Comarch BI Point Konfiguration

Startbildschirm

Der Startbildschirm des Comarch BI Point-Konfigurationsassistenten sieht wie folgt aus:

Auf dem Startbildschirm des Konfigurationsassistenten sind folgende Schritte durchzuführen:

  1. Ein zu installierendes Produkt auswählen. Zur Auswahl stehen folgende Produkte:
    • BI Point Standalone
    • XL BI Point Start
    • Optima BI Point
    • XL BI Point
    • ERP Standard BI Point
    • CEE BI Point
    • CEE BI Point Smart
  2. Installationsmodus auswählen:
    • Mit dem Modus Neu kann eine neue BI Point-Instanz mit einer neuen BI Point-Datenbank erstellt werden.
    • Mit dem Modus Modifizieren kann eine neue Anwendungsinstanz mit einer bereits bestehenden BI Point-Datenbank erzeugt werden. Mit diesem Modus können fehlende Komponenten der Konfiguration für die zuvor erstellte Instanz nachinstalliert werden.
    • Mit dem Modus Aktualisieren kann eine BI Point-Version aktualisiert werden, wobei die Version der bereits bestehenden META-Datenbank ebenfalls aktualisiert wird.
  3. Installationsnamen festlegen. Der Name wird zur Kennzeichnung von Diensten, Datenbanken und dem Verzeichnis mit der BI Point-Instanz verwendet.
  4. Sprachversion des Konfigurationsprogramms auswählen. Zur Auswahl stehen folgende Sprachen: Polnisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Japanisch, Italienisch, Portugiesisch und Russisch.

Bildschirm Quelldatenbank/OLAP-Datenbank/DMS-Datenbank

Der erste Schritt für die Produkte XL BI Point Start, XL BI Point, Altum BI Point, Optima BI POINT, CEE BI Point und CEE BI Point Smart ist die Konfiguration der Quelldatenbank.

Für die Produkte XL BI Point Start und XL BI Point gibt es einen zusätzlichen Schritt bei der Konfiguration der DMS-Datenbank:

Die Daten sind wie folgt einzugeben:

  • Datenbanktyp
  • Name des Servers, auf dem sich die bestimmte Datenbank befindet
  • Port des Servers
  • Methode der Authentifizierung (SQL Server oder Windows). Bei der Windows-Authentifizierung werden die Anmeldeinformationen des aktuell angemeldeten Benutzers automatisch eingegeben, für die SQL Server-Authentifizierung sind dagegen Benutzername und Passwort erforderlich.
  • Quelldatenbank des Systems Comarch ERP XL ggf. COMARCH Optima – Auswahl aus der Dropdownliste. Auf der Liste werden alle Datenbanken des angegebenen Servers angezeigt, auf welche der Benutzer Zugriff hat.

Für Produkte XL BI Point, ERP Standard BI Point, CEE BI Point und BI Point Standalone ist der nächste Schritt die Konfiguration der OLAP-Datenbank:

Die Daten sind wie folgt einzugeben:

  • Name des Servers, auf dem sich die OLAP-Datenbank befindet
  • Name der OLAP-Datenbank aus der Dropdownliste
Uwaga

Bei Instanzen, die OLAP-Datenbankverbindungen verwenden und in den Anwendungsprotokollen eine Meldung über einen fehlenden Provider angezeigt wird, müssen die MSOLAP x86 und x64 Provider installiert und anschließend die dll-Dateien über die Befehlszeile registriert werden:

regsvr32 "C:\Program Files\Microsoft Analysis Services\AS OLEDB\140\msolap.dll"
regsvr32 "C:\Program Files (x86)\Microsoft Analysis Services\AS OLEDB\140\msolap.dll"

Danach ist die Maschine neu zu starten und das Attribut read only der dll-Datei zu deaktivieren.

Bildschirm Zusammenfassung

Das Fenster stellt detaillierte Informationen zur Konfiguration von Comarch BI Point dar.

  • BI Point (Website)
    • URL-Adresse – nach der Installation kann Comarch BI Point unter dieser Adresse gestartet werden
    • Anmeldungsmethode – bestimmt die Vorgehensweise bei der Anmeldung in der Anwendung. Die Methode mit der Eingabe von Benutzername/Passwort ist voreingestellt.
    • Standardbenutzer – steht für den ersten Benutzer der Anwendung (admin/admin)
  • BI Server
    • Name des BI Server-Dienstes
    • Anmeldeinformationen – bestimmen die Anmeldung für den BI Server-Dienst über das lokale Systemkonto
  • BI POINT-Datenbank
    • Name der BI Point-Datenbank – steht für den Namen der META-Datenbank
    • Server – steht für den Ort, an dem die Datenbank erstellt wird
    • Port des Servers
  • Installation von PostgreSQL
    • Server – steht für den Ort, an dem die PostgreSQL-Instanz erstellt wird
    • Port des Servers
    • Dienstname – steht für den Dienst von PostgreSQL
    • Anmeldeinformationen – bestimmen den Benutzer der PostgreSQL-Datenbank. Das Standardpasswort ist postgres
  • Quelldatenbank
    • In diesem Bereich werden die gleichen Daten wie im Schritt Quelldatenbank angezeigt.
  • Analytische Engine
    • Dienstname – steht für den Dienst der analytischen Engine
    • Anmeldeinformationen – bestimmen die Anmeldung für den Dienst der analytischen Engine über das lokale Systemkonto
  • Datenbank der analytischen Engine
    • Name – steht für den Namen der Datenbank der analytischen Engine
    • Server – steht für den Ort, an dem die Datenbank der analytischen Engine erstellt wird
    • Port des erwähnten Servers
  • Geodatenbank
    • Name – steht für den Namen der Geodatenbank
    • Server – steht für den Ort, an dem die Geodatenbank erstellt wird
    • Port des erwähnten Servers
  • Schlüsselmanager
    • Server, auf dem der Schlüsselmanager installiert ist
    • Port – Port des Schlüsselmanagers, Standardport 5150
    • Schlüsselnummer – Nummer des Schlüssels mit der Lizenz des ausgewählten Produkts
  • Sonstige
    • Installationsname – wird dem ersten Konfigurationsschritt entnommen
    • Installationspfad – bezeichnet den Ort, an dem die BI Point-Dateien gespeichert werden

Alle für die Installation erforderlichen Standarddaten sind vorgegeben und ausreichend, um den Installationsvorgang durchzuführen. Sollte einer der Standardports belegt sein, wird der erste freie Port ermittelt und zugewiesen.

Falls eine nicht-standardmäßige Konfiguration nötig ist, ist die Option Benutzerdefinierte Konfiguration zu verwenden. Hierbei kann jeder Bereich einzeln konfiguriert werden.

Benutzerdefinierte Konfiguration

Tab Datenbank

Hier können die Einstellungen der Datenbankerstellung angepasst werden.

  • BI Point-Datenbank
    • Name der BI Point-Datenbank – steht für den Namen der BI Point-Datenbank
  • Instanz des Datenbankservers
    • Eine neue PostgreSQL-Instanz kann erzeugt oder eine bereits vorhandene verwendet werden.

Für eine neue Instanz ist Folgendes möglich:

  • Änderung des Ports – der Standardport ist 5432
  • Änderung des Namens der Standarddatenbank – der Standardname ist postgres
  • Änderung des Passworts für den postgres-Benutzer – das Standardpasswort ist postgres

Um eine bereits bestehende Instanz zu verwenden, sind folgende Angaben erforderlich:

  • Servername – definiert den Server, auf dem die neue Datenbank erstellt wird
  • Port des PostgreSQL-Servers
  • Standardname der Datenbank – standardmäßige, bei der POSTGRESQL-Installation erstellte Datenbank
  • Anmeldeinformationen des Benutzers – das Feld Authentifizierungsmethode

Die Korrektheit der Verbindung kann mit der Schaltfläche Verbindung testen überprüft werden.

Tab Dienste

In diesem Fenster können Dienste konfiguriert werden, die für das ordnungsgemäße Funktionieren von Comarch BI Point erforderlich sind.

  • Konfiguration der Komponentendienste von BI Point
    • Name der Webseite
    • Port der Webseite – der Webdienst verwendet standardmäßig den Port für WWW (80). Der Port kann beliebig eingestellt werden.
    • URL-Adresse – nach der Installation kann Comarch BI Point unter dieser Adresse gestartet werden. Die Adresse wird automatisch nach der Namensänderung der Webseite geändert.
    • Name des Dienstes der analytischen Engine – der Name kann geändert werden, indem der Installationsname auf dem Begrüßungsbildschirm modifiziert wird.
    • Port des Dienstes der analytischen Engine – der Standardport für den Dienst ist 9000. Der Port kann beliebig eingestellt werden.
  • Konfiguration der Datenbank der analytischen Engine
    • Servername – definiert den Server, auf dem die Datenbank der analytischen Engine erstellt wird
    • Port des Servers
    • Name der Standarddatenbank – der Standardname ist postgres
    • Authentifizierungsmethode – Anmeldeinformationen des PostgreSQL-Benutzers
    • Name der Datenbank – Name der Datenbank der analytischen Engine

Wurde im Schritt Datenbank die Option Vorhandene Instanz verwenden gewählt oder wurden Änderungen bei der Option Neue PostgreSQL-Instanz erstellen eingeführt, so kann das Kontrollkästchen Einstellungen von der BI Point-Datenbank verwenden aktiviert werden.

Mit dieser Option kann die Position des PostgreSQL-Servers dem Schritt Datenbank entnommen werden. Wenn diese Option nicht ausgewählt wird, stellt der Benutzer seine eigene Konfiguration ein.

  • Authentifizierung für BI Point-Dienste
    • Die Dienste können auf dem Konto LocalSystem oder Domainkonto erstellt werden. Bei der ersten Option ist es sicherzustellen, dass der SQL-Benutzer NT-AUTORITÄT\SYSTEM bzw. NT AUTHORITY\SYSTEM über sysadmin-Berechtigungen verfügt (bei Modifizierung ist das Voraussetzung für die Fortsetzung der Konfiguration). Bei der Auswahl des Domainkontos müssen der Benutzer mit der Domain (Domain/Benutzer) und sein Passwort eingegeben werden. Das Domainkonto muss über die Windows- und Analysis Services-Administratorrechte verfügen.
    • Für Produkte XL BI Point, ERP Standard BI Point, CEE BI Point und BI Point Standalone ist es zu empfehlen, die Dienste über das Domainkonto zu erstellen.
Tab Premium Analytical Engine

Ermöglicht die Erstellung einer Datenbank und eines Dienstes der analytischen Engine in der Premium-Version. Die Nutzung erfordert eine entsprechende Lizenz. Die Funktionsbeschreibung ist im Artikel BI Point Premium verfügbar.

Tab Geodatenbank

Hier kann eine neue Geodatenbank erstellt oder eine bereits vorhandene angegeben werden, die beim Erstellen eines Kartensteuerelements auf dem Dashboard verwendet wird.

  • Geodatenbank
    • Servername – definiert den Server, auf dem die neue Datenbank erstellt wird
    • Port des Servers
    • Standardname der Datenbank – der Standardname ist postgres
    • Authentifizierungsmethode – Anmeldeinformationen des PostgreSQL-Benutzers
    • Name der Datenbank – beim Erstellen einer neuen Geodatenbank ist der Name einzugeben, bei Verwendung einer bereits vorhandenen Geodatenbank wird diese aus der Liste ausgewählt
Tab Schlüssel-Manager

Im Fenster können die Positionen des Schlüsselservers geändert werden, wenn der Schlüssel auf einem anderen Server platziert ist.

  • Schlüssel-Manager
    • Server, auf dem der Schlüssel-Manager installiert ist
    • Port – Port des Schlüssel-Managers, der Standardport ist 5150
    • Schlüsselnummer – Nummer des Schlüssels mit der Lizenz des ausgewählten Produkts
Uwaga
Soll das Produkt Optima BI gewählt werden, ist nach der Konfiguration der BI Point-Anwendung die Aktualisierung der Schlüsseldetails und des Schlüsselservers der folgenden Felder erforderlich – AnalysisBILicenseKey, AnalysisBILicenseServer in der Einstellungstabelle auf der neu erstellten BI Point-Datenbank. Die Anleitung gilt nur für den Fall, wenn sich die BI Analyse-Lizenz auf einem anderen Schlüssel als die BI Point-Lizenz befindet.
Tab Mailserver

In diesem Fenster kann ein Mailserver zum Versenden von Abonnements konfiguriert werden.

  • Mailserver
    • Adresse des SMTP-Servers – Adresse des Postausgangsservers
    • Port – Port des SMTP-Servers
    • Authentifizierung – Anmeldeinformationen des Benutzers für das Konto auf dem SMTP-Server
    • E-Mail-Adresse des Absenders – Adresse, von der Abonnements versendet werden

Die Korrektheit der Verbindung kann mit der Schaltfläche Verbindung testen überprüft werden.

Tab Sonstige

Hier kann die Anmeldungsmethode gewählt und Standardberichte importiert werden.

  • Standardberichte
    • Mit der Option Standardberichte importieren können Standardberichte in das BI Point-Repository importiert werden (je nach dem im ersten Schritt des Konfigurationsprogramms ausgewählten Produkt).
  • Anmeldemethode
    • Bei der Option Benutzername/Passwort ist der Benutzername und das Passwort des ersten Benutzers einzugeben. Das mit dem angegebenen Benutzernamen verknüpfte Domainkonto wird automatisch mit den Angaben des aktuell angemeldeten Benutzers ergänzt.
    • Bei der Option Domainkonto erfolgt die Anmeldung über Domainkonten. Hierbei werden auch Benutzername und Passwort mit den Daten des aktuell angemeldeten Benutzers automatisch ergänzt.
Bildschirm der Installation

Bevor mit der Installation fortgefahren wird, ist die detaillierte Liste auf dem Zusammenfassungsbildschirm in Bezug auf die in der benutzerdefinierten Konfiguration vorgenommenen Änderungen zu überprüfen. Sind die vorgenommenen Änderungen korrekt, kann die Installation beginnen.

 

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