der Liefertermin bezeichnet den Zeitpunkt, zu dem Ihr Unternehmen die Lieferung der bestellten Artikel zusagt. Als Termin wird der Wert des Wunschtermins dieser Position übernommen. Sie können den Termin ändern. Der Termin kann für jede Auftragsposition ein anderer Zeitpunkt sein, also pro Position geändert werden. Das Feld Liefertermin wird als Datum angezeigt. Ist der Wunschtermin in einer anderen Terminart erfasst, z. B. Kalenderwoche, dann wird der Wunschtermin vom System in ein Datum umgewandelt.
      Beispiel
      Ist der Wunschtermin als Kalenderwoche erfasst, dann wird als Liefertermin der erste Tag der Kalenderwoche angezeigt (Hinweis: Zuzüglich ggf. vorgegebener Terminverschiebung). Siehe auch Beschreibung des Feldes Wunschtermin im Identifikationsbereich in diesem Kapitel: Basis: Karteireiter Allgemeines
    • Ziel-Verfügbarkeitstermin – Das Datum zeigt an, wann der zu liefernde Artikel am Ziel-Lagerort verfügbar sein wird. Das Datum wird ermittelt, indem zum Liefertermin die Übergangszeit-Lagerzugang hinzugerechnet wird. Im Tooltip zu diesem Feld wird die hinzugerechnete Übergangszeit-Lagerzugang angezeigt.
    • Versandtermin – Der Versandtermin ist der Termin, an dem Ihr Unternehmen die Artikel verschicken muss, damit diese zum gewünschten Liefertermin beim Empfänger der Artikel eintreffen. Der Versandtermin wird aus dem Liefertermin unter Berücksichtigung der Arbeitstage aus der entweder beim Artikel, beim Lieferempfänger oder in der Anwendung Customizing hinterlegten Transportzeit errechnet. Der Versandtermin ist ausschlaggebend für die Verfügbarkeitsprüfung.
      Hinweis
      Dieses Feld steht nur zur Verfügung, wenn in der Anwendung Customizing, Funktion Vertrieb die Funktion Versanddatum benutzen aktiviert ist.
    • Wunschtermin – Der Wunschtermin bezeichnet den Zeitpunkt, an dem Ihr Kunde, der Auftraggeber bzw. Lieferempfänger, die Lieferung des bestellten Artikels erwartet. Der Wunschtermin kann für jede Auftragsposition ein anderer Zeitpunkt sein, also pro Position geändert werden. Dieses Feld wird mit der Terminart angezeigt, die beim Lieferempfänger in den Partner-Stammdaten festgelegt wurde. Der Wunschtermin wird aus der Auftragsbasis übernommen und dient als Vorschlagswert für den Liefertermin. Siehe auch Beschreibung des Feldes Wunschtermin im Identifikationsbereich in diesem Kapitel: Basis: Karteireiter Allgemeines
    • Wiedervorlagetermin – Der Wiedervorlagetermin ist ein Termin, der sich aus der Wiedervorlagefrist ergibt, die in den Artikel-Stammdaten, in den Partner-Stammdaten des Lieferempfängers oder in der Anwendung Customizing hinterlegt ist. Er wird vom Versandtermin rückwärts unter Berücksichtigung der Arbeitstage aus der Wiedervorlagefrist ermittelt. Das Feld hat keinen Einfluss auf die Folgebelege und insbesondere auch nicht auf die Ermittlung der Verfügbarkeit. Der Termin dient vielmehr als Hilfe für die bessere Verfolgbarkeit von weit in die Zukunft terminierten Aufträgen.
      Hinweis
      Dieses Feld steht nur zur Verfügung, wenn in der Anwendung Customizing in der Funktion Vertrieb die Funktion Versanddatum benutzen aktiviert ist.
    • Status – Die Statusinformationen zu dieser Auftragsposition werden angezeigt. Siehe auch Kapitel Status und Statusänderungen.
    • Quell-Lagerort/Ziel-Lagerort – Wählen Sie in diesem Feld einen Lagerort des Lieferpartners (Quell-Standort), von dem aus der bestellte Artikel geliefert werden soll bzw. einen Lagerort des Lieferempfängers (Ziel-Standort), zu dem der Artikel geliefert werden soll. Der Lagerort wird ggf. jeweils aus der Auftragsbasis übernommen und kann für jede Auftragsposition individuell geändert werden. Siehe auch folgende Beschreibungen zu Feldern in der Auftragsbasis:
    • Quell-Lagerort im Kapitel Basis: Karteireiter Lieferpartner
    • Ziel-Lagerort im Kapitel Basis: Karteireiter Allgemeines – Ist einer Auftragsposition ein in Lagerplätzen unterteilter Lagerort zugeordnet, dann können Sie hierfür keine negativen Mengen erfassen.

    Für Detailpositionen wird der Lagerort als Vorschlagswert aus der zugeordneten Grundposition übernommen und kann in einigen Fällen pro Detailposition geändert werden.

    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass die Vorschlagswerte von den Feldern Quell-Lagerort-Vorschlagswert bzw. Ziel-Lagerort-Vorschlagswert abhängt.
  • Quell-Lagerort-Vorschlagswert/Ziel-Lagerort-Vorschlagswert – In diesen Feldern wird festgelegt, ob bzw. unter welchen Bedingungen der Quell-Lagerort bzw. der Ziel-Lagerort vorgeschlagen werden soll.
    Mögliche Werte sind:

    • Immer vorschlagen
    • Vorschlagen, wenn leer
    • Kein Vorschlagswert
    • Fix Grundpositionswert verwenden – (nur bei Detailpositionen)

    Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation Verteilauftragsarten.

  • Bezug – Der Bezug ist ein frei verwendbares Feld für kurze Texte. Nutzen Sie es bei Bedarf, z. B. um zu dieser Auftragsposition eine Anmerkung zu notieren oder auf frühere Bestellungen dieses Lieferempfängers hinzuweisen.
    Die in diesem Feld erfassten Daten dienen nur zur Information und zur Suche. Sie haben keine weiteren Auswirkungen im System.
  • Produktions-Auftragsposition – Im Rahmen einer Multi-Site-Produktion werden Artikel außerhalb der eigenen Organisation von einer anderen Organisation innerhalb der Unternehmensstruktur gefertigt. Der Transport der Artikel erfolgt mit einem Verteilauftrag, der den zugehörigen Produktionsauftrag referenziert. In diesem dreiteiligen Feld wird die zugehörige Produktionsauftragsposition mit diesen Identifikationsmerkmalen angezeigt: Produktionsauftragsart, -nummer und -positionsnummer.
  • Mehrere Bestandseigentümer erlauben – In diesem Feld wird festgelegt, ob für die Lieferung dieser Position anstatt auf die Bestände des Bestandseigentümers gemäß Belegposition auf eine Gruppe von ggf. anderen Bestandseigentümern zugegriffen werden kann.
    Hinweis
    Das Feld steht nur dann zur Verfügung, wenn in der Anwendung Customizing, Funktion Lagerlogistik die Unterfunktion Mehrere Bestandseigentümer für den Mandanten aktiviert ist und die entsprechende Funktion in der Funktion Vertrieb für mindestens eine Vertriebsorganisation aktiviert ist. Darüber hinaus muss der Verteilauftrag gemäß verwendeter Auftragsart für eine Lieferung bestimmt sein.

    Sie können die Einstellung nur dann ändern, wenn die gleichnamige Funktion für die Vertriebsorganisation, die Verteilauftragsart, den Artikel und den Lagerort aktiviert ist.
    Wählen Sie zwischen folgenden Einstellungen:

    • Nein, Funktion nicht verwendbar – Dieser Eintrag wird angezeigt, wenn für die Vertriebsorganisation, die Belegart, den Lagerort oder den Artikel festgelegt ist, dass nicht auf die Bestände anderer Bestandseigentümer zugegriffen werden kann. Die Einstellung kann nicht geändert werden und ist deaktiviert. Bei der Verfügbarkeitsprüfung, der Reservierung und in den Folgeprozessen wird nur der Bestand des im Basis-Feld Quell-Firma angezeigten Partners für den Abgang berücksichtigt.
    • Nein – Wenn Sie diesen Eintrag auswählen, dann wird bei der Verfügbarkeitsprüfung, der Reservierung und in den Folgeprozessen nur der Bestand des im Basis-Feld Quell-Firma angezeigten Partners für den Abgang berücksichtigt.
    • Ja – Wenn Sie diesen Eintrag auswählen, dann werden bei der Verfügbarkeitsprüfung, der Reservierung und in den Folgeprozessen die Bestände aller im Feld Bestandseigentümer-Reihenfolge aufgelisteten Bestandseigentümer für den Abgang berücksichtigt. Weichen die Bestandseigentümer bei Bestandseigentümer-Reihenfolge vom Wert im Feld Quell-Firma ab, dann werden im Zuge der Lieferung der Auftragsposition die entnommenen Bestände auf die Quell-Firma umgebucht – also umgewertet (andere Firma) oder entnommen (Lieferant).

    Der Wert wird automatisch neu ermittelt, wenn der Artikel oder der Lagerort in der Position geändert wird.

  • Bestandseigentümer-Reihenfolge – In diesem Feld wird angezeigt, von welchen Bestandseigentümern in welcher Reihenfolge der Bestand entnommen wird. Sind mehrere Bestandseigentümer erfasst, dann ist der Rauten-Button links neben dem Eingabefeld schwarz ausgefüllt. Durch einen Mausklick auf den Rauten-Button öffnen Sie ein Dialogfenster, in dem die Bestandseigentümer angezeigt werden. Der in der Reihenfolge erste Bestandseigentümer wird im Feld angezeigt.
    Hinweis
    Das Feld steht nur dann zur Verfügung, wenn in der Anwendung Customizing, Funktion Lagerlogistik, die Unterfunktion Mehrere Bestandseigentümer für den Mandanten aktiviert ist und die entsprechende Funktion in der Funktion Vertrieb für mindestens eine Vertriebsorganisation aktiviert ist. Darüber hinaus muss der Verteilauftrag gemäß verwendeter Auftragsart für eine Lieferung bestimmt sein.

    Das Feld wird nur dann verwendet werden, wenn im Feld Mehrere Bestandseigentümer erlauben der Eintrag Ja festgelegt ist.
  • Rechnungsposition – Eine Verteilauftragsposition eines Verteilauftrages des Typs Wertkorrektur bezieht sich immer auf eine Ausgangsrechnungsposition. Das Feld Rechnungsposition enthält dann die eindeutige Identifikation der Ausgangsrechnungsposition, auf das sich die Auftragsposition bezieht, und stellt damit die Belegreferenz zur Ausgangsrechnung dar. Eine Ausgangsrechnungsposition wird mit drei Angaben identifiziert:
    • im ersten Feld die Ausgangsrechnungsart,
    • im zweiten Feld die Ausgangsrechnungsnummer,
    • im dritten Feld die Ausgangsrechnungsposition.

    Das System erzeugt die Belegreferenz und trägt die Identifikation der Rechnungsposition in diesen Feldern ein, wenn die Auftragsposition aus einer Ausgangsrechnung über die Aktion Positionen suchen und hinzufügen eingefügt wurde. Die Belegreferenz kann nicht verändert werden.

  • Verteilanfrageposition – In diesem dreiteiligen Feld, bestehend aus den Feldern Verteilanfrageart, Nummer und Position, wird die Identifikation der Verteilanfrageposition angegeben, auf die sich die Verteilauftragsposition bezieht. Verteilanfrageart und Nummer werden aus der Auftragsbasis übernommen und angezeigt. Erfassen Sie im dritten Feld die Positionsnummer der Anfrage, auf die sich die Verteilauftragsposition beziehen soll.
    Dieses Feld ist eingabebereit, wenn in der Basis im Feld Verteilanfrage eine Verteilanfrage erfasst wurde und die Position eine Grundposition ist. Für Detailpositionen als Naturalrabattpositionen ist das Feld nicht eingabebereit.
    Das Feld steht nur für Verteilaufträge des Typs Lieferung zur Verfügung.
Zusammenhang von Wunschtermin, Liefertermin, Versandtermin und Dispositionstermin

Der im Identifikationsbereich unter dem Karteireiter Allgemeines eingetragene Wunschtermin gilt als Vorschlag für die Positionen und bestimmt den Wunschtermin der Position. Aus diesem ergibt sich der Liefertermin der Position. Ausgehend vom ermittelten Liefertermin wird anhand des Werkskalenders der Versandtermin mithilfe der Transportzeit ermittelt, die in den Partner- oder Artikel-Stammdaten oder in der Anwendung Customizing hinterlegt ist. Von diesem Versandtermin wird der Wiedervorlagetermin durch Abzug der Wiedervorlagefrist ermittelt.

Hinweis
Ändert sich weder der relevante Partner noch der Artikel, dann wird bei Änderungen der Werte Liefertermin, Versandtermin, Wiedervorlagetermin die Transportzeit bzw. die Wiedervorlagefrist anhand dieser Angaben neu berechnet. Möchten Sie nur den Liefertermin ändern und die Angaben aus den Stammdaten neu ermitteln bzw. weiter verwenden, dann können Sie den Versandtermin und/oder den Wiedervorlagetermin leeren. Weitere Möglichkeiten zur Änderung dieser Werte bieten die Aktionen Liefertermin verschieben, Versandtermin verschieben und Wiedervorlagetermin verschieben.
Auswahl von Referenz‑, Alias- und Ersatz-Artikeln

Bei Referenz-, Alias- und Ersatz-Artikeln gelten Besonderheiten, wenn diese in einer Auftragsposition ausgewählt werden sollen. Diese Besonderheiten werden in folgenden Kapiteln erläutert:

Referenz-Artikel

Haben Sie in der Auftragsposition einen Referenz-Artikel über seine Artikelidentifikation erfasst und übertragen diese in die Positionstabelle, dann wird der Referenz-Artikel entweder automatisch vom System durch einer seiner Varianten-Artikel ersetzt oder es öffnet sich ein Dialogfenster, indem Sie einen der zum Referenz-Artikel zugehörigen Varianten-Artikel auswählen können.

Eine Beschreibung dieser Funktion finden Sie in der Dokumentation Aktion: Varianten-Artikel zu Referenz-Artikel auswählen.

Hinweis
Sie können bei Bedarf einen Varianten-Artikel über seine Artikelidentifikation auch direkt in der Auftragsposition zuordnen.

Bei der Preisermittlung zieht das System die für den Varianten-Artikel hinterlegten Preisinformationen heran. Sind für den Varianten-Artikel keine Preisinformationen hinterlegt, werden die Preisinformationen des Referenz-Artikels verwendet. Wird auch für den Referenz-Artikel kein Preis gefunden, dann stellt das System die Preisherkunft ggf. auf Manuell um.

Alias-Artikel

Haben Sie in der Auftragsposition einen Artikel des Typs Alias-Artikel über seine Artikelidentifikation ausgewählt, dann prüft das System, ob dieser Alias-Artikel einem anderen Artikel zugeordnet ist. Folgendes wird geprüft:

  1. Ist der Alias-Artikel bei keinem anderen Artikel als Alias zugeordnet, dann wird eine Fehlermeldung angezeigt, dass diesem Alias-Artikel kein Original-Artikel zugeordnet ist. Sie müssen dann manuell einen anderen Artikel wählen.
  2. Ist der Alias-Artikel bei einem anderen Artikeln als Alias zugeordnet, dann wird der Original-Artikel in die Auftragsposition übernommen und ersetzt den zuvor manuell ausgewählten Alias-Artikel. Dies hat weitere Auswirkungen:
    • Die Artikelidentifikation für den zuvor ausgewählten Alias-Artikel wird dann automatisch vom System in das Feld Bestellter Artikel verschoben und dort gespeichert. Dieser Eintrag kann nicht mehr manuell geändert werden.
    • Ist die automatische Verfügbarkeitsprüfung eingestellt, dann erfolgt diese für den Original-Artikel.
    • Bei der Ausgabe der Belegdokumente für den Auftrag werden nicht die Artikelidentifikation und -bezeichnung sowie die Langtexte für den Original-Artikel gemäß Auftragsposition mit ausgegeben. Stattdessen erscheinen die Artikelidentifikation und -bezeichnung des Alias-Artikels.
    • Bei der Preisermittlung werden die Preisinformationen für den Original-Artikel herangezogen, da für den Alias-Artikel keine Vertriebsdaten erfasst werden.
Ersatz-Artikel

Ein Artikel kann den Status Ersetzt erhalten, weil er auslaufen soll, z. B. weil er nicht mehr beschafft oder produziert werden kann oder weil er nicht mehr verkauft werden soll. Haben Sie in der Auftragsposition einen Artikel mit dem Status Ersetzt über seine Artikelidentifikation ausgewählt, dann wird automatisch der zugehörige Ersatz-Artikel in die Auftragsposition übernommen.

Haben Sie in der Auftragsposition einen Artikel mit dem Status Ersetzt, wenn Verfügbarkeit 0 ausgewählt, dann übernimmt das System automatisch den zugehörigen Ersatz-Artikel, wenn der ursprüngliche Artikel nicht zum gewünschten Termin in der gewünschten Menge verfügbar ist.

Der Ersatz-Artikel ersetzt den zuvor manuell ausgewählten Artikel mit dem Status Ersetzt bzw. Ersetzt, wenn Verfügbarkeit 0. Dies hat weitere Auswirkungen:

  • Die Artikelidentifikation für den zuvor ausgewählten, ersetzten Artikel wird automatisch vom System in das Feld Bestellter Artikel verschoben und dort gespeichert. Dieser Eintrag kann dann nicht mehr manuell geändert werden.
  • Ist die automatische Verfügbarkeitsprüfung eingestellt, dann erfolgt diese für den Ersatz-Artikel.
Hinweis
Beim Erfassen einer Position mit einem Artikel mit dem Status Ersetzt, wenn Verfügbarkeit 0 wird immer eine Verfügbarkeitsprüfung für den zuvor ausgewählten Artikel durchgeführt.
  • Die Preisermittlung erfolgt auf Basis der für den Ersatz-Artikel hinterlegten Preisinformationen.
Positionseditor: Karteireiter „Mengen“

Unter dem Karteireiter Mengen werden die verschiedenen Mengen der Auftragsposition angezeigt, die sich aus der Lieferung vom Quell-Lagerort und dem Eingang am Ziel-Lagerort ergeben.

Die Felder im Einzelnen:

  • Stornierte Menge (Quelle) – In diesem Feld wird die Menge angezeigt, die für den Quell-Lagerort storniert wurde (siehe Aktion Lieferung für Quelle manuell erledigen…) und somit nicht mehr geliefert wird. Die stornierte Menge reduziert damit die Gesamtmenge für die Lieferung.
  • Stornierte Menge (Ziel) – In diesem Feld wird die Menge angezeigt, die für den Ziel-Lagerort storniert wurde (siehe Aktion Lieferung für Ziel manuell erledigen…) und somit vom Ziel-Lagerort nicht mehr erwartet wird. Die stornierte Menge reduziert damit die Gesamtmenge für den Eingang.
  • Reduzierte Gesamtmenge (Quelle) – In diesem Feld wird die um die stornierte Menge (Quelle) reduzierte Gesamtmenge für den Quell-Lagerort angezeigt.
  • Reduzierte Gesamtmenge (Ziel) – In diesem Feld wird die um die stornierte Menge (Ziel) reduzierte Gesamtmenge für den Ziel-Lagerort angezeigt.
  • Gelieferte Menge (Quelle) – In diesem Feld wird die bereits vom Quell-Lagerort gelieferte Menge angezeigt.
  • Gelieferte Menge (Ziel) – In diesem Feld wird die am Ziel-Lagerort empfangene Menge anzeigt.
  • Offene Liefermenge (Quelle) – In diesem Feld wird die noch vom Quell-Lagerort zu liefernde Menge angezeigt.
  • Offene Liefermenge (Ziel) – In diesem Feld wird die noch vom Ziel-Lagerort zu empfangende Menge angezeigt.
  • Verlorene Menge (Quelle) – In diesem Feld wird für Verteilaufträge des Typs Rücksendung die zurückgesendete Menge angezeigt, für welche die Aktion Lieferung für Quelle manuell erledigen… ausgeführt wurde.
  • Verlorene Menge (Ziel) – In diesem Feld wird für Verteilaufträge des Typs Lieferung die gelieferte Menge angezeigt, für welche die Aktion Lieferung für Ziel manuell erledigen… ausgeführt wurde.
  • Schrottmenge (Quelle) – In diesem Feld wird die Menge angezeigt, die im zugehörigen Wareneingang des Quell-Lagerortes als Schrottmenge gekennzeichnet ist.
  • Schrottmenge (Ziel) – In diesem Feld wird die Menge angezeigt, die im zugehörigen Wareneingang des Ziel-Lagerortes als Schrottmenge gekennzeichnet ist.
  • 2.-Wahl-Menge (Quelle) – In diesem Feld wird die Menge angezeigt, die im zugehörigen Wareneingang des Quell-Lagerortes als 2.-Wahl-Menge gekennzeichnet ist.
  • 2.-Wahl-Menge (Ziel) – In diesem Feld wird die Menge angezeigt, die im zugehörigen Wareneingang des Ziel-Lagerortes als 2.-Wahl-Menge gekennzeichnet ist.
  • Fakturierte Menge – In diesem Feld wird die bereits fakturierte Menge angezeigt.
  • Offene Fakturiermenge – In diesem Feld wird die noch zu fakturierende Menge angezeigt.
  • Rücksendemenge – Im Feld Rücksendemenge zu einer Position eines Verteilauftrages des Typs Lieferung wird die Menge angezeigt, die gemäß eines oder mehrerer zugehöriger Rücksende-Verteilaufträge zurückgesendet werden soll oder bereits wurde. Die Menge ergibt sich gemäß aller Rücksendepositionen, die sich auf diese Lieferposition als Original-Verteilauftragsposition beziehen. Berechnet wird die Summe gemäß der jeweiligen Mengen im Feld Reduzierte Gesamtmenge (Ziel) aller zugehörigen Rücksendepositionen.
    Hinweis
    Für Verteilaufträge der Typen Rücksendung und Wertkorrektur wird dieses Feld nicht verwendet.
  • Zurückgesendete Menge (Quelle) – Im Feld Zurückgesendete Menge (Quelle) zu einer Position eines Verteilauftrages des Typs Lieferung wird die Menge angezeigt, die gemäß eines oder mehrerer zugehöriger Rücksende-Verteilaufträge zurückgesendet und im Wareneingang empfangen wurde.
    Die Menge ergibt sich gemäß aller Rücksendepositionen, die sich auf diese Lieferposition als Original-Verteilauftragsposition beziehen.
    Berechnet wird die Summe gemäß der jeweiligen Mengen im Feld Gelieferte Menge (Quelle) aller zugehörigen Rücksendepositionen, zu denen bereits Wareneingänge zu den zurückgesendeten Mengen bestehen.
    Hinweis
    Für Verteilaufträge der Typen Rücksendung und Wertkorrektur wird dieses Feld nicht verwendet.
  • Zurückgesendete Menge (Ziel) – Im Feld Zurückgesendete Menge (Ziel) zu einer Position eines Verteilauftrages des Typs Lieferung wird die Menge angezeigt, die gemäß eines oder mehrerer zugehöriger Rücksende-Verteilaufträge zurückgesendet wurde.
    Die Menge ergibt sich gemäß aller Rücksendepositionen, die sich auf diese Lieferposition als Original-Verteilauftragsposition beziehen.
    Berechnet wird die Summe gemäß der jeweiligen Mengen im Feld Gelieferte Menge (Ziel) aller zugehörigen Rücksendepositionen, zu denen bereits Rücksende-Lieferaufträge bestehen.
    Hinweis
    Für Verteilaufträge der Typen Rücksendung und Wertkorrektur wird dieses Feld nicht verwendet.
  • Gutschriftsmenge – Im Feld Gutschriftsmenge zu einer Position eines Verteilauftrages des Typs Lieferung wird die Menge angezeigt, die gemäß eines oder mehrerer zugehöriger Rücksende-Verteilaufträge zurückgesendet und gutgeschrieben wurde.
    Die Menge ergibt sich gemäß aller Rücksendepositionen, die sich auf diese Lieferposition als Original-Verteilauftragsposition beziehen.
    Berechnet wird die Summe gemäß der jeweiligen Mengen im Feld Fakturierte Menge aller zugehörigen Rücksendepositionen.
    Hinweis
    Für Verteilaufträge der Typen Rücksendung und Wertkorrektur wird dieses Feld nicht verwendet.
  • Verlorene zurückgesendete Menge (Quelle) – Im Feld Verlorene zurückgesendete Menge (Quelle) zu einer Position eines Verteilauftrages des Typs Lieferung wird die Menge angezeigt, die gemäß eines oder mehrerer zugehöriger Rücksende-Verteilaufträge nicht empfangen wurde.
    Die Menge ergibt sich gemäß aller Rücksendepositionen, die sich auf diese Lieferposition als Original-Verteilauftragsposition beziehen.
    Berechnet wird die Summe gemäß der jeweiligen Mengen im Feld Verlorene Menge (Quelle) aller zugehörigen Rücksendepositionen.
    Hinweis
    Für Verteilaufträge der Typen Rücksendung und Wertkorrektur wird dieses Feld nicht verwendet.
Positionseditor: Karteireiter „Preise“

Der Karteireiter Preise enthält alle Daten zur Ermittlung der Preise und Beträge für die Auftragsposition.

Hinweis
Alle Folgeprozesse des Verteilauftrags, also die Kommissionierung, Lieferung und interne Verrechnung, übernehmen die Preisdarstellung (Brutto/Netto) aus dem Verteilauftrag.

Die Felder im Einzelnen:

  • Bruttopreis – Der Preis ist der Gegenwert in Geld, der für eine Einheit des bestellten Artikels zu entrichten ist.
    Ist als Preisherkunft Preisliste oder Preisliste, manuell eingetragen, dann wird der Preis aus der entsprechenden Quelle ermittelt. Der Preis kann dann nicht mehr verändert werden, es sei denn, Sie stellen die Preisherkunft auf Manuell um.
    Hinweis
    Weicht die Auftragswährung von der Währung der Preis-Listung ab, dann werden die bei der Preisermittlung gefundenen Preise in die Auftragswährung umgerechnet. Dabei werden die umgerechneten Preise pro Position kaufmännisch gerundet.

    Weitere Informationen zur Preisermittlung finden Sie in der Dokumentation Einführung: Vertriebspreise.
    Bei Auswahl der Preisherkunft Manuell kann der Preis manuell erfasst und so lange geändert werden, bis der Auftrag insgesamt erledigt ist. Den Preis zu ändern ist auch möglich, wenn bereits Artikel geliefert oder kommissioniert wurden. Die Änderungen gelten dann nur für zukünftige Folgebelege, sie werden nicht in die bereits erzeugten Folgebelege übernommen. Die Währung wird aus der Auftragsbasis übernommen und kann nicht geändert werden.
  • Preisdimension – Mit der Preisdimension legen Sie die Anzahl der Einheiten fest, für die ein Preis gültig ist. Die Festlegung erfolgt in Zehnerpotenzen, zum Beispiel pro 1, pro 10, pro 100 usw.
    Ist als Preisherkunft Preisliste oder Preisliste, manuell eingestellt, dann wird die Preisdimension aus einer Preisliste ermittelt und in diesem Feld angezeigt. Sie kann dann nicht mehr verändert werden, es sei denn, die Preisherkunft wird auf Manuell geändert.
    Bei Auswahl der Preisherkunft Manuell kann die Preisdimension mit der Preiseinheit manuell erfasst werden. Beim manuellen Erfassen des Preises zeigt das System als Vorschlagswert die Preisdimension an, die in den Vertriebsdaten des Artikels hinterlegt ist.
    Sie können eine andere Preisdimension wählen, die zulässig ist. Die Preisdimension kann so lange geändert werden, bis der Auftrag insgesamt erledigt ist. Die Preisdimension zu ändern ist auch möglich, wenn bereits Artikel geliefert oder kommissioniert wurden. Die Änderungen gelten dann nur für zukünftige Folgebelege, sie werden nicht in die bereits erzeugten Folgebelege übernommen.
  • Preisherkunft – Im Feld Preisherkunft legen Sie fest, woher das System die Daten für die Preisermittlung nimmt. Wählen Sie eine der folgenden Einstellungen:
    • Preisliste
    • Preisliste, manuell
    • Manuell

    Die Preisherkunftstypen Preisliste, Manuell und Preisliste, manuell werden aus der Auftragsart übernommen.
    Bei Auswahl der Preisherkunft Preisliste werden der Preis und weitere Preiskomponenten aus einer Preisliste ermittelt.

    Hinweis
    Haben Sie in diesem Feld Preisliste gewählt, dann kann das System evtl. keinen Preis ermitteln, weil es keine passenden Einträge in den berücksichtigten Preislisten findet.

    Bei Auswahl der Preisherkunft Preisliste, manuell schaltet das System automatisch auf die Preisherkunft Manuell um, nachdem das System in den Preislisten keinen Preis gefunden hat.
    Bei Auswahl der Preisherkunft Manuell kann die Preisdimension mit der Preiseinheit manuell erfasst werden.
    Weitere Informationen zur Preisermittlung finden Sie in der Dokumentation Einführung: Vertriebspreise.
    Wurde die Einstellung Preisliste gewählt, dann lassen sich die ermittelten Preise nicht verändern, es sei denn, die Preisherkunft wird wieder von Preisliste auf Manuell geändert.
  • Nettopreis – Der Nettopreis ist der Artikelpreis abzüglich aller Rabatte und zuzüglich aller Zuschläge, die für die Position relevant sind. Der Nettopreis wird vom System ermittelt und das Ergebnis in diesem Feld angezeigt. Die Ermittlung des Nettopreises ist abhängig von der Preisdarstellung (Brutto/Netto).
    Der Wert ist immer hinsichtlich der in der Anwendung Customizing festgelegten Anzahl an Nachkommastellen für Preise gerundet und bezieht sich immer auf die Preiseinheit und Preisdimension der Position.
  • Rabatt 1/Rabatt 2/Rabatt 3/Rabatt 4 – Neben den Basisrabatten können Sie in diesen Feldern zusätzlich für jede Position eigene Rabatte erfassen. Ein Rabatt ist eine Preiskomponente und wirkt bei Berechnungen als Nachlass auf den vereinbarten Preis bzw. Betrag. Der Positionsrabatt wird prozentual, als absoluter Betrag oder auch als absolute Menge, d. h. als Naturalrabatt in Form einer Dreingabe, ausgedrückt und in der Regel als positiver Wert erfasst.
    Ein Zuschlag ist ebenso eine Preiskomponente und wirkt bei Berechnungen auch als solcher auf den vereinbarten Preis bzw. Betrag. Der Zuschlag wird als positiver prozentualer Wert oder absoluter Betrag erfasst.
    Rabatte und Zuschläge können auch als negative Werte erfasst werden. Sie werden dann jedoch entsprechend ihrem Vorzeichen ermittelt, d. h. ein Rabatt mit negativem Vorzeichen wirkt dann wie ein Zuschlag.
    Bei gewählter Preisherkunft Manuell können Sie in diesen Eingabefeldern, für jede Auftragsposition einzeln, Preiskomponenten des Typs Rabatt oder Zuschlag erfassen, abhängig von der Preiskomponentenart, die jeweils im zweiten, rechten Eingabefeld gewählt wurde. Für Preisherkunft Preisliste oder Preisliste, manuell werden die Rabatte und Zuschläge in diesem Feld nur angezeigt und können nicht verändert werden.
    Hinweis
    Preiskomponenten des Typs Nicht auszuweisende Preisdifferenz können nicht manuell erfasst werden. Sie werden immer aus einer Preisliste übernommen und werden in der Auftragsposition nicht angezeigt.

    Die Rabatte und Zuschläge werden bei der Ermittlung der Preise und Beträge berücksichtigt.
    Weitere Informationen zur Preisermittlung finden Sie in der Dokumentation Einführung: Vertriebspreise.
  • Artikelpreis-Klassifikation – Die Artikelpreis-Klassifikation ist ein Parameter bei der Ermittlung von Preisen und Rabatten. Die Klassifikation wird aus den Artikel-Stammdaten übernommen. Der Wert ist nicht direkt änderbar.
  • Keine Basisrabatte (Checkbox) – Mit der Funktion Keine Basisrabatte legen Sie fest, ob Basisrabatte und -zuschläge bei der Ermittlung des Nettobetrages verwendet werden sollen.
    Haben Sie die Funktion Keine Basisrabatte aktiviert, dann werden für diese Auftragsposition alle im Identifikationsbereich unter dem Karteireiter Rechnungskonditionen ggf. angezeigten weiteren Rabatte und Zuschläge ignoriert.
  • Keine positionsübergreifenden Rabatte(Checkbox)/Keine Auftragswertrabatte (Checkbox) – Diese Einstellungen wirken jeweils nur, wenn die entsprechenden Funktionen in der Basis aktiviert sind. Dann kann pro Position die jeweilige Funktion deaktiviert werden.
  • Geschäftsartsteuer-Klassifikation – Die Geschäftsartsteuer-Klassifikation ist ein optionaler Parameter bei der Ermittlung des Steuerschlüssels und ein Bestandteil bei der Festlegung von Steuer-Zuordnungen. Dieser Wert wird nur bei der Ermittlung des Mehrwertsteuer-Steuerschlüssels verwendet (also nicht für die Ermittlung des Wertes Ziel-Steuerschlüssel).
    Bei neuen Aufträgen wird das Feld mit dem Wert gemäß Verteilauftragsart vorgeschlagen.
    Der Wert kann pro Auftragsposition geändert werden.
  • Verpackungsmenge – Die Verpackungsmenge ist ein Parameter bei der Ermittlung von Frachtkosten und wird nur dann verwendet, wenn die Frachtkostenberechnung für den jeweiligen Verteilauftrag aktiviert ist.
    Sofern die Frachtkostenberechnung aktiviert ist und in den Artikel-Stammdaten eine Frachtkosten-Verpackungseinheit hinterlegt ist, wird die Gesamtmenge in eine Menge in dieser Einheit konvertiert, auf die Nachkommastellenanzahl der Frachtkostenverpackungseinheit aufgerundet und bei dem entsprechenden Staffelwert für die Frachtkostenermittlung berücksichtigt.
  • Steuerschlüssel/Ziel-Steuer-Schlüssel – Ein Steuerschlüssel bezeichnet eine Kombination aus einem Steuertyp und einem Steuersatz. Ein Steuerschlüssel legt für einen bestimmten Steuertyp wie Vorsteuer oder Mehrwertsteuer einen bestimmten Steuersatz fest.
    Die Steuerschlüssel sind zeitabhängig und werden in der Anwendung Steuerschlüssel pro Land festgelegt. In der Anwendung Steuer-Zuordnungen können Kombinationen der Klassifikationen Geschäftsartsteuer-Klassifikation, Partnersteuer-Klassifikation und Artikelsteuer-Klassifikation einem Steuerschlüssel zugeordnet werden.
    Basierend auf diesen Daten wird pro Position ein Mehrwertsteuer-Steuerschlüssel (Steuerschlüssel) für die Ausgangsrechnung sowie ein Vorsteuer-Steuerschlüssel (Ziel-Steuerschlüssel) für die Eingangsrechnung ermittelt und jeweils angezeigt.
  • Kein Skonto – Mithilfe dieser Funktion können Sie für eine Position einstellen, ob der erfasste oder ermittelte Preis skontofähig ist. Die Funktion ist einstellbar, wenn für die Preisherkunft Manuell eingestellt ist. Anderenfalls ergibt sich diese Einstellung aus der Preisliste und der darin angegebenen Preis-Komponentenart.
Positionseditor: Karteireiter „Kontierung“

Unter diesem Karteireiter werden Informationen zur Kostenrechnung erfasst. Mithilfe der Kostenrechnung werden die Kosten auf ihre Verursacher aufgeteilt, die Kostenstellen und Kostenträger. Dadurch ist nachvollziehbar, welche Bereiche des Unternehmens welche Kosten für welche Erzeugnisse verursacht haben.

Die Felder im Einzelnen:

  • Quell-Kostenstelle/Ziel-Kostenstelle – Kostenstellen sind Funktionsbereiche des Unternehmens, die räumlich und/oder organisatorisch eine Einheit bilden, z. B. Bereiche, Abteilungen etc. Sie bestimmen den Ort der Kostenentstehung: Wo sind die Kosten angefallen?
    Wählen Sie als Quell-Kostenstelle den Bereich oder die Abteilung am Quell-Standort aus, die für die Versendung der Artikel zuständig ist. Wählen Sie als Ziel-Kostenstelle den Bereich oder die Abteilung am Ziel-Standort aus, die den Eingang der Artikel erwartet.
    Die Vorschlagswerte ergeben sich aus den relevanten Stammdaten, wie z. B. dem Artikel.
    Bei einer internen Verrechnung wird als Vorschlagswert die Quell-Kostenstelle in die Ausgangsrechnung und die Ziel-Kostenstelle in die Eingangsrechnung übernommen. Sie können anschließend für verschiedene Auswertungen im Rahmen der Kostenrechnung genutzt werden.
  • Quell-Kostenträger/Ziel-Kostenträger – Kostenträger sind produzierte Artikel oder Vorgänge (z. B. Projekte). Kostenträger bestimmen den Grund für die Kostenentstehung: Wofür sind die Kosten entstanden?
    Wählen Sie jeweils einen passenden Kostenträger, z. B. einen Artikel, eine Artikel-Klassifikation oder ein Projekt, für den Quell-Standort und für den Ziel-Standort aus.
    Die Vorschlagswerte ergeben sich aus den relevanten Stammdaten, wie z. B. dem Artikel.
    Bei einer internen Verrechnung wird als Vorschlagswert der Quell-Kostenträger in die Ausgangsrechnung und der Ziel-Kostenträger in die Eingangsrechnung übernommen. Sie können anschließend für verschiedene Auswertungen im Rahmen der Kostenrechnung genutzt werden.
  • Quell-Geschäftsart-Konten-Klassifikation/Ziel-Geschäftsart-Konten-Klassifikation – Erfassen Sie die Geschäftsart-Konten-Klassifikationen, die für die Kontenermittlung verwendet werden. Die Quell-Geschäftsart-Konten-Klassifikation wird für die Ermittlung des Erlöskontos verwendet. Die Ziel-Geschäftsart-Konten-Klassifikation wird für die Ermittlung des Aufwandskontos und des Verrechnungskontos verwendet.
    Mithilfe einer Geschäftsart-Konten-Klassifikation kann einer Gruppe von Belegpositionen in der Anwendung Konten-Zuordnungen ein Konto zugewiesen werden.
    Die Vorschlagswerte werden aus der Belegbasis übernommen, dies gilt auch für Detailpositionen.
    Wenn Sie die Geschäftsart-Konten-Klassifikationen ändern und für die Kontenherkunft der Eintrag Aus Konto-Zuordnung festgelegt ist, dann werden die Konten neu ermittelt.
    Hinweis
    Für Verteilauftragsarten des Typs Wertkorrektur und des Typs Lieferung mit deaktivierter Funktion Preise verwenden stehen die Felder nicht zur Verfügung.
  • Erlöskontoherkunft – Auf Basis der Erlöskontoherkunft wird ein Erlöskonto ermittelt. Wählen Sie eine der folgenden Einstellungen:
    • Aus Konto-Zuordnung – Ist der Eintrag Aus Konto-Zuordnung gewählt, dann ist das Feld Erlöskonto ein Anzeigefeld und zeigt das Konto, das automatisch auf Basis der Konto-Zuordnung ermittelt wurde.
    • Aus Auftrag – Ist der Eintrag Aus Auftrag gewählt, dann ist das Feld Erlöskonto ein leeres Eingabefeld, in das ein Konto eingetragen werden muss. Dieses Konto wird beispielsweise für eine Ausgangsrechnungsposition herangezogen. Wird mit dem Verteilauftrag gemäß verwendeter Auftragsart eine Wertkorrektur im Rahmen der internen Verrechnung vorgenommen, dann wird dieser Eintrag angezeigt:
    • Aus Ausgangsrechnung – Für Wertkorrekturen wird dieser Eintrag angezeigt. Im Feld Erlöskonto ergibt sich das Konto aus der Ausgangsrechnung, auf die sich die Position bezieht.
  • Aufwands-/Verrechnungskontoherkunft – Auf Basis der Aufwandskontoherkunft wird ein Aufwands- oder Verrechnungskonto ermittelt. Wählen Sie eine der folgenden Einstellungen:
    • Aus Konto-Zuordnung – Ist der Eintrag Aus Konto-Zuordnung gewählt, dann ist das Feld Aufwands-/Verrechnungskonto ein Anzeigefeld und zeigt das Konto, das automatisch auf Basis der Konto-Zuordnung ermittelt wurde. Bei der Ermittlung wird entweder die Aufwandskonto-Zuordnung herangezogen oder die Bestandskonto-Zuordnung, wenn die Sachbuchungsfunktion in der Anwendung Customizing aktiviert ist.
    • Aus Auftrag – Ist der Eintrag Aus Auftrag gewählt, dann ist das Feld Aufwands-/Verrechnungskonto ein leeres Eingabefeld, in das ein Konto eingetragen werden muss. Dieses Konto wird beispielsweise für eine Eingangsrechnungsposition herangezogen. Wird mit dem Verteilauftrag gemäß verwendeter Auftragsart eine Wertkorrektur im Rahmen der internen Verrechnung vorgenommen, dann wird dieser Eintrag angezeigt:
    • Aus Eingangsrechnung –Für Wertkorrekturen wird dieser Eintrag angezeigt. Im Feld Aufwandskonto/Verrechnungskonto ergibt sich das Konto aus der Eingangsrechnung, auf die sich die Position bezieht.
  • Erlöskonto – Das für die Position ermittelte Erlöskonto wird angezeigt.
    Wenn Sie für die Erlöskontoherkunft den Eintrag Aus Auftrag festgelegt haben, dann erfassen Sie das Konto manuell.
  • Aufwandskonto/Verrechnungskonto – Das für die Position ermittelte Aufwandskonto oder Verrechnungskonto wird angezeigt.
    Wenn für die Aufwands- und Verrechnungskontoherkunft der Eintrag Aus Auftrag festgelegt ist, dann erfassen Sie das Konto manuell.
Positionseditor: Karteireiter „Intrastat“

Unter diesem Karteireiter können Sie die Daten erfassen, die für die Intrastat-Meldungen erforderlich sind. Die Intrastat-Meldungen dokumentieren den grenzüberschreitenden Warenverkehr zwischen den EU-Mitgliedsstaaten.

Hinweis
Beachten Sie bitte, dass dieser Karteireiter nur dann angezeigt wird, wenn in der Anwendung Customizing die Intrastat-Funktion innerhalb der Funktion Länderbesonderheiten für den Mandanten aktiviert ist. Siehe auch folgende Kapitel: Customizing, Funktion Basis, Unterfunktion Länderbesonderheiten
  • Lieferung von/Lieferung nach/Meldepflichtige Firma – Versendung/Meldepflichtige Firma – Eingang – Diese Felder informieren Sie darüber, ob ein Intrastat-meldepflichtiger Warenverkehr vorliegt und welche Firma auskunftspflichtig ist. Die Informationen werden vom System ermittelt und sind nicht änderbar.
    Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation Einführung: Intrastat.
Rubrik „Versendung“
  • (Flug-)Hafen/Geschäftsart/Verkehrszweig/Statistisches Verfahren – Falls für die Versendung der Artikel vom Quell-Standort eine Meldepflicht vorliegt, können Sie in den genannten Feldern die für diese Meldung notwendigen Daten erfassen. Wählen Sie bei Bedarf die gewünschten Intrastat-Stammdaten aus. Die in diesen Feldern erfassten Daten haben für den Verteilauftrag keine direkten Auswirkungen. Sie werden als Grundlage für die Ausgabe der Intrastat-Meldung benötigt.
    Als Vorschlagswert werden die in den Kundendaten des Lieferempfängers (Ziel-Standort) bezogen auf die Vertriebsorganisation hinterlegten Intrastat-Daten verwendet.
Rubrik „Eingang“
  • (Flug-)Hafen/Geschäftsart/Verkehrszweig/Statistisches Verfahren – Falls für den Eingang der Artikel am Ziel-Standort eine Meldepflicht vorliegt, können Sie in den genannten Feldern die für diese Meldung notwendigen Daten erfassen. Wählen Sie bei Bedarf die gewünschten Intrastat-Stammdaten aus. Die in diesen Feldern erfassten Daten haben für den Verteilauftrag keine direkten Auswirkungen. Sie werden als Grundlage für die Ausgabe der Intrastat-Meldung benötigt.
    Als Vorschlagswert werden die in den Lieferantendaten des Lieferpartners (Quell-Standort) bezogen auf die Beschaffungsorganisation hinterlegten Intrastat-Daten verwendet.
Rubrik „Versendung bei Rücksendung“
  • (Flug-)Hafen/Geschäftsart/Verkehrszweig/Statistisches Verfahren – Falls die mit dem Auftrag verteilten Artikel vollständig oder zum Teil zurückgesendet werden, dann kann für die Versendung der Rücksendung ebenfalls eine Intrastat-Meldung notwendig sein. In den genannten Feldern werden vom System die Intrastat-Daten angezeigt, die für eine solche Intrastat-Meldung relevant sind. Diese werden vom System aus den Intrastat-Daten für den Eingang berechnet und können nicht geändert werden.
Rubrik „Eingang bei Rücksendung“
  • (Flug-)Hafen/Geschäftsart/Verkehrszweig/Statistisches Verfahren – Falls die mit dem Auftrag verteilten Artikel vollständig oder zum Teil zurückgesendet werden, dann kann für den Eingang der Rücksendung ebenfalls eine Intrastat-Meldung notwendig sein. In den genannten Feldern werden vom System die Intrastat-Daten angezeigt, die für eine solche Intrastat-Meldung relevant sind. Diese werden vom System aus den Intrastat-Daten für die Versendung berechnet und können nicht geändert werden.
Positionseditor: Karteireiter „Beträge“

Zur Übersicht werden unter diesem Karteireiter die Beträge und verschiedenen Werte der Auftragsposition in der Belegwährung zusammengefasst und angezeigt.

Die Anzeige der Beträge erfolgt mindestens in allen Hauswährungen der in der Titelleiste ausgewählten Organisation, wobei die Währung des direkt im Feld angezeigten Betrages von Ihren Benutzereinstellungen abhängt. Weicht diese Währung von der Belegwährung ab oder ist sie nicht Bestandteil der Währungskombination der Vertriebsorganisation, dann werden die Werte zusätzlich in der Fremdwährung angezeigt. Letztere ist auch bei allen Berechnungen führend.

Hinweis
Weicht die Belegwährung von der Währung der Preis-Listung ab, dann werden die bei der Preisermittlung gefundenen Preise pro Position in die Belegwährung umgerechnet. Dabei werden die umgerechneten Preise kaufmännisch und gemäß in der Anwendung Customizing eingestellter Nachkommastellenanzahl gerundet.
  • Brutto-Gesamtbetrag – Der Bruttobetrag dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Der Bruttobetrag ergibt sich aus dem angegebenen oder ermittelten Bruttopreis pro Artikel * Gesamtmenge unter Berücksichtigung der Preiseinheit und Preisdimension:
    Bruttobetrag = Bruttopreis * Gesamtmenge
    Die Werte in den weiteren Rubriken ergeben sich anteilig aus diesem Wert bezogen auf die jeweilige relevante Menge. Sie ergeben sich also nicht aus den Folgebelegen.
  • Netto-Gesamtbetrag – Der Nettobetrag dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Der Nettobetrag ergibt sich aus dem angegebenen oder ermittelten Bruttopreis pro Artikel * Gesamtmenge und abzüglich angegebener oder ermittelter Rabatte und Zuschläge unter Berücksichtigung der Preiseinheit und Preisdimension.
    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass die Anzeige der Beträge in den jeweiligen Preisdarstellungen (Brutto/Netto) voneinander abweichen können: Nur in der Nettodarstellung gilt die Formel Nettobetrag = Menge * Nettopreis. In der Bruttodarstellung können durch die anzuwendenden Rundungen für Preise und Beträge für eine Position abweichende Werte entstehen. Grundsätzlich sind die Beträge der Belegbasis maßgeblich.

    Die Werte in den weiteren Rubriken ergeben sich anteilig aus diesem Wert bezogen auf die jeweilige relevante Menge. Sie ergeben sich also nicht aus den Folgebelegen.
  • Deckungsbeitrag – Das System ermittelt den Deckungsbeitrag für diese Auftragsposition und zeigt ihn an. Der Deckungsbeitrag einer Position ergibt sich aus dem Nettobetrag und dem herangezogenen Wareneinsatz.
    Die Rechenlogik für die Berechnung der einzelnen Deckungsbeiträge wird in der Dokumentation Deckungsbeitragsprüfung erläutert.
    Hinweis
    Der Deckungsbeitrag wird im Verteilauftrag nicht geprüft.
  • Wareneinsatz – Ein Wareneinsatz ist ein Betrag, der unter anderem zur Ermittlung des Deckungsbeitrages verwendet wird. Für jede Position wird der Wareneinsatz als Betrag bezogen auf die Gesamtmenge ermittelt oder kann zum Teil auch manuell geändert werden. Welcher Preis als Grundlage für den Wareneinsatz vom System herangezogen wird, ist in der verwendeten Auftragsart unter Bewertungspreis hinterlegt. Möglich sind die Verrechnungspreise 1 bis 5 sowie der Inventurpreis, die in den Artikel-Stammdaten in der Ansicht Rechnungswesen der Firma der Vertriebsorganisation hinterlegt werden. Das System zieht dabei den jeweiligen Bewertungspreis heran, der in den Artikel-Stammdaten unter dem Karteireiter Lagerortdaten hinterlegt ist. Ist der gesuchte Preis dort nicht angegeben, wird der Preis aus den Artikeldaten ohne Lagerortbezug herangezogen, die Sie unter dem Karteireiter Allgemeines in der Rubrik Bewertung finden.
    Alternativ können auch die beiden folgenden vom System berechneten Werte herangezogen werden: Der letzte Einstandspreis oder der gleitende Durchschnittspreis. Der Inventurpreis kann ebenfalls vom System bei einer Inventur berechnet worden sein, oder er kann manuell erfasst werden.
    Folgende Besonderheit gilt, wenn als Bewertungspreis Inventurpreis, Letzter Einstandspreis oder Gleitender Durchschnittspreis in der Verteilauftragsart ausgewählt ist: Ist zum Zeitpunkt der Positionserfassung dieser Preis Null, dann wird anstatt dessen der Verrechnungspreis 1 übernommen.
    Unabhängig davon, welcher Bewertungspreis als Wareneinsatz herangezogen wird, gilt: Ist bei einer Gesamtmenge ungleich Null der ermittelte Wareneinsatz Null, dann wird eine Warnung angezeigt.
    Sie können den Wareneinsatz bei Bedarf ändern. Die Währung ist immer die Leitwährung der Hauswährungen der Vertriebsorganisation. Sie kann nicht geändert werden.

Die Rubriken unter diesem Karteireiter werden in diesen Kapiteln beschrieben:

Rubrik „Geliefert (Quelle)“

Die Beträge für die bereits vom Quell-Lagerort gelieferten Mengen oder noch zur Lieferung offenen Mengen einer Auftragsposition werden automatisch errechnet und angezeigt.

Die Felder im Einzelnen:

  • Gelieferter Bruttobetrag (Quelle)/Offener Liefer-Bruttobetrag (Quelle) – Der Bruttobetrag dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Der Bruttobetrag ergibt sich aus dem angegebenen oder ermittelten Bruttopreis pro Artikel * Menge unter Berücksichtigung der Preiseinheit und Preisdimension:
    Bruttobetrag = Bruttopreis * Menge
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtbetrag der Position bezogen auf die gelieferte Positionsmenge durch den Quell-Lagerort bzw. die noch zu liefernde Menge.
  • Gelieferter Nettobetrag (Quelle)/Offener Liefer-Nettobetrag (Quelle) – Der Nettobetrag dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Der Nettobetrag ergibt sich aus dem angegebenen oder ermittelten Bruttopreis pro Artikel * Menge und abzüglich angegebener oder ermittelter Rabatte und Zuschläge unter Berücksichtigung der Preiseinheit und Preisdimension.
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtbetrag der Position bezogen auf die gelieferte Positionsmenge durch den Quell-Lagerort bzw. die noch zu liefernde Menge.
    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass die Anzeige der Beträge in den jeweiligen Preisdarstellungen (Brutto/Netto) voneinander abweichen können: Nur in der Nettodarstellung gilt die Formel Nettobetrag = Menge * Nettopreis. In der Bruttodarstellung können durch die anzuwendenden Rundungen für Preise und Beträge für eine Position abweichende Werte entstehen. Grundsätzlich sind die Beträge der Belegbasis maßgeblich.
Rubrik „Geliefert (Ziel)“

Die Beträge für die bereits am Ziel-Lagerort empfangenen Mengen oder noch zu empfangenen Mengen einer Auftragsposition werden automatisch errechnet und angezeigt.

Die Felder im Einzelnen:

  • Gelieferter Bruttobetrag (Ziel)/Offener Liefer-Bruttobetrag (Ziel) – Der Bruttobetrag dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Der Bruttobetrag ergibt sich aus dem angegebenen oder ermittelten Bruttopreis pro Artikel * Menge unter Berücksichtigung der Preiseinheit und Preisdimension:
    Bruttobetrag = Bruttopreis * Menge
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtbetrag der Position bezogen auf die vom Ziel-Lagerort bestätigte Empfangsmenge bzw. die noch zur Bestätigung offene Empfangsmenge.
  • Gelieferter Nettobetrag (Ziel)/Offener Liefer-Nettobetrag (Ziel) – Der Nettobetrag dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Der Nettobetrag ergibt sich aus dem angegebenen oder ermittelten Bruttopreis pro Artikel * Menge und abzüglich angegebener oder ermittelter Rabatte und Zuschläge unter Berücksichtigung der Preiseinheit und Preisdimension. Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtbetrag der Position bezogen auf die vom Ziel-Lagerort bestätigte Empfangsmenge bzw. die noch zur Bestätigung offene Empfangsmenge.
    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass die Anzeige der Beträge in den jeweiligen Preisdarstellungen (Brutto/Netto) voneinander abweichen können: Nur in der Nettodarstellung gilt die Formel Nettobetrag = Menge * Nettopreis. In der Bruttodarstellung können durch die anzuwendenden Rundungen für Preise und Beträge für eine Position abweichende Werte entstehen. Grundsätzlich sind die Beträge der Belegbasis maßgeblich.
Rubrik „Fakturiert“

Die Beträge für die bereits intern verrechneten Mengen oder noch zur Verrechnung offenen Mengen einer Auftragsposition werden automatisch errechnet und angezeigt.

Die Felder im Einzelnen:

  • Fakturierter Bruttobetrag/Offener Rechnungsbruttobetrag – Der Bruttobetrag dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Der Bruttobetrag ergibt sich aus dem angegebenen oder ermittelten Bruttopreis pro Artikel * Menge unter Berücksichtigung der Preiseinheit und Preisdimension:
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtbetrag der Position bezogen auf die bereits intern verrechnete oder noch zur Verrechnung offene Positionsmenge.
  • Fakturierter Nettobetrag/Offener Rechnungsnettobetrag – Der Nettobetrag dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Der Nettobetrag ergibt sich aus dem angegebenen oder ermittelten Bruttopreis pro Artikel * Menge und abzüglich angegebener oder ermittelter Rabatte und Zuschläge unter Berücksichtigung der Preiseinheit und Preisdimension. Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtbetrag der Position bezogen auf die bereits intern verrechnete oder noch zur Verrechnung offene Positionsmenge.
    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass die Anzeige der Beträge in den jeweiligen Preisdarstellungen (Brutto/Netto) voneinander abweichen können: Nur in der Nettodarstellung gilt die Formel Nettobetrag = Menge * Nettopreis. In der Bruttodarstellung können durch die anzuwendenden Rundungen für Preise und Beträge für eine Position abweichende Werte entstehen. Grundsätzlich sind die Beträge der Belegbasis maßgeblich.
Positionseditor: Karteireiter „Beträge (Leitwährung)“

Zur Übersicht werden unter diesem Karteireiter die Beträge der Auftragsposition in der Leitwährung zusammengefasst und angezeigt.

Die Anzeige der Beträge erfolgt mindestens in allen Hauswährungen der in der Titelleiste ausgewählten Organisation, wobei die Währung des direkt im Feld angezeigten Betrages von Ihren Benutzereinstellungen abhängt. Weicht diese Währung von der Auftragswährung ab oder ist sie nicht Bestandteil der Währungskombination der Vertriebsorganisation, dann werden die Werte zusätzlich in der Fremdwährung angezeigt. Letztere ist auch bei allen Berechnungen führend.

Hinweis
Weicht die Auftragswährung von der Währung der Preis-Listung ab, dann werden die bei der Preisermittlung gefundenen Preise pro Position in die Auftragswährung umgerechnet. Dabei werden die umgerechneten Preise kaufmännisch und gemäß in der Anwendung Customizing eingestellter Nachkommastellenanzahl gerundet.
  • Brutto-Gesamtbetrag (Leitwährung) – Der Bruttobetrag dieser Auftragsposition wird in der Leitwährung ermittelt und angezeigt. Der Bruttobetrag ergibt sich aus dem angegebenen oder ermittelten Bruttopreis pro Artikel * Gesamtmenge unter Berücksichtigung der Preiseinheit und Preisdimension:
    Bruttobetrag = Bruttopreis * Gesamtmenge
    Die Werte in den weiteren Rubriken ergeben sich anteilig aus diesem Wert bezogen auf die jeweilige relevante Menge. Sie ergeben sich also nicht aus den Folgebelegen.
  • Netto-Gesamtbetrag (Leitwährung) – Der Nettobetrag dieser Auftragsposition wird in der Leitwährung ermittelt und angezeigt. Der Nettobetrag ergibt sich aus dem angegebenen oder ermittelten Bruttopreis pro Artikel * Gesamtmenge und abzüglich angegebener oder ermittelter Rabatte und Zuschläge unter Berücksichtigung der Preiseinheit und Preisdimension.
    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass die Anzeige der Beträge in den jeweiligen Preisdarstellungen (Brutto/Netto) voneinander abweichen können: Nur in der Nettodarstellung gilt die Formel Nettobetrag = Menge * Nettopreis. In der Bruttodarstellung können durch die anzuwendenden Rundungen für Preise und Beträge für eine Position abweichende Werte entstehen. Grundsätzlich sind die Beträge der Belegbasis maßgeblich.

    Die Werte in den weiteren Rubriken ergeben sich anteilig aus diesem Wert bezogen auf die jeweilige relevante Menge. Sie ergeben sich also nicht aus den Folgebelegen.

Die Rubriken unter diesem Karteireiter werden in diesen Kapiteln beschrieben:

Rubrik „Geliefert (Quelle)“

Die Beträge für die bereits vom Quell-Lagerort gelieferten Mengen oder noch zur Lieferung offenen Mengen einer Auftragsposition werden automatisch errechnet und angezeigt.

  • Gelieferter Bruttobetrag (Quelle, Leitwährung)/Offener Liefer-Bruttobetrag (Quelle, Leitwährung) – Der Bruttobetrag dieser Auftragsposition wird in der Leitwährung ermittelt und angezeigt. Der Bruttobetrag ergibt sich aus dem angegebenen oder ermittelten Bruttopreis pro Artikel * Menge unter Berücksichtigung der Preiseinheit und Preisdimension:
    Bruttobetrag = Bruttopreis * Menge
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtbetrag (Leitwährung) der Position bezogen auf die gelieferte Positionsmenge durch den Quell-Lagerort bzw. die noch zu liefernde Menge.
  • Gelieferter Nettobetrag (Quelle, Leitwährung)/Offener Liefer-Nettobetrag (Quelle, Leitwährung) – Der Nettobetrag dieser Auftragsposition wird in der Leitwährung ermittelt und angezeigt. Der Nettobetrag ergibt sich aus dem angegebenen oder ermittelten Bruttopreis pro Artikel * Menge und abzüglich angegebener oder ermittelter Rabatte und Zuschläge unter Berücksichtigung der Preiseinheit und Preisdimension.
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtbetrag (Leitwährung) der Position bezogen auf die gelieferte Positionsmenge durch den Quell-Lagerort bzw. die noch zu liefernde Menge.
    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass die Anzeige der Beträge in den jeweiligen Preisdarstellungen (Brutto/Netto) voneinander abweichen können: Nur in der Nettodarstellung gilt die Formel Nettobetrag = Menge * Nettopreis. In der Bruttodarstellung können durch die anzuwendenden Rundungen für Preise und Beträge für eine Position abweichende Werte entstehen. Grundsätzlich sind die Beträge der Belegbasis maßgeblich.
Rubrik „Geliefert (Ziel)“

Die Beträge für die bereits am Ziel-Lagerort empfangenen Mengen oder noch zu empfangenen Mengen einer Auftragsposition werden automatisch errechnet und angezeigt.

  • Gelieferter Bruttobetrag (Ziel, Leitwährung)/Offener Liefer-Bruttobetrag (Ziel, Leitwährung) – Der Bruttobetrag dieser Auftragsposition wird in der Leitwährung ermittelt und angezeigt. Der Bruttobetrag ergibt sich aus dem angegebenen oder ermittelten Bruttopreis pro Artikel * Menge unter Berücksichtigung der Preiseinheit und Preisdimension:
    Bruttobetrag = Bruttopreis * Menge
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtbetrag (Leitwährung) der Position bezogen auf die vom Ziel-Lagerort bestätigte Empfangsmenge bzw. die noch zur Bestätigung offene Empfangsmenge.
  • Gelieferter Nettobetrag (Ziel, Leitwährung)/Offener Liefer-Nettobetrag (Ziel, Leitwährung) – Der Nettobetrag dieser Auftragsposition wird in der Leitwährung ermittelt und angezeigt. Der Nettobetrag ergibt sich aus dem angegebenen oder ermittelten Bruttopreis pro Artikel * Menge und abzüglich angegebener oder ermittelter Rabatte und Zuschläge unter Berücksichtigung der Preiseinheit und Preisdimension. Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtbetrag (Leitwährung) der Position bezogen auf die vom Ziel-Lagerort bestätigte Empfangsmenge bzw. die noch zur Bestätigung offene Empfangsmenge.
    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass die Anzeige der Beträge in den jeweiligen Preisdarstellungen (Brutto/Netto) voneinander abweichen können: Nur in der Nettodarstellung gilt die Formel Nettobetrag = Menge * Nettopreis. In der Bruttodarstellung können durch die anzuwendenden Rundungen für Preise und Beträge für eine Position abweichende Werte entstehen. Grundsätzlich sind die Beträge der Belegbasis maßgeblich.
Rubrik „Fakturiert“

Die Beträge für die bereits intern verrechneten Mengen oder noch zur Verrechnung offenen Mengen einer Auftragsposition werden automatisch errechnet und angezeigt.

  • Fakturierter Bruttobetrag (Leitwährung)/Offener Rechnungsbruttobetrag (Leitwährung) – Der Bruttobetrag dieser Auftragsposition wird in der Leitwährung ermittelt und angezeigt. Der Bruttobetrag ergibt sich aus dem angegebenen oder ermittelten Bruttopreis pro Artikel * Menge unter Berücksichtigung der Preiseinheit und Preisdimension:
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtbetrag (Leitwährung) der Position bezogen auf die bereits intern verrechnete oder noch zur Verrechnung offene Positionsmenge.
  • Fakturierter Nettobetrag (Leitwährung)/Offener Rechnungsnettobetrag (Leitwährung) – Der Nettobetrag dieser Auftragsposition wird in der Leitwährung ermittelt und angezeigt. Der Nettobetrag ergibt sich aus dem angegebenen oder ermittelten Bruttopreis pro Artikel * Menge und abzüglich angegebener oder ermittelter Rabatte und Zuschläge unter Berücksichtigung der Preiseinheit und Preisdimension.
    Der Betrag ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtbetrag (Leitwährung) der Position bezogen auf die bereits intern verrechnete oder noch zur Verrechnung offene Positionsmenge.
    Hinweis
    Beachten Sie bitte, dass die Anzeige der Beträge in den jeweiligen Preisdarstellungen (Brutto/Netto) voneinander abweichen können: Nur in der Nettodarstellung gilt die Formel Nettobetrag = Menge * Nettopreis. In der Bruttodarstellung können durch die anzuwendenden Rundungen für Preise und Beträge für eine Position abweichende Werte entstehen. Grundsätzlich sind die Beträge der Belegbasis maßgeblich.
Positionseditor: Karteireiter „Gewichte und Volumen“

Zur Übersicht werden unter diesem Karteireiter verschiedene Werte zu Gewicht und Volumen einer Auftragsposition zusammengefasst und angezeigt.

  • Brutto-Gesamtgewicht – Wenn für die Auftragsposition die Gesamtmenge in einer Mengeneinheit des Typs Masse erfasst wurde oder die verwendete Mengeneinheit in eine Einheit des Typs Masse umgerechnet werden kann, dann werden die Gewichte in diesen Feldern vom System ermittelt und angezeigt.
    Sonst werden in diesen Feldern die Bruttogewichte der Auftragsposition auf der Basis des in den Artikel-Stammdaten erfassten Bruttogewichts ermittelt bzw. bei in Ausprägungen geführten Artikeln auf Basis des in den Ausprägungsstammdaten erfassten Gewichts. Als Mengeneinheit wird immer die Standard-Systemeinheit des entsprechenden Typs angezeigt.
    Hinweis
    Sind Gewicht und Volumen nicht für alle Artikel erfasst, dann können diese Daten später bei der Kommissionierung oder Lieferung manuell ergänzt werden.
  • Netto-Gesamtgewicht – Wenn für die Auftragsposition die Gesamtmenge in einer Mengeneinheit des Typs Masse erfasst wurde oder die verwendete Mengeneinheit in eine Einheit des Typs Masse umgerechnet werden kann, dann werden die Gewichte in diesen Feldern vom System ermittelt und angezeigt.
    Sonst werden in diesen Feldern die Nettogewichte der Auftragsposition auf der Basis der in den Artikel-Stammdaten erfassten Nettogewichte ermittelt bzw. bei in Ausprägungen geführten Artikeln auf Basis des in den Ausprägungsstammdaten erfassten Nettogewichts. Als Mengeneinheit wird immer die Standard-Systemeinheit des entsprechenden Typs angezeigt.
    Hinweis
    Sind Gewicht und Volumen nicht für alle Artikel erfasst, dann können diese Daten bei der Kommissionierung oder Lieferung manuell ergänzt werden.
  • Gesamtvolumen – Wenn für die Auftragsposition die Gesamtmenge in einer Mengeneinheit des Typs Volumen erfasst wurde oder die verwendete Mengeneinheit in eine Einheit des Typs Volumen umgerechnet werden kann, dann werden die Volumen in diesen Feldern vom System ermittelt und angezeigt.
    Sonst werden in diesen Feldern das Volumen der Auftragsposition auf der Basis der in den Artikel-Stammdaten erfassten Volumen ermittelt bzw. bei in Ausprägungen geführten Artikeln auf Basis der in den Ausprägungsstammdaten erfassten Volumen. Als Mengeneinheit wird immer die Standard-Systemeinheit des entsprechenden Typs angezeigt.
    Hinweis
    Sind Gewicht und Volumen nicht für alle Artikel erfasst, dann können diese Daten bei der Kommissionierung oder Lieferung manuell ergänzt werden.

Die Rubriken unter diesem Karteireiter werden in diesen Kapiteln beschrieben:

Rubrik „Geliefert (Quelle)“

Die Werte für die bereits vom Quell-Lagerort gelieferten Mengen oder noch zur Lieferung offenen Mengen einer Auftragsposition werden automatisch errechnet und angezeigt.

  • Geliefertes Bruttogewicht (Quelle)/Offenes Liefer-Bruttogewicht (Quelle) – Das gelieferte oder noch zu liefernde Bruttogewicht dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtgewicht (siehe bei Bedarf Brutto-Gesamtgewicht) bezogen auf die gelieferte Positionsmenge durch den Quell-Lagerort bzw. die noch zu liefernde Menge.
  • Geliefertes Nettogewicht (Quelle)/Offenes Liefer-Nettgewicht (Quelle) – Das gelieferte oder noch zu liefernde Nettogewicht dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtgewicht (siehe bei Bedarf Netto-Gesamtgewicht) bezogen auf die gelieferte Positionsmenge durch den Quell-Lagerort bzw. die noch zu liefernde Menge.
  • Geliefertes Volumen (Quelle)/Offenes Liefer-Volumen (Quelle) – Das gelieferte oder noch zu liefernde Volumen dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Gesamtvolumen (siehe bei Bedarf Gesamtvolumen) bezogen auf die gelieferte Positionsmenge durch den Quell-Lagerort bzw. die noch zu liefernde Menge.
Rubrik „Geliefert (Ziel)“

Die Werte für die bereits am Ziel-Lagerort empfangenen Mengen oder noch zu empfangenen Mengen einer Auftragsposition werden automatisch errechnet und angezeigt.

  • Geliefertes Bruttogewicht (Ziel)/Offenes Liefer-Bruttogewicht (Ziel) – Das am Ziel-Lagerort empfangene oder noch zu empfangende Bruttogewicht dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtgewicht (siehe bei Bedarf Brutto-Gesamtgewicht) bezogen auf das vom Ziel-Lagerort bestätigte Empfangsgewicht bzw. das noch zur Bestätigung offene Empfangsgewicht.
  • Geliefertes Nettogewicht (Ziel)/Offenes Liefer-Nettogewicht (Ziel) – Das am Ziel-Lagerort empfangene oder noch zu empfangende Nettogewicht dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtgewicht (siehe bei Bedarf Netto-Gesamtgewicht) bezogen auf das vom Ziel-Lagerort bestätigte Empfangsgewicht bzw. das noch zur Bestätigung offene Empfangsgewicht.
  • Geliefertes Volumen (Ziel)/Offenes Liefer-Volumen (Ziel) – Das am Ziel-Lagerort empfangene oder noch zu empfangende Volumen dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Gesamtvolumen (siehe bei Bedarf Gesamtvolumen) bezogen auf das vom Ziel-Lagerort bestätigte Empfangsvolumen bzw. das noch zur Bestätigung offene Empfangsvolumen.
Rubrik „Fakturiert“

Die Werte für die bereits intern verrechneten Mengen oder noch zur Verrechnung offenen Mengen einer Auftragsposition werden automatisch errechnet und angezeigt.

  • Fakturiertes Bruttogewicht/Offenes Rechnungsbruttogewicht – Das fakturierte oder noch zu fakturierende Bruttogewicht dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Brutto-Gesamtgewicht (siehe bei Bedarf Brutto-Gesamtgewicht) bezogen auf das bereits intern verrechnete oder noch zur Verrechnung offene Brutto-Positionsgewicht.
  • Fakturierter Nettogewicht/Offenes Rechnungsnettogewicht – Das fakturierte oder noch zu fakturierende Nettogewicht dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Netto-Gesamtgewicht (siehe bei Bedarf Netto-Gesamtgewicht) bezogen auf das bereits intern verrechnete oder noch zur Verrechnung offene Netto-Positionsgewicht.
  • Fakturiertes Volumen/Offenes Rechnungsvolumen – Das fakturierte oder noch zu fakturierende Volumen dieser Auftragsposition wird ermittelt und angezeigt. Es ergibt sich anteilig aus dem Gesamtvolumen (siehe bei Bedarf Gesamtvolumen) bezogen auf das bereits intern verrechnete oder noch zur Verrechnung offene Positionsvolumen.
Positionseditor: Karteireiter „Rück-Lieferung“

Unter diesem Karteireiter werden Informationen zur Rücksendung von Verteilauftragspositionen angezeigt.

Hinweis
Dieser Karteireiter steht nur in Verteilaufträgen vom Typ Rücksendung zur Verfügung.

Die Felder im Einzelnen:

  • Rück-Lieferauftrag für Sonderbestand erzeugen – Aktivieren Sie diese Funktion, wenn Sie einen Rück-Lieferauftrag für Sonderbestand erzeugen möchten.
    Verwenden Sie die Anwendungen Materialbuchungen und Lageranforderungen, um Bestand als Sonderbestand zu kennzeichnen.
Tabelle „Rück-Lieferauftrag – Ausprägungsdaten“

Über die Tabelle Rück-Lieferauftrag – Ausprägungsdaten kann der Benutzer Ausprägungen zum Zurücksenden für die Aktion Lieferauftrag erzeugen zuordnen. Die Tabelle ist deaktiviert, wenn die Auftragsposition der Rücksendung bereits eine Ausprägung enthält oder der Artikel der Auftragsposition keine Ausprägungen verwendet.

Die Felder im Einzelnen:

  • Ausprägung – Hinterlegen Sie in dieser Spalte eine Ausprägung des Positionsartikels, für den Sie einen Rück-Lieferauftrag erzeugen möchten. Wenn die Funktion “Sonderbestand” aktiv ist, und der Artikel in Ausprägungen geführt ist, und die Auftragsposition keine Ausprägung enthält, dann müssen die Ausprägungen per Ausprägungszuordnung festgelegt werden.
    Werden in der Tabelle Ausprägungen hinterlegt sind, dann hat dies Auswirkungen auf den Bedarf am Ziel-Lagerort. Grundsätzlich wird als Bedarf für die gesamte Position die offene Liefermenge am Ziel verwendet (Artikelebene; ggf. mit Ausprägung, wenn diese für die Position angegeben ist). Ist der Artikel aber in Ausprägungen geführt, und hat die Position keine Ausprägung, und enthält die Zuordnungstabelle Ausprägungsmengen, dann wird jede Ausprägungszeile ohne Löschkennzeichen exakt mit der angegebenen Menge als Bedarf angefordert. Die ggf. vorhandene Restmenge wird als Bedarf nur für den Artikel angefordert.
  • Dispositionsmenge für Lieferauftrag/Kommission – Hinterlegen Sie in dieser Spalte pro Ausprägung die Menge, die als Dispositionsmenge für den Rück-Lieferauftrag verwendet werden soll.
Positionseditor: Karteireiter „Datei-Anhänge/Texte“

Unter dem Karteireiter Datei-Anhänge/Texte können Texte, Textbausteine und Datei-Anhänge hinterlegt werden. Auf gespeicherte Texte und Datei-Anhänge wird durch ein Notiz-Icon hingewiesen, das auf dem Karteireiter Datei-Anhänge/Texte zu finden ist.

Weitere Informationen zu Texten und Datei-Anhängen und deren Verwendung finden Sie in der Dokumentation Texte.

Hinweis
Als Vorschlagswert für die Sprache der Texte und Textbausteine im Verteilauftrag wird die Korrespondenzsprache des Lieferempfängers übernommen. Dies gilt auch dann, wenn der Rechnungsempfänger eine abweichende Korrespondenzsprache verwendet. Sie können die Texte auch in anderen Sprachen erfassen, indem Sie vor dem Erfassen des Textes die Sprache im Feld Sprache in der Symbolleiste der Tabelle ändern.

Bei dem Texttyp Positionstext gemäß Artikel wird der jeweilige Positionstext aus den Artikel-Stammdaten in der Spalte Anhang/Text angezeigt. Durch anschließendes Ändern des Texttyps in Positionstext kann der ermittelte Text positionsgebunden angepasst werden.

Status und Statusänderungen

Die Statusinformationen des Verteilauftrags bilden ein zusätzliches eigenes Informationselement. Mit ihrer Hilfe kann der Benutzer sich schnell ein Bild über den aktuellen Verarbeitungszustand des Verteilauftrags und der einzelnen Auftragspositionen machen. Die Status werden im System gespeichert.

Status werden sowohl auf der Ebene des gesamten Verteilauftrages als auch der einzelnen Auftragspositionen geführt. Der Status der Auftragsbasis fasst dabei ggf. die Status der einzelnen Positionen zusammen.

Mögliche Status

Der Verteilauftrag verwendet die folgenden Status:

  • Allgemeiner Status (zum Teil manuell änderbar)
  • Quell-Lieferauftragsstatus (automatisch ermittelt)
  • Quell-Lieferstatus (automatisch ermittelt,
    kann manuell erledigt werden)
  • Ziel-Lieferauftragsstatus (automatisch ermittelt)
  • Ziel-Lieferstatus (automatisch ermittelt,
    kann manuell erledigt werden)
  • Status Interne Verrechnung (automatisch ermittelt)

Die Auftragspositionen haben eigene, ggf. von der Auftragsbasis abweichende Allgemeine Status, Quell-Lieferauftragsstatus, Quell-Lieferstatus, Ziel-Lieferauftragsstatus, Ziel-Lieferstatus und Status für die interne Verrechnung. Der Allgemeine Status beschreibt die Verwendbarkeit von Verteilaufträgen im System. Der Quell-Lieferauftragsstatus zeigt an, ob Positionen in Lieferaufträgen und/oder Kommissionen bearbeitet bzw. rückgemeldet wurden. Der Quell-Lieferstatus zeigt an, ob zum Auftrag passende Artikel vom Quell-Standort versendet wurden. Der Ziel-Lieferauftragsstatus zeigt an, ob Positionen in Verteilaufträgen des Typs Rücksendung bearbeitet bzw. rückgemeldet wurden. Der Ziel-Lieferstatus zeigt an, ob zum Auftrag passende Artikel am Ziel-Standort geliefert wurden. Der Status zur internen Verrechnung zeigt an, ob Auftragspositionen bereits intern verrechnet wurden.

Die Aktionen zum Ändern des Allgemeinen Auftragsstatus und die Aktionen zum Erzeugen der Folgebelege werden in der Dokumentation Verteilaufträge: Aktionen beschrieben.

Die Verteilaufträge und Auftragspositionen können die in dieser Tabelle aufgeführten Status aufweisen.

Allgemeiner
Status
Quell-Lieferauftragsstatus bzw. Ziel-Lieferauftragsstatus Quell-Lieferstatus bzw. Ziel-Lieferstatus
  • In Bearbeitung
  • Freigegen
  • Gesperrt
  • Erledigt
  • Ungültig
    (nur Auftragsbasis)
  • Reorganisation begonnen (nur Auftragsbasis)
  • Kein Lieferauftrag in Bearbeitung
  • Lieferauftrag in Bearbeitung
  • Lieferauftrag rückgemeldet
  • Nicht geliefert
  • Teilweise geliefert
  • Komplett geliefert
Hinweis
Eine manuelle Erledigung der Lieferung wird im Status-Icon mithilfe eines blauen Rahmens beim Lieferstatus dargestellt.
Status Interne Verrechnung
  • Nicht intern verrechnet
  • Teilweise intern verrechnet
  • Komplett intern verrechnet
Hinweis
Der Status Interne Verrechnung bezieht sich auf die versendete Menge (Quell-Standort) und nicht auf die Gesamtmenge.

Ist in der Anwendung Customizing für den Mandanten die Funktion Reservierungen aktiviert, dann sind nur in den Positionen zwei weitere Status verfügbar.

Abgangs-Reservierungsstatus (Bedarfsverursacher) Zugangs-Reservierungsstatus

(Bedarfsdecker)

  • Nicht aktiv
  • Nicht reserviert
  • Teilweise reserviert
  • Komplett reserviert
  • Erledigt
  • Nicht aktiv
  • Nicht reserviert
  • Teilweise reserviert
  • Komplett reserviert
  • ·Erledigt

Customizing

Hinweis
Falls nichts anderes angeben ist, werden die Daten in der Anwendung Customizing bezogen auf die Vertriebsorganisation des Verteilauftrages gelesen.
Funktion „Basis“

Für die Anwendung Verteilaufträge sind in der Anwendung Customizing die folgenden Einstellungen in der Funktion Basis relevant.

  • Hauswährung 1/Hauswährung 2/Hauswährung 3 – Von den bis zu drei Hauswährungen ist eine als Leitwährung gekennzeichnet. Im Verteilauftrag können mehrere Felder zu Preisen und Beträgen eine Währung enthalten, die in der Regel aus den Stammdaten des Lieferempfängers übernommen wird. Sie muss in jede der Hauswährungen umrechenbar sein. Die entsprechenden Umrechnungsfaktoren werden in der Anwendung Wechselkurse erfasst. Weitere Informationen zu den Wechselkursen finden Sie in der Dokumentation Wechselkurse.
  • Unterfunktion: Allgemein, Feld Werkskalenderart – Falls Versandtermine verwendet werden, wird der in dieser Funktion mithilfe der Werkskalenderart hinterlegte Werkskalender dazu verwendet, um aus dem Liefertermin, der Transportzeit und der Wiedervorlagezeit den Versandtermin und den Wiedervorlagetermin zu berechnen. Er ist zudem bei der Änderung einer dieser Angaben relevant.
  • Unterfunktion: Länderbesonderheiten – Wurde für die Firma der Vertriebsorganisation die Länderbesonderheiten Italien eingestellt, dann kann unter dem Karteireiter Auftragswerte ein Steuer-Register angegeben werden.
    Wenn für den Mandanten die Funktion Intrastat aktiviert ist, dann wird sowohl im Identifikationsbereich der Anwendung als auch im Positionseditor der Karteireiter Intrastat angezeigt. Darunter können Sie Daten für die Intrastat-Meldung bei Bedarf erfassen.
  • Unterfunktion: Multi-Site – Die Tabelle Verteilaufträge wird bezogen auf den Quell-Standort (Lieferpartner) gelesen. Zusätzlich bestimmt der Ziel-Standort (Lieferempfänger) aus welcher Zeile dieser Tabelle die Daten verwendet werden.
    In einer Tabellenzeile kann eine Vertriebsorganisation, Beschaffungsorganisation, ein Quell-Lagerort, Ziel-Lagerort und Transit-Lagerort hinterlegt werden. Für einen neuen Verteilauftrag werden diese Daten vorgeschlagen.
    Außerdem kann eine Wareneingangsart hinterlegt werden. Bei der Lieferung eines Verteilauftrages wird – neben dem Lieferschein – mit dieser Wareneingangsart ein Wareneingang erzeugt.
    Die Tabelle Interne Verrechnung wird bezogen auf die Quell-Firma gelesen. Zusätzlich bestimmt die Ziel-Firma aus welcher Zeile dieser Tabelle die Daten verwendet werden.
    Für die interne Verrechnung eines Verteilauftrages werden aus dieser Tabelle die Rechnungsarten der Ausgangs- und Eingangsrechnung ermittelt.
Funktion „Lagerlogistik“

Für die Anwendung Verteilaufträge sind in der Anwendung Customizing die folgenden Einstellungen in der Funktion Lagerlogistik relevant.

  • Verfügbarkeitsregel – Bei der Ermittlung der Verfügbarkeit zieht das System die Verfügbarkeitsregel heran, die in der Auftragsart hinterlegt ist. Ist dort keine erfasst, dann berücksichtigt das System die in diesem Feld für den Lieferpartner hinterlegte Verfügbarkeitsregel.
    Informationen zur Verfügbarkeitsprüfung finden Sie in der Dokumentation Verfügbarkeitsprüfung.
  • Unterfunktion: Ausprägungen – Ist die Funktion Ausprägungen deaktiviert, dann ist das Feld Ausprägung im Positionseditor nicht eingabebereit.
  • Unterfunktion: Reservierungen – Wenn diese Funktion für den Mandanten aktiviert ist, dann stehen in der Positionstabelle die Ansichten Abgangsreservierung und Zugangsreservierung zur Verfügung. Zudem wird im Positionseditor beim Status auch jeweils der Reservierungsstatus für die Quelle (Bedarfsverursacher) und das Ziel (Bedarfsdecker) angezeigt.
  • Mehrere Bestandseigentümer erlauben – Die Positionsfelder Mehrere Bestandseigentümer erlauben und Bestandseigentümer-Reihenfolge werden nur dann angezeigt, wenn in der Anwendung Customizing, Funktion Lagerlogistik die Funktion Mehrere Bestandseigentümer für den Mandanten aktiviert ist und die entsprechende Funktion in der Funktion Vertrieb für mindestens eine Vertriebsorganisation aktiviert ist.
  • Unterfunktion: Bestände, Funktion Bestand in logistischen Einheiten führen – Ist die Funktion Bestand in logistischen Einheiten führen aktiviert, dann werden im Positionseditor zusätzlich die Felder für die Einstellungen der Einheiten-Verbindlichkeit angeboten.
Funktion „Rechnungswesen“

Für die Anwendung Verteilaufträge sind in der Anwendung Customizing die folgenden Einstellungen in der Funktion Rechnungswesen relevant.

  • Auswirkungen einer Liefersperre – Dieses Feld wird bezogen auf die Firma der Vertriebsorganisation des Verteilauftrages gelesen. Darin legen Sie fest, ob die Anwendung Verteilaufträge auf eine Liefersperre des Lieferempfängers oder Rechnungsempfängers mit einer Warnung oder einer Fehlermeldung reagiert.
Funktion „Versand“

Für die Anwendung Verteilaufträge sind in der Anwendung Customizing die folgenden Einstellungen in der Funktion Versand relevant.

  • Unterfunktion: Routen – Ist die Funktion Routenplanung für den Mandanten deaktiviert, dann kann im Verteilauftrag weder in der Basis noch bei den Positionen das Feld Route bearbeitet werden.
Funktion „Vertrieb“

Für die Anwendung Verteilaufträge sind in der Anwendung Customizing die folgenden Einstellungen in der Funktion Vertrieb relevant.

  • Wechselkursverwendung/Kurstyp – Diese Einstellungen steuern für Vertriebsbelege die Umrechnung von anderen Währungen in die Leitwährung Ihres Unternehmens.
  • Versanddatum benutzen (Checkbox)/Wiedervorlagefrist/Transportzeit – Ist die Funktion Versanddatum benutzen aktiviert, dann werden in Verteilauftragspositionen das Versanddatum und Wiedervorlagedatum verwendet.
    Die hinterlegte Transportzeit und Wiedervorlagefrist werden für die Ermittlung des Versandtermins und des Wiedervorlagetermins herangezogen, wenn weder in den Artikel-Stammdaten noch in den Lieferempfänger-Stammdaten eine Transportzeit bzw. Wiedervorlagefrist hinterlegt wurde.
    Die Berechnung des Versandtermins und des Wiedervorlagetermins interpretiert die in diesen Feldern angegebene Anzahl von Tagen als Werktage.
  • Nächste Verpackungseinheit anzeigen – Ist diese Funktion aktiviert, dann informiert Sie die Anwendung Verteilaufträge für jede Auftragsposition über die nächst größere Verpackungseinheit des Artikels bezogen auf die angegebene Mengeneinheit.
  • Mehrere Bestandseigentümer erlauben – Die Positionsfelder Mehrere Bestandseigentümer erlauben und Bestandseigentümer-Reihenfolge werden nur dann angezeigt, wenn die Unterfunktion Mehrere Bestandseigentümer unterhalb der
    Funktion Lagerlogistik für den Mandanten aktiviert ist. Um sie bearbeiten zu können, muss zusätzlich die Funktion Mehrere Bestandseigentümer erlauben in der Funktion Vertrieb für die im Verteilauftrag verwendete Vertriebsorganisation aktiviert sein.
  • Unterfunktion: Dokumente – Die Einstellungen in der Funktion Dokumente beeinflussen die Ausgabe der Belegdokumente im Vertrieb. So wird u. a. eine Belegdokument-Vorlage ausgewählt, die den Aufbau des Belegdokumentes Ausgangsrechnung steuert.
    Die in dieser Unterfunktion hinterlegte Belegdokument-Vorlage gilt dann, wenn in den Stammdaten des relevanten Partners keine abweichenden Angaben erfasst sind. Sind für ein Belegdokument mehrere Vorlagen hinterlegt, dann werden die als Bevorzugt gekennzeichneten herangezogen.
    Weitere Informationen finden Sie in diesem Kapitel: Basis: Karteireiter Belegausgabe
    Ergänzend kann festgelegt werden, aus welchen Mitarbeiter-Stammdaten das System die Absenderadresse für E-Mails heranzieht. Bei der Auswahl Konkrete Adresse kann eine Standard-E‑Mail-Absenderadresse für alle Belegdokumente eines Typs, z. B. Auftragsbestätigungen, festgelegt werden.
  • Unterfunktion: Preise – Die Einstellungen Partnerverwendung, Positionsübergreifende Rabatte und Auftragswertrabatte in der Funktion Preise beeinflussen die Berechnung der Preise und Beträge im Verteilauftrag.
    Ist die Funktion Nächste Staffel anzeigen aktiviert, dann ermittelt die Anwendung Verteilaufträge bei der Preisermittlung, ob für eine größere Menge eine weitere Staffel existiert. Dabei wird nicht geprüft, ob durch Heraufsetzen der Menge diese Staffel für die Position überhaupt zum Tragen kommen würde und ob die in der höheren Staffel hinterlegten Konditionen und Preise günstiger sind.
  • Unterfunktion: Rechnungserzeugung – Die Einstellungen in der Funktion Rechnungserzeugung beeinflussen bei der internen Verrechnung die Erzeugung der Ausgangsrechnungen.

Business Entitys

Für die Anwendung Verteilaufträge ist das nachfolgende Business Entity relevant, das Sie beispielsweise verwenden, um

  • Berechtigungen zu vergeben,
  • Aktivitätsdefinitionen einzurichten oder
  • Daten zu importieren oder zu exportieren.

Verteilauftrag

com.cisag.app.multiorg.obj.DistributionOrder

Das Business Entity gehört zu folgender Business-Entity-Gruppe:

Multi-Site Belegdaten

com.cisag.app.multiorg.OrderData

Berechtigungen

Berechtigungen können sowohl mithilfe der Berechtigungsrollen als auch durch die Zuordnung einer Organisation vergeben werden. Das Berechtigungskonzept können Sie in der Technischen Dokumentation Berechtigungen nachlesen.

Spezielle Fähigkeiten

Für die Anwendung Verteilaufträge bestehen folgende spezielle Fähigkeiten, die sich auf Aktionen beziehen. Für diese Fähigkeiten können Sie in der Anwendung Berechtigungsrollen Berechtigungen vergeben.

  • Belegdokument-Vorlagen übersteuern

com.cisag.app.general.OverrideDocumentOutputOptions

Mit dieser Fähigkeit können Sie bei der Belegdokumentausgabe im Ausgabe-Dialog-Fenster die in der Belegdokumentvorlage definierten Ausgabeeinstellungen grundsätzlich überschreiben.

  • Abweichenden E-Mail Absender verwenden

com.cisag.sys.services.output.UseDifferentMailFrom

Mit dieser Fähigkeit können Sie bei der Belegdokumentausgabe im Ausgabe-Dialog-Fenster die E‑Mail-Adresse des Absenders ändern.

  • Abweichenden Fax Absender verwenden

com.cisag.sys.services.output.UseDifferentFaxSender

Mit dieser Fähigkeit können Sie bei der Belegdokumentausgabe im Ausgabe-Dialog-Fenster die Faxnummer des Absenders ändern.

Organisations-Zuordnungen

Um zu steuern, welche Daten sichtbar, verwendbar oder bearbeitbar sind, werden Organisationsstrukturen genutzt. Dazu muss die Funktion Inhaltsbezogene Berechtigungen in der Anwendung Customizing aktiviert sein.

Damit einer Person die Anwendung Verteilaufträge im Benutzermenü angezeigt wird, muss sie einer Organisation zugeordnet sein, die in eine der folgenden Organisationsstrukturen eingebunden ist:

  • Beschaffung
  • Vertrieb
  • Mandant

Damit eine Person Verteilaufträge abfragen kann, muss eine der ihr zugeordneten Organisationen in der Anwendung Verteilauftragsarten in der Tabelle Berechtigungen erfasst sein.

Weitere Informationen zur Tabelle Berechtigungen und einen umfassenden Überblick über die inhaltsbezogenen Berechtigungen finden Sie in der Dokumentation Inhaltsbezogene Berechtigungen.

Darüber hinaus gelten folgende Besonderheiten:

Anders als in anderen Beleganwendungen können in einem Verteilauftrag mehrere interne Organisationen vorkommen, die zu unterschiedlichen Berechtigungen führen könnten. Deshalb werden für die inhaltsbezogenen Berechtigungen für die Anzeige und Bearbeitung der Daten die dem Benutzer zugeordneten Organisationen und die Organisationen betrachtet, die in der Tabelle Berechtigungen der verwendeten Verteilauftragsart eingetragen sind. Daraus ergeben sich folgende Möglichkeiten für den Benutzer:

  • Darf der Benutzer die Verteilauftragsarten bearbeiten oder ist für eine ihm zugeordnete Organisation die Nutzung der inhaltsbezogenen Berechtigungen deaktiviert, dann werden die inhaltsbezogenen Berechtigungen nicht betrachtet.
  • Ist eine der Organisationen, die dem Benutzer zugeordnet sind, in der Tabelle Berechtigungen aufgeführt und ist für diese in der Spalte Eigene Berechtigungen der Eintrag Pflegen eingestellt, dann darf der Benutzer Verteilaufträge dieser Art bearbeiten.
  • Ist keine der Organisationen, die dem Benutzer zugeordnet sind, in der Tabelle Berechtigungen aufgeführt oder kann keine interne Organisation für den Benutzer ermittelt werden, dann darf der Benutzer die Verteilauftragsart nicht verwenden und daraus folgend Verteilaufträge dieser Art nicht öffnen.
  • In allen anderen Fällen darf der Benutzer die Verteilaufträge öffnen, aber nicht bearbeiten. Ist beispielsweise ein Benutzer einer Organisation zugeordnet, die in der Tabelle Berechtigungen aufgeführt ist und für die nur eine Lese-Berechtigung vergeben wurde, dann darf der Benutzer die zugehörigen Verteilaufträge öffnen, aber nicht bearbeiten.
Hinweis
Beachten Sie bitte für die Anwendung Verteilauftragsarten, dass in der Tabelle Berechtigungen die Spalte Berechtigungen anderer Organisationen für Verteilaufträge nicht ausgewertet wird.

Besonderheiten

Für die Anwendung Verteilaufträge bestehen keine Besonderheiten.

Berechtigungen für Geschäftspartner

Die Anwendung Verteilaufträge ist für Geschäftspartner nicht freigegeben.

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